Dompfarrkirche Niedermünster - Grabeskirche des hl. Erhard
Die altehrwürdige Dompfarrkirche war über ein Jahrtausend lang Stiftskirche eines freien und adeligen Damenstifts, dessen Gründung bis in die Zeit des 8.Jahrhunderts zurückgehen soll. Seit nahezu 1300 Jahren verehren die Gläubigen unseres Bistums in ihr die Gebeine des hl. Bischofs Erhard, der im ersten merowingerzeitlichen Kirchenbau an der Nordwand beigesetzt worden ist. Seine Grabstätte hat sich durch alle Jahrhunderte an dieser Stelle erhalten und wurde mit dem jeweiligen Fußbodenniveau angehoben. Heute steht der silberne Schrein des 19. Jahrhunderts unter dem gotischen Baldachin über der ursprünglichen Grabanlage. Die Ausgrabungen unter dem heutigen Fußboden sind zugänglich und zeigen die archäologischen Befunde mit dem ersten Erhardsgrab. |
Seit 1824 ist die ehem. Stiftskirche Dompfarrkirche. Die Verehrung des hl. Erhard hat sich bis in unsere Tage erhalten. Am 8. Januar, dem Todestag des Heiligen, wird den Gläubigen nach den Gottesdiensten die silberne Kapsel mit der Hauptreliquie aufgelegt. Erhard gilt als Helfer und Bewahrer vor Kopfweh und Augenleiden.
Neben seinem Grab befindet sich der Steinsarkophag seines Freundes, des seligen Erzbischofs Albert von Cashel (Irland). Niedermünster ist somit wichtige Grabeskirche heiligmäßiger Bekenner und der herzoglichen Familie des 10. Jahrhunderts.
Kath. Pfarramt Regensburg - St. Ulrich (Dompfarrei)
St. Ulrich
Niedermünstergasse 493047 Regensburg
Ansprechpartner/-in:
Sekretariat der Pfarrei
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