Eingang zum Domschatzmuseum

Der Regensburger Domschatz

Ein zierlicher Schmetterling, gerade mal 5 cm breit, zeigt auf seinen leuchtend bunten Flügeln eine komplette Kreuzigungsszene - dieses Wunderwerk der Goldschmiedekunst, gefertigt um 1310/20, ist nur eines von vielen staunenswerten Objekten im Domschatzmuseum Regensburg.

Entdecken Sie Schatzkammerstücke des Mittelalters und der Neuzeit in den historischen Räumen der ehemaligen bischöflichen Residenz! Dazu gehören neben hochwertigen Goldschmiedearbeiten wie dem reich geschmückten Prager Ottokarkreuz aus dem 13. Jahrhundert und dem berühmten Emailkästchen, das wohl um 1400 in einer der Werkstätten der französischen Fürstenhöfe entstanden ist, mit 11 000 Goldsternen und gemalten fantastischen Fabeltieren auch Gewänder in feinster Goldstickerei.

Besuch im Domschatzmuseum

Eingang Domschatzmuseum

Sie können unser Museum neben dem Dom in Regensburg als Einzelgast besuchen oder eine Führung buchen. Unsere Museumspädagoginnen führen gerne Ihre Gruppe oder Schulklasse und bieten thematische Führungen, Aktionsführungen und Veranstaltungen für Familien mit Kindern an.

 

Krauterermarkt 3 (Zugang auch durch den Dom)

93047 Regensburg

Tel.: +49 941 597 2575

E-Mail: museum@bistum-regensburg.de

 

Öffnungszeiten

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Geöffnet haben wir zu folgenden Zeiten:

 

Montag bis Samstag von 11 bis 17 Uhr


an Sonn- und Feiertagen von 12 bis 17 Uhr


geschlossen 24./25. Dezember und 1. Januar

 

Sie wollen mehr wissen? Dann besuchen Sie den Domschatz im Internet.

Eintrittspreise

Kinder und Jugendliche, Schulklassen: frei

Erwachsene: 3 €

Studentinnen/Studenten und Schwerbehinderte gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises, Gruppen ab 15 Personen pro Person: 1,50 €

Führungen (deutsch, englisch, italienisch) für Gruppen nach Vereinbarung: 40 € + 1,50 € Eintritt pro Person

 

Anmeldung

Ihre Anmeldung nehmen wir telefonisch im Informations- und Besucherzentrum DOMPLATZ 5 entgegen:

Tel.: +49 941 597 1662

 

 

Lageplan Domschatzmuseum

Kontakt & Wegbeschreibung

Damit Sie uns auch finden, haben wir hier für Sie die Adresse des Domschatzmuseums und eine kleine Wegskizze:

Krauterermarkt 3 (Zugang auch durch den Dom)
93047 Regensburg

Tel. +49 941 597 2575

E-Mail: museum@bistum-regensburg.de


Website: www.domschatz-regensburg.de

Goldschmiedekunst

ausgestellte Monstranzen im Domschatzmuseum

Hätten Sie es gewusst? Regensburg gilt bis ins 18. Jahrhundert hinein als herausragendes Zentrum der Goldschmiedekunst. Die Zunft der Goldschmiede war eine der vornehmsten. Das liegt natürlich an dem Material Gold und dessen faszinierenden Eigenschaften:

 

Begehrenswert machen es  

  • der Sonnenglanz, 
  • die Beständigkeit gegen alle äußeren Einflüsse, 
  • die Seltenheit des Vorkommens.

Deshalb galt und gilt es in seiner Geschichte bis heute als Inbegriff des Reinen, Höchsten und Ewigen.

 

Dass sich dieser einzigartige Werkstoff besonders für Goldschmiedearbeiten im Dienste Gottes eignet, wird im Domschatz Regensburg erlebbar. Exzellent gefertigte Kruzifixe, Monstranzen, Kelche und Bischofsstäbe sind neben Gewändern in feinster Goldstickerei zu sehen. 

 

Die prunkvolle Ausstattung bei Messfeiern sollte den Menschen das Abbild himmlischer Herrlichkeit  geben. Auch heute sind die sakralen Geräte und Paramente nicht nur Ausstellungsstücke im Museum, sondern werden zu besonderen Anlässen im Dom St. Peter verwendet.

Außergewöhnliche Exponate aus dem Mittelalter und der Neuzeit im Regensburger Domschatz

böhmisches Ottokarkreuz aus dem 13. Jahrhundert

Besonders sehenswert sind das 

 

böhmische Ottokarkreuz aus dem 13. Jahrhundert

 

 

 

 

 

Regensburger Emailkästchen

und das

 

Regensburger Emailkästchen.

 

Es entstand wohl um 1430/35 in einer der Werkstätten der französischen Fürstenhöfe und zeigt in transluzides Email gemalte phantastische Fabeltiere, zwischen die ca. 11000 kleine Goldsterne eingeschmolzen wurden. 

Auf zwei Ebenen belegen die Kunstschätze im Domschatzmuseum, wie eng Glaube und Handwerk schon immer miteinander verbunden waren. Ein kleiner Bereich im Obergeschoss widmet sich außerdem der Kathedrale St. Peter mit seiner langen Baugeschichte.