Präventionsbeauftragte des Bistums Regensburg

Zum Schutz der Würde und Integrität junger Menschen hat die Deutsche Bischofskonferenz (2010) eine Rahmenordnung "Prävention von sexuellem Missbrauch an Minderjährigen im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz" beschlossen. Darin wird die Benennung einer Beauftragten im Bereich der Prävention angeregt.

Seit Herbst 2012 gibt es im Bistum Regensburg eine eigene Stelle zur Prävention sexuellen Missbrauchs, nachdem vorher eine Gesamtkoordinierungsstelle aller Bistümer Bayern aufgelöst und in die Eigenverantwortung der einzelnen Diözesen übergeben wurde. Die Präventionsbeauftragte soll dazu beitragen, dass eine Kultur der Achtsamkeit und eine Sensibilisierung für das Thema in unserer Diözese geschaffen werden kann.

Kontakt

Leitung und Präventionsbeauftragte

Dr. Judith Helmig

Sekretariat

Sylvia Sittl

Tel.: +49 941 597-1681

Email: kijuschu@bistum-regensburg.de

Aufgaben

Die Fachstelle Prävention hat  im Bistum Regensburg folgende Aufgaben:

  • Umsetzung der Präventionsordnung
  • Fachberatung bei der Planung und Durchführung von Projekten
  • Vermittlung von Fachreferenten/-innen
  • Beratung von Aus- und Weiterbildungseinrichtungen
  • Weiterentwicklung von verbindlichen Qualitätsstandards
  • Information über Präventionsmaterialien
  • Vernetzung der Präventionsarbeit innerhalb und ausserhalb der Diözese
  • Organisation von Schulungen der hauptamtlichen Mitarbeiter der Diözese

Fortbildungen zur Prävention gegen sexuelle Gewalt

Zum Schutz der Würde und Integrität junger Menschen hat die Deutsche Bischofskonferenz eine Rahmenordnung „Prävention von sexuellem Missbrauch an Minderjährigen im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ beschlossen, die Schulungen und Fortbildungsangebote in diesem Bereich vorsieht.

Die Schulung wendet sich an alle hauptamtlichen Mitarbeiter der Diözese Regensburg, die in ihren jeweiligen Aufgabenbereichen grundsätzlich mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben.

Die Teilnahme an den Informations- und Schulungsveranstaltungen ist verpflichtend und erfolgt im Rahmen einer halbtägigen Veranstaltung durch entsprechend geschulte Multiplikatoren.

Die Qualifizierungsmaßnahme zur Prävention geht insbesondere auf folgende Bereiche ein:

  •     Prävention von sexueller Gewalt-Einführung
  •     Gewalt und sexualisierte Gewalt – Definition
  •     Die Folgen sexualisierter Gewalt in der Seele eines Menschen
  •     Umgang mit Nähe und Distanz
  •     Täter und Täter-Opfer Dynamik
  •     Handlungsleitlinien bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch

Ziele der Schulung sind:

  •     Vermittlung grundlegender Informationen zu Gewalt und sexuellem
  •     Missbrauch,
  •     Erkennen von Hinweisen auf Gewalt und sexuellen Missbrauch,
  •     Stärkung der eigenen Handlungskompetenz beim Umgang mit entsprechenden
  •     Hinweisen,
  •     Anleitung zu einem eindeutigen Verhalten und einer damit verbundenen
  •     Konfliktreduktion,
  •     Aufbau einer inneren Haltung.


Die Schulungen werden durch die entsprechenden Fachstelle und –referate organisiert.

Weiterführende Links

Themenseite der Deutschen Bischofskonferenz mit Hinweisen zu materiellen Leistungen und Therapiemöglichkeiten, Handreichungen, Hotline sowie der Rahmenordnung der DBK


Arbeitshilfe Nr. 246 Aufklärung und Vorbeugung – Dokumente zum Umgang mit sexuellem Missbrauch im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz


Themenseite des Deutschen Caritasverbandes mit Empfehlungen zur Prävention von sexuellem Missbrauch sowie zum Verhalten bei Missbrauchsfällen



www.hilfeportal-missbrauch.de


www.wildwasser.de


www.zartbitter.de