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Kondolenzbuch für Apostolischen Protonotar Dr. Albert Rauch

Kondolenz von Msgr. Iosif Pustoutov, Archimandrit aus Aachen

Ich bete heiß um den treuen Diener der Christlichen Kirche, lieben Monsignore Doktor Albert Rauch, der sehr viel auch in meinem Dienst in der Kirche bedeutete.

Ein heller und lieber Mensch. Meine ersten Schritte in der Kirche in Deutschland waren efolgreich dank ihm.

Der offenherzige Bruder in Christi, den ich jetzt vermissen werde. Mich tröstet der Gedanke, dass er mich auch am Gottesthron in seinen Gebeten nicht vergisst.

Meine letzte tiefe Verbeugung und letzter brüderlicher Kuss. Himmelreich und Seelenfrieden für ihn mit den Heiligen.

Kondolenz von Athanasios Vletsis aus München

Ewiges Gedenken, aionia i mnimi, kalo paradeiso!
In Dankbarkeit für die Liebe und die hohen Verdienste der Brücke zur Orthodoxie.

Kondolenz von Johannes Bold aus 69469 Weinheim

Johannes Bold – Fokolarpriester und Pfarrer in Weinheim, Erzdiözese Freiburg
Lieber Albert,
Du bist mir seit vielen Jahren ein Vorbild gelebter Ökumene. Selten habe ich einen Menschen und Priester kennen lernen dürfen mit einer solchen Liebenswürdigkeit und Herzensweite, gerade was das Bild einer lebendigen und erneuerten Kirche betrifft. Ich weiß nicht, ob es viele gibt, die eine solch tiefe Kenntnis von Größe und Grenze der anderen Kirchen wie auch der eigenen Kirche hatten wie Du. Mit dir zusammen zu kommen, war im Gespräch und in der Begegnung zu sein, immer ganz wach warst Du da, den gegenwärtigen Augenblick ausschöpfend und auf die Vorsehung des Vaters im Himmel vertrauend. Du hast Dich von Gott und Deiner Kirche in Dienst nehmen lassen. Wer kann ahnen, welche Gesichter des Schmerzes und des Kreuzes Du kennen gelernt hast? Du hast aus dem Glauben gelebt, dass die Liebe alles besiegt. Der Dialog, den Du unermüdlich geführt hast, im Ostkirchlichen Institut besonders mit Hilfe der Fokolarinnen, hat Dein Herz reich gemacht, so dass Dir als einem überaus treuen Priester der katholischen Kirche die Schönheit und Tiefe der orthodoxen Theologie persönlich ganz zu Eigen wurde. Von ganzem Herzen danke ich dem Vater im Himmel, dass ER uns Dich geschenkt hat und Dir danke ich für Dein Lebenszeugnis, das mich immer stärken wird auf dem Weg der Einheit, die Jesus vom Vater erbeten hat.

Kondolenz von Pater Stefan Dartmann SJ, Renovabis e. V.

Mit großer Betroffenheit habe ich die Nachricht vom Tod von Prälat Dr. Albert Rauch erhalten.

Trotz seines hohen Alters hat er sich bis zuletzt um das Wohl seiner Studenten aus den orthodoxen und orientalischen Kirchen bemüht. Als langjähriger Direktor des Ostkirchlichen Institutes in Regensburg hat er die Arbeit von Renovabis, der Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa, seit deren Gründung 1993 begleitet und durch seine vielfältigen Kontakte zu den Kirchen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa mit dazu beigetragen, dass Renovabis dorthin viele Brücken schlagen und ein fruchtbarer Austausch in Gang kommen konnte. Gerne denken wir bei Renovabis an viele persönliche Begegnungen mit ihm zurück, bei denen nach den Worten meines Stellvertreters Dr. Gerhard Albert, der ihn am längsten kannte, seine profunde Kenntnis der östlichen Tradition und ihrer reichen Spiritualität tief beeindruckten.

Seine ruhige, wohlgesetzte Stimme ist nun verklungen. In seiner liebenswürdigen Art wird er allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Renovabis in Erinnerung bleiben. Möge ihm Gott in der Herrlichkeit der Auferstehung den ewigen Lohn für sein unermüdliches Tun schenken!

Kondolenz von Arhim. Dr. Vartolomeu aus Kloster Cozia, Rumänien

Wir dürften Prälat Dr. Albert Rauch im OKI in Regensburg als Direktor und Freund kennenlernen. Wir lernten einen großartigen Menschen und Theologen kennen, der sich für den Dialog der katholischen-orthodoxen Kirche sehr engagierte. Wir werden ein ehrendes Andenken bewahren und sprechen unser Beileid für den Tod von Dr. Albert Rauch aus.
Arhimandrit Dr. Vartolomeu Androni, Abt des Klosters Cozia, Monahin Domnina Agapie,(Enkelin des IPS Gherasim +) aus Kloster Arnota, Stavrofora Heruvima Covaci, Äbtissin Kloster Govora,Mönch Iustinian Contiu,aus Kloster Turnu.

Kondolenz von Adam Seigfried

Der Herr ist...
Wie oft haben wir diesen Psalm zusammen gebetet?
Albert wir bleiben zurück und schauen Dir nach! Nie wirst Du meinem geistigen Auge entfliehen!
Du bist und bleibst ein Markstein in meinem Leben seit den Gebetstunden im Russicum 1957!
Die Auferstehung wird uns auf neue Weise vereinen
Adam

Kondolenz von Dr. Löffler Susanne aus Etterzhausen

Unser hochgeschätzter Hirte wurde so plötzlich heimgerufen und lässt unsere kleine Gemeinde von der Expositur St. Michael bestürzt und traurig zurück. Er war eine charismatische Persönlichkeit und es war wunderbar, mit ihm die Hl. Messe feiern zu dürfen. Erst vor wenigen Tagen durfte ich noch ein gutes bereicherndes Gespräch mit ihm führen. Wie gerne hätte ich unseren hochverehrten lieben Pfarrer Rauch noch ein wenig bei uns gehabt. Und doch gilt für uns Christen: Nicht mein Wille , sondern dein Wille geschehe. Tröstlich ist der Gedanke, dass er einen gnädigen Übergang in die ewige Heimat bei unserem Herrn gewährt bekam . R.I.P.

Kondolenz von DUMITRU MEGHESAN aus Oradea-Rumanien

Pr. Prof. dr. Dumitru Meghesan-Decan an der Theologischen Orthodoxen Fakultaet in Oradea- Rumanien.
Der Tod von Monsegnior dr. Rauch hat unseren Herzen tief getroffen. Dr. Rauch habe ich schon vielen Jahren, als ein Mensch mit einem offenen Herz, kennengelernt.
Als ich an der Uni Regensburg war und im Ostkirchlichen Institut wohnte, habe ich seie Grosszuegigkeit erfahren. Einige von meinen Kollegen von der Theologischen Fakultaet von Oradea-Rumanien haben sich von seiner Gastfreundschaft gefreut.Er war fuer uns alle wie ein Vater.
Monsegnior Dr. Rauch hat von unserer Universitaet ein Ehrendoktor bekommen. Das hat unsere Verbundenheit noch verstaerkt.
Fuer alle seine Muehe fuer die Kirche und fuer den Menschen, moege Gott ihm gnaedig sein, ewiges Leben geben und Diener bei der goettlichen Liturgie zu sein

Kondolenz von Julia Schamurina aus Moskau



Der plötzliche Tod von Dr. Albert Rauch ist ein unersetzbarer Verlust für uns alle und hat unsere Herzen mit tiefer Trauer erfüllt.

Wie die berühmte Steinerne Brücke in Regensburg zwei Ufer des grossen Flusses Donau miteinander verbindet, so errichtete Dr. Albert Rauch durch seine Tätigkeit als Direktor des Ostkirchlichen Instituts Regensburg (zusammen mit Herrn Dr. Nikolaus Wyrwoll) eine wichtige geistliche Brücke zwischen zwei brüderlichen Zweigen des Christentums: dem Katholizismus und der Orthodoxie.

Außer reichen theologischen und linguistischen Kenntnissen und Talenten eines Lehrers, Philosophen und Schriftstellers besaß Dr. A. Rauch eine Göttliche Apostolische Gabe, Christen verschiedener Kirchen um sich zu vereinen und den Geist der Christlichen Einheit zwischen den Menschen zu erwecken. Dabei war für ihn nichts unmöglich. Eine offizielle halbstündige Führung durch ein Russisches Orthodoxes Männerkloster mit seinen strengen internen Regeln wurde plötzlich, nach der persönlichen Bekanntschaft mit Herrn Dr. A. Rauch, zu einem zweistündigen Besuch (sogar mit Besichtigung der für Gäste geschlossenen Diensträume), der bis zum Beginn des Gottesdienstes andauerte. Am Ende des Treffens wurde eine Einladung zum erneuten Besuch des Klosters ausgesprochen.

Es ist sehr wichtig, das unschätzbare Erbe von Dr. A. Rauch weiter zu erhalten, zum Beispiel durch die Gründung des Zentrums der Christlichen Einheit namens Dr. Albert Rauch in Regensburg, wo sich Jugendliche und Studenten aus verschiedenen Ländern mit seinem Leben, seiner Tätigkeit und seinen theologischen Werken bekannt machen könnten und wo der Geist der allgemeinen Christlichen Liebe die jüngere Generation auch für die weitere Entwicklung der Ideen und Visionen von Dr. Rauch begeistern könnte.

Es gibt keinen Zweifel, dass die Seele von Dr. Albert Rauch ihr Ewiges Leben im Paradies findet. Die Erinnerung an den Apostolischen Protonotar Dr. Albert Rauch wird immer in uns weiterleben!

Kondolenz von Vladimir Khulap aus St. Petersburg, Russland

Mit grosser Trauer habe ich Nachricht uber das Ende des irdischen Weges von o. Dr. Albert Rauch bekommen. Er wurde wirklich Vater fuer alle Stipendiaten im OKI und hat sein Leben ganz dem Herrn Jesu Christi und der Einheit seiner Kirche gewidmet.
Ruhe, o Herr, die Seele Deines entschlafenen Dieners Praelats Albert am Ort des Lichtes, am Ort des Ergrünens, am Ort der Erquickung, wo entfliehen aller Schmerz, alle Trauer und Klage.