Diözesanstelle des St. Michaelsbundes


Anschrift:

Obermünsterplatz 7, 93047 Regensburg;
Postfach 11 02 28, 93015 Regensburg,
Telefon: (0941) 597-2519
Diplom-Bibliothekarin Ursula Pusch
E-Mail:
michaelsbund@bistum-regensburg.de
Internet:
www.st-michaelsbund-regensburg.de

Öffnungszeiten

Montag-Dienstag: 8.00-12.00, 13.00-16.30 Uhr
Mittwoch-Freitag: 8.00-11.30 Uhr
Voranmeldung empfehlenswert.





Die Diözesanstelle des St. Michaelsbundes ist die Leitstelle für das kirchliche öffentliche Büchereiwesen der Diözese Regensburg. Die Diözesanstelle betreut gegenwärtig 153 Büchereien: Hiervon befinden sich 71 in rein kirchlicher und 82 in gemischt kirchlich-kommunaler Trägerschaft. Die Bischöfliche Zentralbibliothek ihrerseits ist die Leitbibliothek der Diözesanstelle des St. Michaelsbundes. Die Zentrale des St. Michaelsbundes in München unterstützt die Arbeit der Diözesanstelle in Theorie und Praxis.

Die Diözesanstelle führt eine Austauschbücherei mit rund 27.000 Medien (davon rund 21.000 Bücher, 6.000 Nonbooks). Bücher, Kassetten, CDs, Videos, DVDs, CD-ROMs und Spiele können dort angesehen und für 6 oder 12 Monate von den einzelnen Pfarr- und Vertragsbüchereien ausgeliehen werden.

Die katholischen öffentlichen Büchereien tragen durch ihr vielfältiges Medienangebot zum Bildungsauftrag der Kirche bei, sind Orte der Begegnung und Partner für die Gemeindearbeit.


Geschichte

Der St. Michelsbund in Bayern geht auf den am 15. Juli 1901 gegründeten „Katholischen Preßverein“ in Bayern zurück, der sich die Förderung der katholischen Presse und die Errichtung von Volksbibliotheken zum Ziel gesetzt hatte. 1934 musste der „Katholische Preßverein“ unter dem Druck der Nationalsozialisten eine Namensänderung durchführen: Er benannte sich in „St. Michaelsbund zur Pflege des katholischen Schrifttums in Bayern“ um.

Für die Diözese Regensburg hatte Bischof Dr. Rudolf Graber 1966 zunächst den pensionierten Gymnasialprofessor Msgr. Franz Hiltl zum nebenamtlichen Diözesanstellenleiter des St. Michaelsbundes bestellt. Anfangs 1973 ernannte Bischof Graber Archiv- und Bibliotheksdirektor Dr. Paul Mai zum Diözesandirektor des St. Michaelsbundes.

Ab 1.1.1977 wurde die Diözesanstelle mit einem hauptamtlichen Bibliotheksinspektor besetzt. Von September 1978 bis Dezember 2001 war die Diözesanstelle im Dachgeschoß des Obermünsterzentrums untergebracht. Zu Jahresbeginn 2002 bezog die Diözesanstelle größere Räume mit neuer Einrichtung im Untergeschoß des Obermünsterzentrums.

Aufgaben und Zuständigkeit der Diözesanstelle

I. Diözesanebene: Bestandsaufnahme der Büchereisituation des Bistums, Bearbeitung der Jahresstatistiken, Diözesankurse für Büchereimitarbeiter.

II. Regionalebene: Verbesserung der Büchereistruktur, Gründung von Kreis- und Stadtarbeitsgemeinschaften, Errichtung von Büchereisystemen, Durchführung der Mitarbeiterschulung.

III. Ortsebene: Beratung der Büchereien vor Ort, Reorganisation, Neueinrichtung von Büchereien, auch von Gemeinde- und Stadtbüchereien, die von Pfarreien und Kommunen gemeinsam getragen werden.



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