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Ein Jahrhundertprojekt |
Der Regensburger Dom erhält eine sichtbare neue Hauptorgel |
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Mit dem Beginn der Aufbauarbeiten am Dienstag nach Ostern begann im Regensburger Dom die Erfüllung eines alten Traums: die Kathedrale von Weltrang erhält endlich eine ihm angemessen große und sichtbare Hauptorgel. Im Rahmen einer Pressekonferenz am 22. April 2009 wurden dazu heute Details der künftigen Orgel der Öffentlichkeit vorgestellt, die am 22. November 2009 zum ersten Mal erklingen wird.
Für Dompropst Dr. Wilhelm Gegenfurtner ist der Beginn der Bauarbeiten ein wunderbarer Moment: „Wir erleben hier den wohl größten Eingriff in die sichtbare Gestaltung des Doms seit der Errichtung der Turmspitzen durch König Ludwig I. im 19. Jahrhundert und zugleich einen der kleinsten Eingriffe in die Bausubstanz: Nur 4 Löcher in den Gewölbedecken. Durch diese wird die Neue Hauptorgel an Stahlseilen befestigt künftig vor der Nordhausquerwand hängen.“ Zu dieser Ortswahl führten intensive Verhandlungen mit dem Freistaat Bayern als dem Eigentümer des Doms und musikalischen Sachverständigen. So sollte einerseits das Erscheinungsbild des Doms nicht maßgeblich verändert werden. Zugleich sollte aber auch den veränderten liturgischen Gegebenheiten Rechnung getragen werden. „Dazu“, so Dompropst Dr. Gegenfurtner, „reichte die Chororgel des Doms, die auch künftig erhalten bleiben wird, schon lange nicht mehr aus.“
Weitere Informationen zur neuen Hauptorgel im Dom erhalten Sie auf der Homepage zur Domorgel
Der Regensburger Dom St. Peter
Baugeschichte
 Die Domkirche St. Peter wird erstmals 778 urkundlich erwähnt. Ihre weitere Geschichte liegt im Dunkeln. Fest steht jedoch, dass der Dom in den Jahren 1152 und 1176 durch zwei Brände beschädigt wurde. Möglicherweise wurde aus diesem Grund ein neuer und größerer Dom geplant. Mit seinem Bau begannen die Regensburger um 1273 unter Bischof Leo Tundorfer. Die neue gotische Kathedrale entstand versetzt zum alten Dom. Der romanische Nordturm der Regensburger Domkirche, der so genannte Eselsturm, ist bis heute erhalten. Erst 1697 - nach mehr als 400 Jahren - waren die Arbeiten im Inneren der Kathedrale mit dem Einwölben der barocken Vierungskuppel beendet. Die Fertigstellung der Domtürme und Querhausgiebel erfolgte von 1859 bis 1872 auf Weisung König Ludwigs I. von Bayern. Um dieses außergewöhnliche Bauwerk zu erhalten, bedarf es großer Anstrengungen. Seit mehr als 80 Jahren versucht die Dombauhütte der Verwitterung des aus Kalk- und Sandstein erbauten Domes Einhalt zu gebieten; der Innenraum wurde von 1985 bis 1988 renoviert. |
Vorwort von Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller
Die Regensburger Dommusik
Projekt - Hauptorgel
Das Konzept der neuen Hauptorgel
Spendenaufruf
Bischof Gerhard Ludwig Müller segnet die Regensburger Domorgel
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