Das Konzept der neuen Hauptorgel





Die neue Hauptorgel im Regensburger Dom wird eine moderne Kathedralorgel, die auf den Grundlagen des klassischen Orgelbaus beruht, klangliche Eigenschaften der romantischen Orgel aufgreift und bewährte technische Errungenschaften des modernen Orgelbaus nicht ausgrenzt.
Eine hohe Verschmelzungsfähigkeit der Stimmen darf deren Eigencharakteristik nicht ausschließen. Klangbetonte Musik soll ebenso darstellbar sein wie polyphon strukturierte. Nicht zuletzt sollen der Improvisation in der Liturgie alle Möglichkeiten offen stehen. Die Hauptorgel wird 4 Manuale (Hauptwerk, schwellbares Positiv, Schwellwerk und Solowerk) und Pedal bei ca. 70 Registern umfassen. Zusätzlich zum Spielschrank an der Hauptorgel wird im Chorraum des Domes ein Generalspieltisch aufgestellt. Von hier aus kann der Organist sowohl Haupt- als auch Chororgel anspielen und somit allen liturgischen und musikalischen Anforderungen der Dommusik gerecht werden.
Außergewöhnliche Farbigkeit, Gravität und Klangpracht, Eleganz und mystischer Klangzauber sollen unsere neue Domorgel auszeichnen.

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