Bibliographie von Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller
Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller hat mehrere hundert wissenschaftliche Publikationen verfasst. Zum größten Teil als Professor für Dogmatik an der Ludwigs-Maximilians-Universität München. Aber auch als Bischof von Regensburg arbeit er weiter im wissenschaftlichen Bereich. Ausdruck dieses Schaffens ist seine Bibliographie.
Im Anschluss finden Sie eine tabellarische Bibliographie sowie eine kleine Auswahl der Veröffentlichungen von Bischof Gerhard Ludwig Müller.
Infos über Bischof Gerhard Ludwig Müller finden Sie hier

Papst Benedikt XVI. gehört zu den bedeutendsten Theologen der Gegenwart. Sein theologisches Werk umfasst alle Themenfelder der Theologie. Dabei bringt erst die wechselseitige Verknüpfung aller Teilbereiche die eigentliche Dimension der Theologie zum Leuchten - sie sucht den Grund unseres Seins in der Beziehung zu Gott zu erklären. Die Beiträge dieses Bandes führen in eine Gedankenwelt ein, die für die Kirche unserer Zeit prägend ist.
Pustet-Verlag Regensburg 2007 ISBN 978-3-7917-2097-5
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Für die immer wieder in der Diskussion stehende Frage nach dem Priestertum der Frau bietet dieser Band wichtige Grundlagentexte. Er enthält das lehramtliche Schreiben der Glaubenskongregation "Inter Insigniores" aus dem Jahr 1976 und das Apostolische Schreiben "Ordinatio Sacerdotalis" von Johannes Paul II. vom 22. Mai 1994 und dokumentiert die sich anschließende Diskussion zum Thema Priestertum der Frau. Dabei erläutern die Texte den fundamentalen Grund der zum Ausdruck gebrachten Lehre der Kirche nur Männer zu Priestern zu weihen. Zudem werden auch anthropologische, kulturelle und ökumenische Implikationenen berücksichtigt. Somit ist der Band eine unerlässliche Hilfe für die umfassende wissenschaftliche Beschäftigung mit diesem Thema.
echter-Verlag, Würzburg 2006 ISBN 3-429-02791-8
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Die Bibel erzählt die Geschichte Gottes mit den Menschen: Von der Schöpfung unserer Welt über die Geburt Jesu bis hin zu seiner Kreuzigung und Auferstehung von den Toten. Doch vielen Leserinnen und Lesern der Heiligen Schrift erscheinen die Texte des Alten und Neuen Testaments rätselhaft, fremd oder von der modernen Wissenschaft widerlegt.
In einem Gespräch mit dem Bischof von Regensburg stellen zwei Journalisten die wichtigsten Fragen zu Gott und seiner Geschichte. Das Ergebnis: Ein spannender Dialog über die Bibel und den christlichen Glauben.
Verlag Herder Freiburg 2005 ISBN 3-451.28827-3
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 Ist die Rede von Jesus Christus, dem Sohn Gottes, sperrig, ja skandalös - oder einfach überflüssig?
Die Ansprüche des interreligiösen Dialogs und ein Bedürfnis nach Inkulturation in das moderne Denken scheinen zu fordern, dass die Spitzengedanken des Christusglaubens aufgegeben werden. Ein kurzsichtiges Missverständnis, müsste man mit Müller entgegenhalten, ist es doch gerade der Inkarnationsgedanke, der den Schlüssel liefert für die Vermittlung von Gott und Welt. Die Christologie bildet gleichsam das Scharnier zwischen Gottesfrage und Menschenbild. Wer den Glauben an Jesus den Christus lockert, gar einer Fremdbestimmung der christlichen Hermeneutik nachgibt, wie vermag der noch die Türen zum Verständnis anderer Glaubensinhalte aufzusperren? Menschsein, Priestersein, die Sakramente, so demonstriert Müller, sind nur aus ihrer christologischen Mitte zu begreifen. Um sie aber in dieser Wertigkeit zu erhalten, ist die Christologie immer wieder im Hinblick auf die trinitarische Wirklichkeit zu lesen und zugleich auf ihren anthropologischen Ort hin zu befragen. Eine anspruchsvolle Aufgabe, der sich der Autor in hervorragender Weise in den gesammelten Aufsätzen diese Bandes gestellt hat.
Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2005 ISBN 3-7917-1957-2 |

Die "vorrangige Option für die Armen", die Papst Johannes Paul II. zu einem Leitmotiv für die katholische Kirche gemacht hat, ist maßgeblich inspiriert durch den peruanischen Priester und Theologen Gustavo Gutiérrez. Gutiérrez löste mit seinem Buch "Theologie der Befreiung" vor über 30 Jahren eine weltweit beachtete kirchliche Bewegung gegen Unterdrückung und Armut aus. Der Vater der Befreiungstheologie ruft gemeinsam mit dem Bischof von Regensburg, Gerhard Ludwig Müller, einem theologischen Wegbegleiter und persönlichen Freund, angesichts der Ausgrenzung ganzer Bevölkerungsgruppen von Wohlstand und Wissen im Prozess der Globalisierung zu einem weltweiten solidarischen Aufbruch der Kirche auf.
St. Ulrich Verlag GmbH, Augsburg 2004 ISBN 3-936484-40-6
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"Quelle und Höhepunkt des christlichen Lebens"
nennt das Zweite Vatikanische Konzil die heilige Messe. Die Liturgie der Kirche, in der sich Himmel und Erde begegnen, ist gelebtes Bekenntnis. In jeder heiligen Messe tritt der Christ in das Zentrum seines Glaubens. Bischof Gerhard Ludwig Müller erklärt die Messe als dramatisches Heilsgeschehen, das sich zwischen Gott und Mensch abspielt und uns zuinnerst betrifft. Mit seinem Werk "Die Messe" erschließt der langjährige Münchener Dogmatikprofessor und international renommierte Theologe eine Fülle von Glaubensschätzen und entwickelt auf höchstem Niveau, aber ohne Fachjargon eine kompakte katholische Glaubenslehre von der Quelle her.
St. Ulrich Verlag GmbH, Augsburg 2002 ISBN 3-92946-90-2
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 Dem Zweiten Vatikanischen Konzil folgend bedeutet das für den modernen Katholiken, den Respekt vor der Würde Andersgläubiger zu verbinden mit der Entschiedenheit im Glauben an den einen Gott, der in Jesus Christus endgültig und unüberbietbar zu den Menschen gesprochen hat und in seiner Kirche gegenwärtig ist. Die Gläubigen von heute stehen der Kirche nicht mehr gegenüber, sondern sind selber Kirche.
An ihrer Sendung teilzuhaben heißt mitzuwirken an der denkenden, unterscheidenden und urteilenden Vermittlung des Glaubenswissens in einer Zeit, die feste Überzeugungen fürchtet und auch das Wort Gottes unter das Diktat eines religiösen Relativismus stellen will. Das Buch vereint systematische und geschichtliche Analysen zum Verständnis der Kirche und geht darüber hinaus auf eine ganze Reihe von aktuellen Themen ein, die die öffentliche Diskussion um den Wahrheitsanspruch der katholischen Verkündigung in den letzten Jahren bestimmt haben.
Johann Wilhelm Naumann Verlag, Würzburg 2001 ISBN 3-88567-086-0 |

Das Leben des großen englichen Kardinals John Henry Newman (1801-1890) ist ein geistiger Kampf um den wahren Glauben, der ihn von der englischen Staatskirche zur katholischen Weltkirche führte. Die gängige Gleichsetzung von Modernität und religöser Beliebigkeit entlarvte dieser "Kirchenvater der Neuzeit" als Trugschluss. Scharfsinnig wies der Oxford-Professor nach, die der scheinbare Verzicht auf die Wahrheit im Namen der Toleranz das Christentum in seiner Existenz bedroht.
Gerhard Ludwig Müller entfaltet Newmans Theologie als einen schrittweisen Zugang von der Zustimmung des Menschen zum Glauben bis hin zur Annahme der päpstlichen Unfehlbarkeit.
St. Ulrich Verlag GmbH, Augsburg 2000 ISBN 3-929246-54-6
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Das Thema "Frauen in der Kirche" ist zu einem heiklen Gegenstand geworden. An der Frage, ob Frauen zu den Weihesakramenten zugelassen werden sollen, scheiden sich - in der katholischen Kirche - die Geister. Die in diesem Band zusammengefaßten Beiträge beleuchten das Thema aus unterschiedlichen - anthropologischen, exegetischen, kirchenrechtlichen, soziologischen und historischen - Geischtspunkten. Ohne auf eine Linie festegelegt zu sein, ist es ihr Anliegen, die Diskussion mit einzelnen konkreten Analysen, Beobachtungen und Reflexionen voranzutreiben und damit auch der zunehmenden Dialogunfähigkeit einzelner Gruppen entgegenzuwirken.
echter-Verlag, Würzburg 1999 ISBN 3-429-02088-3
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Das kompakte Lehrbuch der katholischen Dogmatik
- enthält alle Traktate
- aus einer Hand, aufeinander bezogen, mit klarer Leitlinie
- konsequent anthropologisch ausgerichtet
- jeweils biblisch, theologiegeschichtlich, systematisch entfaltet
- mit umfangreichen Registern.
Unentbehrlich für die theologische Urteilsbildung.
Verlag Herder Freiburg 1995, 7. Auflage 2007 ISBN 3-451-28652-1
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Indem Bonhoeffer sich der neuzeitlichen Entwicklung ohne Einschränkung zu stellen wagt und radikal nach dem fragt, was christlicher Glaube eigentlich ist, kommt er zu ganz originellen Perspektiven, die über eine bloß akademische Behandlung hinausführen in eine vor der Vernunft und Christus verantwortbare und mit dem Lebenseinsatz in Theologie, Nachfolge und Zeitkritik gedeckte Antwort.
Verlag Bonifacius-Druckerei, Paderborn 1980 ISBN 3 87088 268 9
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Bonhoeffers Theologie der Sakramente enthält die wichtigsten Teile der Dissertation von Gerhard Luwdig Müller, die unter dem Titel "Kirche und Sakramente im religionslosen Christenum. Bonhoeffers Beitrag zu einer ökumenischen Sakramententheologie" und erhellt auf dem Hintergrund der Option eines religionslosen Christentums Bonhoeffers Sakramentsverständnis.
Verlag Josef Knecht, Frankfurt a.M. 1979 ISBN 3-7820-0439-6
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