Mann und Frau sitzen auf ihrer Veranda, die Gestalt des Mannes ist verblasst
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Die Trauer durchleben – mit Hilfe der Trauerbegleitung

Wenn der Tod in die eigene Familie kommt, herrscht Ausnahmezustand: Gefühle kommen hoch, Kummer, Trauer und Schmerz wühlen auf. Ihr geliebter Mensch fehlt – es gibt kein Zurück mehr! Wissen Sie, wie Sie den endgültigen Abschied gestalten können?

Wir begleiten Sie auf dem schweren Weg durch die Trauer. Dabei schöpfen wir aus dem jahrhundertealten Schatz christlicher Trauerbegleitung. Übergänge wollen würdevoll gestaltet und begleitet werden:

  • Wachen
  • Beten
  • Abschied-Nehmen am Totenbett
  • Gebete des Abschieds
  • Trauergespräch
  • Aussegnung
  • Sterberosenkranz
  • Requiem
  • Wortgottesdienst
  • Beerdigung

sind Stützen christlicher Bestattungskultur und Trauerpastoral. Sprechen Sie darüber mit Ihrem Seelsorger vor Ort.

Trauer ist ein längerer Weg

Mit der Beerdigung ist der Kummer oftmals noch nicht verflogen. Darum gibt es im Bistum verschiedene Angebote der Trauerbegleitung, z.B.

  • Trauerseminare
  • Besuchsdienste
  • Trauergruppen
  • Gesprächskreise
  • Trauercafé
  • Frühstück für Trauernde

Sie finden dort Gemeinschaft, können Ihre Trauergeschichte erzählen und bekommen Hilfe für Ihren Alltag. Unsere Angebote finden Sie auf den Seiten der Trauergeschichten.

Wie ein kahler Baum wieder zu neuem sattem Grün kommt, so gehören Tod und Leben zusammen. Wenn Menschen in Trauer wieder langsam Vertrauen ins Leben fassen, kann wieder Lebensfreude keimen und aufblühen. 

Christen hoffen: Gott ist treu über den Tod hinaus. ER hält die Verstorbenen in seiner Hand und sorgt für sie. Sie leben in Christus, dem Lebensbaum.

Wollen Sie sich für Menschen in Trauer einsetzen?

Sie können sich in „Trauerbegleitung“ aus- und fortbilden lassen, z.B. für den Trauerbesuchsdienst einer Pfarrei oder in der Begleitung von Trauergruppen (Trauergesprächskreis, Trauercafé …).