Stiftskirche und Basilika Zu Unserer Lieben Frau zur Alten Kapelle
Der Überlieferung gemäß geht die Stiftskirche Unserer Lieben Frau zur Alten Kapelle auf ein Heiligtum aus der Römerzeit zurück. Ein der Göttin Juno geweihter Tempel wurde nach Anerkennung der christlichen Religion als Staatsreligion durch Kaiser Konstantin (313) zu einem christlichen Heiligtum umgewandelt. Um das Jahr 700 wurde der agilolfingische Herzog Theodo II. durch den Bischof Rupert getauft und die Kirche zur Hofkapelle. Diese war der Gottesmutter geweiht. Als eigentlicher Stifter der Kirche und des dazu gehörigen Kollegiums von Kanonikern ist Ludwig der Deutsche zu nennen, der Enkel Karls des Großen. Er erwählte Regensburg zu seiner königlichen Residenz und wollte die Hofkapelle nach dem Vorbild der Marienkapelle zu Aachen prächtiger gestalten. |
Der Altarraum weist in einer einzigartigen Komposition auf das Ende der Zeit, auf das Kommen des Reiches Gottes hin. Mittelpunkt ist die "Apokalyptische Frau " mit den Sternenkranz um ihr Haupt und den Mond zu ihren Füßen. Die heiligen Stifter, Heinrich und Kunigunde, weisen auf Maria hin und führen den Blick hinauf zu Gott Vater, der sich herabneigt.
Zum Gnadenbild in der südlichen Seitenkapelle kamen und kommen die Beter aus Stadt und Land mit großem Vertrauen, um der himmlischen Frau, der Mutter des göttlichen Kindes ihre Sorgen und Bitten, ihren Dank und ihre Verehrung zu bringen.
Kollegiatstift
"Unserer Lieben Frau zur Alten Kapelle"Schwarze-Bären-Straße 7/I
93047 Regensburg
Ansprechpartner/-in:
Hubert Schöner (Stiftsdekan)
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