Regensburger Domorgel und Fenster des Doms

Die Regensburger Domorgel

Wer die Regensburger Domorgel sucht, der sollte im Dom St. Peter den Blick an der Nordwand des Querhauses nach oben richten. Majestätisch hängt dort die Orgel über einem der bedeutenden Balda­chin-Altäre.

Klassisch & modern

In der Regensburger Domorgel spiegeln sich Tradition und Inno­vation wieder: Sie

  • ist ein Instrument des 21. Jahrhunderts und damit eine moderne Kathedralorgel;
  • beruht auf den Grundlagen des klas­sischen Orgelbaus;
  • greift klangliche Eigenschaf­ten der romantischen Orgel auf;
  • grenzt bewährte technische Errungenschaften des modernen Or­gelbaus nicht aus.

Ganz bewusst wird die Domorgel als Zeugnis unserer Zeit präsentiert, ohne jedoch als Fremdkörper im gotischen Dom wahrge­nommen zu werden.

 

Die Domorgel erleben

Sie wollen das beeindruckende Musikinstrument sehen? Dann kommen Sie doch in den Regensburger Dom.

Und falls Sie wissen wollen, wann Sie den Klang der Regensburger Domorgel hören können, schauen Sie einfach auf www.domorgel-regensburg.de.

Dort finden Sie Termine von Orgelkonzerten. Übrigens können Sie dort auch die Patenschaft für eine Orgelpfeife übernehmen bzw. verschenken.

Domorganist Prof. Franz Josef Stoiber am Generalspieltisch
Domorganist Prof. Franz Josef Stoiber am Generalspieltisch

Kleine Geschichte 

Kaum zu glauben – über 700 Jahre hat es gedauert, bis der Dom eine ihm angemessene Orgel erhalten hat:

Gebaut wurde sie in jahrelanger Arbeit von der österreichischen Firma Rieger Orgelbau.

Am 22. November 2009 war es endlich so weit: der damalige Bischof und jetzige Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre Gerhard Ludwig Kardinal Müller segnete die Re­gensburger Domorgel.

Bis dahin waren es vor allem die Regensburger Domspatzen die mit ihrem Gesang die lange Geschichte der Musica Sac­ra am Regensburger Dom geschrieben haben.