Ordensleben und andere Formen des geweihten Lebens
Schon in den frühen Anfängen der Kirche gab es Frauen und Männer, die Christus durch ein eheloses Leben um des Himmelreiches willen, in Armut und Gehorsam gegenüber einem Oberen ein Leben führten, das Gott geweiht war. Die sogenannten „evangelischen Räte“ verbinden die gottgeweihten Personen in besonderer Weise mit der Kirche und ihrem Geheimnis. Als „Zeichen der verwandelnden Gegenwart Gottes“ (Gruß Papst Benedikts XVI. bei seiner Amtseinführung am 24.04.2005 an die gottgeweihten Frauen und Männer) kündigen die Ordensleute den auferstandenen Herrn an und weisen auf das ewige Leben hin. Durch die Hingabe der ganzen Person erinnern sie daran, dass das gottgeweihte Leben eucharistische Züge annimmt. Die ständige Verehrung Gottes, die ein solches Leben kennzeichnet, weist auf die liturgische Dimension dieses Lebens hin: „Zum Lob Seiner Herrlichkeit“ (Eph 1,14).
In der Vielfalt der Ordensgemeinschaften und der unterschiedlichen Formen des geweihten Lebens in der Kirche, kommt die Weite und Fülle der Merkmale des Reiches Gottes zum Ausdruck.
Referat Orden - Geistliche Gemeinschaften
Niedermünstergasse 193047 Regensburg
Ansprechpartner/-in:
Maria Luisa Öfele (Referentin)
Ordinariatsrätin
