Mit und ohne Behinderung - Betreuer und Betreute haben Spaß
Foto: Juliane Zitzelsberger

Offene Behindertenarbeit

Manche kennen es nicht anders, andere trifft es völlig unerwartet: die einen sind seit Geburt mit einer Behinderung, die anderen werden durch einen Unfall behindert – in beiden Fällen können die körperlichen und/oder die geistigen Fähigkeiten beeinträchtigt sein.

Egal, welche Art der Behinderung Sie haben, die Beeinträchtigung stellt Sie und Ihre Umwelt vor ganz besondere Herausforderungen. Wir wollen Ihnen helfen, diese zu meistern oder vielleicht sogar ganz aus dem Weg zu schaffen.

Beratung und Unterstützung bei der „Offenen Behindertenarbeit“

Menschen mit Behinderung und deren Angehörige finden beim Fachdienst „Offene Behindertenarbeit“ der Caritas und der Katholischen Jugendfürsorge allgemeine Beratung, Kontaktmöglichkeiten und eine Menge an unterstützenden Angeboten. Ein Schwerpunkt liegt hier auf unserem Beratungsangebot bei persönlichen und behinderungsspezifischen Fragestellungen.

Selbstverständlich wollen wir Ihnen aber auch unter die Arme greifen. Das machen wir mit unserem ambulanten familienentlastenden Dienst (FED). Er bietet

  • passende Unterstützung für Betroffene und Angehörige im häuslichen Umfeld
  • individuelle Hilfen und Assistenzen im pädagogischen und pflegerischen Bereich
  • regelmäßige Kontaktmöglichkeiten. Dazu dienen Gruppenangebote, Freizeit- und Begegnungsmaßnahmen.

Genau danach haben Sie gesucht? Dann wenden Sie sich an uns, die Behindertenhilfe der Caritas oder an die Offene Behindertenarbeit der Katholischen Jugendfürsorge. Sie bietet neben der OBA in Abensberg auch eine OBA in Eggenfelden. Im Landkreis Cham können Sie sich an die Offene Behindertenarbeit der Barmherzigen Brüder Reichenbach wenden.

Unsere Leistungen werden weitgehend kostenfrei angeboten. Bei Freizeitmaßnahmen können Teilnahmegebühren, Kosten für Fahrt, Eintritt und Unterbringung anfallen.

Wir geben Menschen mit Behinderung eine Stimme

Leider ist es nach wie vor Realität: Wer behindert ist, für den sind viele alltägliche Dinge nur schwer zu meistern: sei es zum Beispiel

  • ein Weg, der nicht für den Rollstuhl geeignet ist
  • eine Rede, die nicht in Zeichensprache übersetzt wird
  • eine Ampel die nicht mit einem Leitsystem für Blinde ausgestattet ist

Auch auf der zwischenmenschlichen Ebene gibt es Hürden: nicht-behinderte Menschen tun sich oft im Umgang mit Behinderten schwer, wissen nicht wie sie reagieren sollen und schauen oft einfach weg.

Das wollen wir ändern! Denn ein wichtiges Anliegen des Fachdienstes „Offene Behindertenarbeit“ ist es, die Belange der Menschen mit Behinderung in die Öffentlichkeit zu bringen und deren Benachteiligung und Ausgrenzung entgegenzuwirken.

Falls Sie dazu Fragen haben, wir sind für Sie da in der Behindertenhilfe der Caritas.