Sankt Michaelsbund

Öffentliche Büchereien in katholischer oder kirchlich-kommunaler Trägerschaft in Bayern

Die Diözesanstelle betreut und berät die Träger und Mitarbeiter/innen der Büchereien. Neben praktischen Hilfen bei der Bibliotheksverwaltung, der Aktualisierung der Bestände, der Einführung der EDV-gestützten Ausleihe, der Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit und der Erneuerung der Raumausstattung bietet sie vor allem auch Aus- und Fortbildungsangebote auf Orts-, Landkreis- und Bistumsebene.

Um vor allem kleineren Büchereien ein aktuelles Angebot zu ermöglichen, verfügt die Diözesanstelle über eine Austauschbücherei mit einem Bestand von 28.000 Medien. Mit kostenlosen befristeten Leihgaben aus diesem Angebot können die Büchereien die Attraktivität des eigenen Bestandes erhöhen.

Ansprechpartner/-innen

Dipl.-Bibl. Ursula Pusch

Diözesandirektor des Sankt Michaelsbundes ist Msgr. Dr. Paul Mai

 

Leiterin der Diözesanstelle Regensburg ist seit 2002 Dipl.-Bibl. Ursula Pusch

 

Ausleihe: Wilma Brandl-Hanke (Mo, Di), Sieglinde Hain (Mi, Fr)

Kontakt

Diözesanstelle des Sankt Michaelsbundes

Emmeramsplatz 10 (Besucheradresse)
Obermünsterplatz 7 (Postadresse)
93047 Regensburg

 

Tel.: +49 941 597-2519

Fax: +49 941 597-2525 (Austauschbücherei)
        +49 941 597-2521

E-Mail: michaelsbund@bistum-regensburg.de

Website: www.st-michaelsbund-regensburg.de

 

 

 

Öffnungszeiten der Austauschbücherei:

Mo, Di: 8:00–12:00 und 13:30–16:00 Uhr

Mi, Fr: 8:00–12:00 Uhr

Bitte melden Sie sich vor einem Besuch an!

Weitere Informationen

Im Bistum Regensburg sind 146 Büchereien Mitglied beim Büchereiverband des Sankt Michaelsbundes. 59 Büchereien befinden sich in rein kirchlicher und 87 in kirchlich-kommunaler Trägerschaft.

 

Im Jahr 2012 wurden in diesen Büchereien von rund 700.000 Besuchern über 1.660.000 Medien ausgeliehen. Die 1461 hoch motivierten, überwiegend ehrenamtlichen Büchereimitarbeiter/innen organisierten in den 12 Monaten insgesamt 1800 Veranstaltungen.


Geschichte des Sankt Michaelsbundes

Am 15. Juli 1901 wurde auf Initiative des Eichstätter Generalvikars Dr. Georg Triller der Katholische Preßverein für Bayern gegründet. Der Verein sollte vor allem die katholische Presse fördern und öffentliche Lesehallen unterhalten. Dr. Triller schwebten Büchereien in Läden an verkehrsreichen Straßen oder in Bahnhofs- oder Schulräumen anstatt in Pfarrhäusern vor. 1934 wurde der Preßverein unter dem Druck des NS-Regimes aufgelöst und unter dem Namen Sankt Michaelsbund neu gegründet. Der Erzengel Michael als Schutzpatron sollte Mut zusprechen in einer dunklen Zeit. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann der zügige Neuaufbau des Verbandes. Dem Postulat des Gründers folgend, wurden viele Gemeinden und Städte in das kirchliche Büchereiwesen vertraglich eingebunden.


Entstehung der Diözesanstelle in Regensburg

Mitte der 1960er Jahre wurden für eine bessere Betreuung der Büchereien in allen Bistümern Diözesanstellen für das kirchliche Büchereiwesen aufgebaut. Gymnasialprofessor i.R. Msgr. Franz Xaver Hiltl übernahm am 21. November 1966 nebenamtlich die Aufgabe als Diözesanstellenleiter. 1973 wurde die Diözesanstelle an die Bischöfliche Zentralbibliothek angegliedert.

 

Am 22. Januar 1973 ernannte Bischof Dr. Rudolf Graber Msgr. Dr. Paul Mai zum Diözesandirektor des Sankt Michaelsbundes. In der neu errichteten Bischöflichen Zentralbibliothek erhielt die Diözesanstelle ein Büro und bald auch eine Austauschbücherei, die personell mit der nebenamtlich tätigen Büchereiassistentin Anni Beck besetzt wurde. Büro und Austauschbücherei zogen 1978 in Räume des Diözesanzentrums Obermünster um. Seit 1977 leitet hauptamtliches Fachpersonal die Diözesanstelle, die ersten 22 Jahre Hans Voggenreiter und seit 2002 Dipl.-Bibl. Ursula Pusch.