Ernennungsschreiben von Papst Benedikt XVI.
BENEDIKT, BISCHOF, DIENER DER DIENER GOTTES, dem geliebten Sohn Reinhard Pappenberger aus dem Klerus der Diözese Regensburg und dort Kanonikus des Kapitels der Kathedralkirche sowie in der Diözesankurie Leiter der Ämter für Ehe und Familie, für Liturgie und Kirchenmusik wie auch für Jugend- und Verbändeseel-sorge, dem bestellten Auxiliarbischof dieses Sitzes und zugleich er-wählten Titularbischof von Aptuca Gruß und apostolischen Segen.
Der römische Papst, der Nachfolger des hl. Petrus, pflegt den Oberhirten der Teilkirchen wegen der Fülle von Seelsorgsaufgaben Bischöfe als Helfer zuzuweisen, die ihnen entsprechende Hilfestellung leisten sollen. Getragen nun von dem Wunsche, der Bitte des ver-ehrten Mitbruders Gerhard Ludwig Müller, des Bischofs von Regensburg, der kürzlich einen Auxiliarbischof erbeten hat, zu entsprechen, halten wir Dich, geliebter Sohn, der Du mit erwiesenen Begabungen ausgestattet und in den kirchlichen Angelegenheiten vor Ort erfahren bist, für geeignet, ein solches Amt zu übernehmen. Nach Anraten der Bischofskongregation also bestimmen wir Dich kraft höchster apostolischer Autorität zum Auxiliarbischof in Regensburg und ernennen Dich gleichzeitig zum Titularbischof von Aptuca mit allen Rechten und Pflichten, die mit der bischöflichen Würde und mit einem solchen Amt nach Maßgabe des Rechts verbunden sind. Wir gestatten, dass Du die Weihe von einem beliebigen katholischen Bischof außerhalb der Stadt Rom empfängst, unter Einhaltung der liturgischen Vorschriften und nach vorheriger Ablegung des katholischen Glaubensbekenntnisses und des Treueides gegenüber Uns und Unseren Nachfolgern gemäß dem Kodex des kirchlichen Rechts. Schließlich erbitten Wir für Dich, geliebter Sohn, als bestelltem Auxiliarbischof der alten, berühmten und sehr geliebten Diözese Regensburg und deren eifrigen Hirten die überfließenden Gaben des Tröster Geistes, mit deren Hilfe Du das Dir anvertraute Amt ausüben mögest, verbunden in brüderlicher Gemeinschaft mit dem erwähnten Hirten und unter Übung äußerst wohlwollender Liebe, die, da sie selbst eine Wesenseigenschaft Gottes ist, den Vorrang hat unter den Tugenden der Jünger Christi. Sein Licht und Friede mögen Dich unter dem Schutz der Jungfrau Mutter stets begleiten, stützen und erfreuen.
Gegeben zu Rom, bei Sankt Peter, am 6. Februar im Jahr des Herrn 2007, im zweiten Jahre Unseres Pontifikates.
Benedictus pp. XVI
