PFARREI UND VERBAND - HAND IN HAND

Es gibt ein vielfältiges soziales ehrenamtliches Engagement in den Pfarrgemeinden der Diözese Regensburg. Es dominieren zahlenmäßig die traditionellen Dienste: Besuchsdienste, die die Menschen in Krankenhäusern, Altenheimen, Behindertenheimen oder auch zu Hause nicht nur an Geburtstagen und Feiertagen besuchen. Oft gibt es Altenclubs, Eltern-Kind-Gruppen oder Hospiz-Gruppen. Mancherorts lassen sich auch Babysitterdienste oder Hausaufgabenhilfen finden. In vielen Gemeinden finden Hilfsgütersammlungen statt. Nicht zu vergessen die finanzielle oder materielle Einzelfallhilfe für Menschen oder Familien in Notlagen. Die Caritas in den Pfarreien des Bistums existiert, keine Frage!
Allerdings werden die sozialen Probleme der Menschen größer und unterschiedlicher. Die Zunahme sozialer Probleme angesichts Sozialabbau und Einbrüche
im solidarischen Gemeinwesen (Arbeitslosigkeit, Auflösung der Familienstruktur, Geburtenmangel, Zunahme der Pflegebedürftigkeit) fordert künftig eine noch klarere Positionierung der Christen.

Die Gemeindecaritas bedarf ebenso wie Liturgie und Verkündigung einer eigenen andauernden Sorge, regelmäßiger Planung sowie einer verlässlichen Organisation.

Vieles kann leichter und schneller getan werden, wenn sich Pfarrei und Caritasverband noch stärker miteinander vernetzten und mehr voneinander wissen. Pfarreien sollen in ihrer sozialen Kompetenz gestärkt und unterstützt werden. Bereits bestehende caritative Aktivitäten sollen stabilisiert und ausgebaut werden. Neue soziale Notlagen, die es in jeder Pfarrei gibt, warten darauf, in Angriff genommen zu werden. Das Feld der tätigen Nächstenliebe in der Pfarrei ist zu komplex, als dass es von einer Gruppe allein bestellt werden könnte. Die tätige Nächstenliebe als Ausweis der Christen wird in Zukunft noch notwendiger werden. Gerade die Kirche ist es ja, die zu entscheidenden ethischen Fragen eindeutig Stellung bezieht. Nicht Resignation ist deshalb angesagt, sondern im guten Sinn selbstbewusst nach vorne zu gehen.

Die diözesane Steuerungsgruppe will diese Vernetzung im Sinne einer kooperativen Pastoral vorantreiben. Weitere Informationen zur Initiative Gemeindecaritas: www.caritas-regensburg.de.




Caritas in der Pfarrgemeinde und im organisierten Verband
Die gelebte Zuwendung zum Nächsten gehört zu den unverzichtbaren Dingen in einer kirchlichen Gemeinde: ein hilfsfähiges, solidarisches Miteinander steht gleichwertig neben Liturgie und Verkündigung!

Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pfarrgemeinde kennen die soziale Situation vor Ort. Sie bilden zusammen ein lokales kirchliches Netzwerk, indem sie offene oder verdeckte Nöte der Menschen wahrnehmen. Eine lebendige Pfarrei vermittelt Zugang zur Hilfe, organisiert Hilfe oder leistet diese selbst wo sie kann.

Das Referat Gemeindecaritas im Caritasverband der Diözese Regensburg e.V. unterstützt die Pfarrgemeinden bei der Wahrnehmung ihrer diakonischen Verantwortung:

Eine diözesane Steuerungsgruppe will diese Vernetzung im Sinne einer kooperativen Pastoral vorantreiben. Sie begleitet die „Initiative Gemeindecaritas“ und nimmt Rückmeldungen dazu gerne auf. Broschüren und Arbeitshilfen zur Gemeindecaritas können Pfarreien oder Interessierte gegen eine Schutzgebühr von 4,- Euro bestellen beim Referat Gemeindecaritas.


Referat Gemeindecaritas

Caritas für die Diözese Regensburg e.V.
Von-der-Tann-Str. 7
93047 Regensburg
Telefon: 
0941/5021-103
Fax: 
0941/5021-209
E-Mail: 
gemeindecaritas@caritas-regensburg.de
Website: 
http://www.caritas-regensburg.de

Ansprechpartner/-in:
Maria Plank (Past.Ref.)

Ansprechpartner sexueller Missbrauch / Körperverletzung

 

Dem Bischof begegnen

 

PGR-Wahl 2010

 

Priesterjahr 2009 - 2010

 

Dokumentation

 

Institut-Papst-Benedikt XVI.

 

Spendenaufruf der Caritas für die Erdbebenopfer in Haiti

 

Domorgel Regensburg

 

Neue Broschüre zur Kirchensteuer

 

Seligsprechung von Eustachius Kugler

 

Beiträge - Katholische Radio- und Fernsehredaktion

 

Schwangerschaftsberatung

 

Gemeindecaritas

 

Papst Benedikt XVI.