Generalvikariat
Das Generalvikariat ist gleichsam der Kopf des Bischöflichen Ordinariats. Hier laufen alle Drähte zusammen und hier werden durch den Generalvikar als Stellvertreter des Bischofs alle Entscheidungen im Bereich der Verwaltung für die ganze Diözese getroffen.
Das vielleicht wichtigste Aufgabenfeld für das Generalvikariat ist schon seit einigen Jahren die pastorale Planung. Die Pastorale Planung soll inhaltlich und organisatorisch auf die Bedürfnisse und Nöte, Chancen und Herausforderungen heutiger Seelsorge reagieren, neue Schwerpunkte und Ziele setzen, sowie Wege zu ihrer Verwirklichung suchen. Notwendig ist der Prozess der pastoralen Planung nicht nur aufgrund von Entwicklungen wie dem Rückgang der Kirchenbesucherzahlen, dem Priestermangel oder schwindendem Glaubensbewusstsein. Gesellschaftliche Rahmenbedingungen ändern sich mit den Lebensgewohnheiten der Menschen. Die Kirche muss sich neuen gesellschaftlichen, sozialen oder religiösen Herausforderungen stellen.
Pastorale Planung ist notwendig auch wegen der Differenzierung der Seelsorge, der vom 2. Vatikanischen Konzil betonten eigenen Verantwortung der Laien und dem gewachsenen Bewusstsein, dass alle Gläubigen zusammen Volk Gottes sind. Seelsorge ist nicht nur Angelegenheit des Pfarrers oder seiner pastoralen Mitarbeiter. Seelsorge ist Angelegenheit der ganzen Gemeinde. Sie soll in Zusammenarbeit ("kooperative Seelsorge") möglichst vieler ausgeübt werden. Seelsorge darf nicht allein auf den Dienst der Hauptamtlichen bauen, sondern lebt wesentlich vom ehrenamtlichen Engagement.
Generalvikariat
Niedermünstergasse 193047 Regensburg
Ansprechpartner/-in:
Msgr. Michael Fuchs (Generalvikar)
Domkapitular Dr. Franz Frühmorgen (Stellv. Generalvikar)
Dr. Johannes Frühwald-König (Referent)
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