Sprunglink zu den Kondolenzen.

Kondolenzbuch für Apostolischen Protonotar Dr. Albert Rauch

Kondolenz von Appesbacher Matthäus aus Salzburg

Unsere drei Aufenthalte in Kerala/ Indien und die vielen Gespräche haben mich teilnehmen lassen an der Weite des Geistes, der Liebe zur Kirche und an der Leidenschaft für die Einheit aller Kirchen. Dafür bist du für mich für immer ein glaubwürdiger Zeuge. Ich danke dir von Herzen.
Matthäus

Kondolenz von Bischof Andrej aus Wien, Österreich

Sehr geehrter Herr Bischof, Exzellenz!

Mit großer Trauer habe ich vom Ableben des Prälaten Dr. Albert Rauch erfahren, der am vergangenen Samstag zum Herrn gegangen ist. Da ich am Requiem und der Bestattung des mit der gesamten Orthodoxie so eng verbundenen Prälaten im Hohen Dom St. Peter zu Regensburg leider nicht teilnehmen kann, möchte ich Ihnen und Ihrer Kirche auf diesem Wege mein herzliches Beileid aussprechen.

Pater Albert war der Orthodoxen Kirche nicht nur als langjähriger Direktor des Instituts für die Ostkirchen in Regensburg bekannt, wobei er unzähligen Studenten, Lehrern und Gemeindemitarbeitern ein Aufbaustudium ermöglichte, sondern überhaupt als Pionier in der ökumenischen Ebene bei der Zusammenarbeit mit den Ostkirchen. Mein verstorbener Vater, der Erzpriester Dobrivoje Cilerdzic aus Düsseldorf, hat mir oft gesagt, dass die Serbische Kirche in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg nie hätte aufgebaut werden können ohne die Hilfe der Ökumenischen Kommission, in der Pater Albert eine maßgebliche Rolle spielte. Mit meinem Vater verband Pater Albert eine tiefe Freundschaft. Ich persönlich werde nie die regelmäßigen Besuche Pater Alberts in Belgrad vergessen, immer gemeinsam mit Pater Nikolaus Wyrwoll, zu den Feierlichkeiten des Heiligen Sava in Belgrad.

Möge Gott ihm die ewige Ruhe gewähren.

+ Andrej
Bischof von Österreich und der Schweiz
Serbische Orthodoxe Kirche

Kondolenz von Seiner Eminenz Metropolit Antonii aus Berlin

Denn wir wissen: Wenn unser irdisches Haus, diese Hütte, abgebrochen wird, so haben wir einen Bau, von Gott erbaut, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist im Himmel.
2.Korinther 5,1

Liebe Familie, liebe Mitbrüder und Freunde,

die Nachricht des unerwarteten Todes von Herrn Dr. Albert Rauch hat uns sehr überrascht. Dr. Rauch war seit Jahrzehnten ein guter Freund der Bulgarisch-Orthodoxen Kirche und ein hervorragender Kenner der orthodoxen Theologie. Seine persönliche Zusammenarbeit und wissenschaftliche theologische Betreuung vieler orthodoxen Studenten und Geistlichen hat enorm für die ökumenischen Beziehungen zwischen den theologischen Fakultäten in Bulgarien und dem Ostkirchlichen Institut beigebracht. Viele von diesen Geistlichen sind heutige Metropoliten der Bulgarisch-Orthodoxen Kirche.

Dr. Rauch war ein Pionier, ein Bote und ein unermüdlicher Kämpfer für Einheit, friedliche Zusammenarbeit und christliche Toleranz zwischen den christlichen Konfessionen in Europa. Er hat es geschafft, sich einen großen Freundeskreis aufzubauen, nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen Welt. Seine Werke, Publikationen und Erfolge sind unschätzbar. Sein Name wird in der neuen Geschichte der ökumenischen Arbeit der Bulgarisch-Orthodoxen Kirche unvergesslich bleiben.

Wir nehmen Abschied von einem Menschen, der ein außergewöhnliches Leben führte. Ein Leben, das Romane füllen könnte.

Wir wünschen seiner Familie und allen seinen Mitarbeitern und Kollegen viel Kraft und Trost. Lasst uns damit trösten, dass Herr Dr. Albert Rauch seinen guten Namen und die besten Erinnerungen auf diese Welt hinterlassen hat und auch damit, dass seine Seele unter den Gerechten im Reich Gottes weilen wird.

Nochmals danke für alles! Wir werden Dich nicht vergessen!
Ruhe in Frieden! Ewig währe dein Andenken, der Seligkeit würdiger Bruder, wir werden deiner immer gedenken! Amen!

Вечна да бъде паметта ти!

Berlin, den 20.01.2015

+ Antonii
Metropolit von West- und Mitteleuropa
der Bulgarischen Orthodoxen Kirche

Kondolenz von Johannes Buhl aus Regensburg

Dank für Unvergessliches!

Kondolenz von Erzpriester Constantin Miron aus Brühl

Χριστὸς σὲ ἀναπαύσοι ἐν χώρᾳ ζώντων,
καὶ πύλας Παραδείσου ἀνοίξοι σοι,
καὶ βασιλείας δείξοι πολίτην,
καὶ ἄφεσίν σοι δῴη,
ὧν ἤμαρτες ἐν βίῳ φιλόχριστε!


Christus lasse dich ruhen im Lande der Lebenden,
er öffne dir die Pforten des Paradieses
und mache dich zum Bürger Seines Reiches.
Er schenke dir Vergebung dessen,
was immer du im Leben gesündigt,
du Christusliebender.

Mit diesen Worten des orthodoxen Totengottesdienstes kondoliere auch ich anlässlich des Heimgangs von Vater Rauch.
Ewiges Gedenken!

Erzpriester Constantin Miron
Beauftragter für innerchristliche Zusammenarbeit der
Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland (OBKD)

Kondolenz von Dr. Augustin Sokolovski aus Fribourg, Schweiz

Requiescat in Pace! Repose en paix! Вечная Память!

Душа его во благих водворится и память его в род и род!

Kondolenz von Götz Uli und Wolfgang, Götz Frieda aus Etterzhausen

Auch wir möchten unsere tiefe Betroffenheit zum plötzlichen Tod "unseres Herrn Pfarrers" zum Ausdruck bringen.
Wie haben wir die Reisen mit Dr. Rauch genossen und ihn bewundert, u.a., wegen seiner vielfältigen Sprachkenntnisse und der Wertschätzung, die er überall erfahren hat.
Wir kennen ihn schon fast unser ganzes Leben lang und man kann gar nicht fassen, dass er nicht mehr da ist. Doch die Erinnerungen, das Andenken an ihn bleiben.

Kondolenz von Erzpriester Dr. Merawi Tebege aus Köln

Seit 33 Jahren kenne ich Herrn Monsignore Dr. Albert Rauch. Ich habe zwar nicht am Ostkirchlichen Institut in Regensburg promoviert, vielmehr in Heidelberg bei Herrn Prof. Heyer; dennoch bin ich Herrn Dr. Rauch bald nach meiner Ankunft in Deutschland als ausländischer Stipendiat begegnet und er war zeitlebens mein väterlicher Freund. Es war ja sein Herzensanliegen die Ökumene zu stärken, die Beziehungen seiner Kirche, nämlich der katholischen Kirche zur Orthodoxie zu vertiefen. Mir als ausländischen Stipendiaten hat er es ermöglicht, mit den Vertretern der anderen Kirchen Kontakt aufzunehmen, die es dann meiner Kirche erlaubten, in der Fremde eine eigene Organisation, nämlich die Äthiopisch-Orthodoxe Kirche in Deutschland aufzubauen. Herr Dr. Rauch ist auch einer der Väter dieser unserer Kirche, die jetzt um unseren Förderer trauert.

Vielfältig war sein Tätigkeitsbereich und ich möchte hier seine Mitarbeit bei Philoxinia hervorheben, einer Gemeinschaft, die sich ein ähnliches Ziel wie unser verstorbener Freund gesetzt hat. Wir haben unsere Kirche in Köln gegründet, ich möchte aber sehr klar betonen, dass die katholische Kirche in Bayern unserer Kirche sehr geholfen hat, in München eine selbständige Gemeinde aufzubauen. Ich denke, dass sich die grundsätzliche Bereitschaft fremden Kirchen Hilfe zu gewähren, auch auf das spirituelle Wirken von Herrn Dr. Rauch gründet, der nie müde wurde, für die gegenseitige Achtung und Anerkennung der Kirchen zu wirken.

Ich komme aus einem Land, welches über Jahrhunderte Erfahrung in der Koexistenz von Christen und Muslimen gemacht hat und wo nach wie vor, beide Religionen, zwar nicht ohne Spannungen aber doch überwiegend friedlich nebeneinander wirken. Bei uns konnte sich die orthodoxe Kirche behaupten und ist lebendig, wie schmerzlich musste für Dr. Rauch die Erkenntnis sein, dass im Irak heute fast alle uralten Kirchen vom Untergang bedroht sind; er hatte doch die Kirchen besucht und war von der Gläubigkeit der Christen so beeindruckt.

Wir müssen heute Abschied nehmen von einem Priester, der wie kaum ein anderer beide Grundrichtungen des Christentums, nämlich die östliche Orthodoxie und die westliche Moderne in sich vereinte, der als Priester selbst gelebte Ökumene war.

Erzpriester Dr. Merawie Tebege
Äthiopische-Orthodoxe Kirche in Deutschland

Köln/ Regensburg, 21.01.2015

Kondolenz von Christine M.Meier aus Nittendorf


Herr Dr. Rauch,

Sie sind und waren für mich persönlich
"ein Priester nach dem Herzen JESU"...
Ich danke, dass ich Sie kennenlernen durfte.

Christine M.Meier

Kondolenz von Jean und Karl Ritzke aus Regensburg

Vierzig Jahre lang durften wir das segensreiche Wirken von Vater Albert am Ostkirchlichen Institut begleiten, zunächst immer wieder punktuell in der Begegnung mit Stipendiaten, dann nach unserer Pensionierung ehrenamtlich beim Kurs "Deutschlernen im Kontext von Glaube und Kirche". In seiner Bescheidenheit, seiner Spiritualität und seinem unermüdlich
en Einsatz war und ist er uns ein großes Vorbild.
Dr. Jean Ritzke Rutherford, MSW
Stud.Dir.i.R. Karl-Ludwig Ritzke