Steinerner Engel
Foto: Heidi Braun

Verkündigung – Glauben leben und weitergeben

Verkündigung ist ein Grundvollzug christlichen Lebens und bedeutet, Zeugnis zu geben von Jesus Christus und seiner Frohen Botschaft. „Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt.“ (1 Petr 3,15)

Verkündigung bedeutet, das Leben aus dem Glauben begreifen und gestalten oder wie Frère Roger sagt: „Lebe das, was du vom Evangelium begriffen hast, und sei es noch so wenig.“

Wege der Verkündigung

Sie können die Verkündigung auf verschiedenen Wegen weitergeben:

  • wenn Eltern ihre Kinder segnen, mit ihnen beten, ihre Fragen ernst nehmen
  • wenn ich für christliche Werte eintrete, meine Position beziehe
  • wenn ich mit anderen ins Gespräch komme über das Leben und den Glauben – sei es z.B. im Bibelgespräch oder in einem Glaubenskurs
  • wenn wir versuchen, Menschen die Tür zum Glauben zu öffnen und sie in den Glauben einzuführen: z.B. in Kindertagesstätten, im Religionsunterricht und in der Schulpastoral, in der Katechese und in der Vorbereitung auf die Feier der Sakramente.
  • in der Predigt und Auslegung der Schrift
  • in der Feier der Sakramente und der Feste des Kirchenjahres.

Der Glaube bleibt letztendlich ein Geschenk Gottes; aber durch unser Reden und Handeln aus dem Glauben können wir Gottes Liebe verkünden.

Literaturtipps zum Herunterladen

Das Leben begreifen & an Jesus Christus ausrichten

Als Christen glauben wir, dass das Leben keine bloße Abfolge von belanglosen Ereignissen ist, sondern dass es einen Schöpfergott gibt, der uns und die Welt aus Liebe ins Dasein gerufen hat. Aus dieser Beziehung zu Gott kann ich mein Leben gestalten.

Das Neue Testament erzählt uns, dass Jesus den Menschen eine neue Sichtweise für ihr Leben gegeben hat, z.B.: Jeder Mensch hat Würde und ist von Gott bedingungslos geliebt; nicht Reichtum und Macht zählen, sondern Liebe, Vergeben und Teilen. Menschen ließen sich von ihm und seiner Botschaft begeistern. Daraus haben sie ihr Leben gestaltet und haben so seine Botschaft weiter getragen. Und auch verkündet.