Eine Lehrerin vor einer Tafel mit vielen angehefteten Zetteln

Religionslehrer werden

„Junge Menschen auf einen guten Weg bringen; sie eine wichtige Strecke begleiten, Mensch zu werden; das Vertrauen stärken, im Leben stehen und bestehen zu können; den Mut anregen, auf andere Menschen zuzugehen; Glaube, Hoffnung und Liebe zu fördern.“(Nr. 10 der Erklärung der deutschen Bischöfe „Die bildende Kraft des Religionsunterrichts“)

Das ist genau die Aufgabe, die Sie übernehmen wollen? Dann sollten Sie Religionslehrer werden.

Wie wird man Religionslehrer i. K.?

Der „klassische“ Weg zum Religionslehrer i.K. ist das Fachhochschulstudium. Daneben gibt es aber auch noch andere Zugangswege:

  • Bachelor-Studium an einer Fachhochschule mit der Fachrichtung Religionspädagogik-Kirchliche Bildungsarbeit.
  • Magister-Studium an einer theologischen Fakultät
  • Erstes Staatsexamen eines Lehramtsstudienganges mit dem Fach Katholische Religionslehre

Wer eignet sich?

Für den Dienst der Religionslehrer sind vielfältige Voraussetzungen nötig bzw. erwünscht, z.B.:

  • Offenheit für die Nöte und Hoffnungen der Menschen
  • Bereitschaft, Zeugnis für den Glauben abzulegen
  • Freude an kreativer und ganzheitlicher Tätigkeit
  • Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit
  • Besondere Sensibilität für die Lebenssituationen junger Menschen
  • Bereitschaft, Führung und Begleitung junger Menschen wahrzunehmen
  • Fähigkeit zur Vermittlung theologischer und lebensbedeutsamer Inhalte in zeitgemäßer Sprache in Bezug zur Lebenswirklichkeit von Schülerinnen und Schülern
  • Bereitschaft zur Kooperation mit den anderen pastoralen Mitarbeitern und mit den Mitgliedern des Lehrerkollegiums
  • Körperliche, seelische und geistige Belastbarkeit

Was wird erwartet?

Religionslehrer i.K. sollen Freude an pädagogischer Tätigkeit haben und sich für junge Menschen inner- und außerhalb der Schule engagieren. Der Dienst der Religionslehrer i.K. setzt das Bemühen um einen persönlichen und gereiften Glauben sowie die aktive Teilnahme am Leben einer Pfarrgemeinde voraus.

Sie erteilen den Religionsunterricht in Übereinstimmung mit der Lehre der Kirche und beachten in ihrer persönlichen Lebensführung die Grundsätze der Kirche. Erwartet wird auch die Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung, zur ökumenischen Offenheit und zur Kooperation mit den Lehrern der anderen Fächer.

Wo wird man eingesetzt?

Religionslehrer und Religionslehrerinnen i. K. (im Kirchendienst) erteilen als Fachlehrer schulischen Unterricht ausschließlich in katholischer Religionslehre. Sie sind von den einzelnen Diözesen angestellt. In der Diözese Regensburg werden Religionslehrer i. K. in der Regel an öffentlichen und privaten Grund-, Mittel- und Förderschulen eingesetzt. Je nach Studienabschluss ist auch ein begrenzter Einsatz an Beruflichen Schulen, Realschulen oder Gymnasien möglich.

 

Die Kirche leistet damit einen besonderen Beitrag zur Unterstützung und Sicherung der staatlichen Aufgabe, Religionsunterricht in den Schulen zu gewährleisten.

Wer weiß mehr?

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, Religionslehrer zu werden, dann melden Sie sich doch einfach mal bei uns:

 

Edgar Rothammer, SchR i.K.

Referat Schule / Hochschule

Weinweg 31

93049 Regensburg

Tel.: +49 941 597-1504

 

Wir geben Ihnen gerne genauere Informationen.