Sachliche Feststellungen zum Standort des Kreuzes auf dem Islinger Feld
1)
Die Eigentümer der Fläche, auf der das Kreuz stand, waren bereits vor dem Gottesdienst mit Papst Benedikt am 12. September auf Möglichkeiten eines Verbleibes des Kreuzes an Ort und Stelle angesprochen worden.
2)
Der wiederholt in den Medien angesprochene 1:1-Flächentausch bezog sich nicht auf die ca. 1500 qm des Kreuzstandortes, sondern auf eine Gesamtfläche von 2 ha (also 20.000 qm!) in der Nähe des ursprünglichen Standortes. Die Tauschfläche ist im Besitz der Stadt Regensburg und befindet sich östlich des Kreuzstandortes in Richtung Burgweinting.
3)
Der 1:1-Tausch war mit weiteren, auch finanziellen Forderungen verbunden, die weder Stadt noch Bistum Regensburg erfüllen wollten und konnten.
4)
Nach dem Scheitern der Verhandlungen über den Verbleib des Kreuzes am ursprünglichen Standort, wurden die Eigentümer der Fläche rechtzeitig über die neuen Planungen zur Versetzung des Kreuzes informiert.
5)
Über die rechtzeitige Räumung der für den Papstgottesdienst verwendeten Flächen gibt es ein Abnahmeprotokoll. Von den Rückbauarbeiten ausgenommen war in gegenseitigem Einverständnis der Kreuzhügel und die rückwärtige Zufahrt.
6)
Die Eigentümer haben bei verschiednen Gelegenheiten unter Zeugen erklärt, auf den in Frage stehenden Flächen im kommenden Frühjahr Mais ansähen zu wollen. Vom Verlust eines ganzen Wirtschaftsjahres kann also keine Rede sein.
7)
Das Bistum Regensburg hat sich schon im Frühjahr schriftlich gegenüber allen Verpächtern des Islinger Feldes (also auch der Eigentümer der Fläche, auf der der Kreuzhügel stand) bereit erklärt, auch künftig für alle Schäden - besonders Ertragseinbußen -aufzukommen, die im Zusammenhang mit der Nutzung des Geländes für den Papstgottesdienst stehen. Zur Feststellung solcher Schäden wurde in gegenseitigem Einvernehmen ein Sachverständiger bestellt.
