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Kondolenzbuch für Apostolischen Protonotar Dr. Albert Rauch

Kondolenz von Margit und Friedrich Zimmermann aus Ruhmannsfelden

Ein Vorbild an treuer, aufopfernder, nimmermüder Hingabe an eine wichtige Aufgabe, die ihm Gott aufgetragen hat.

Kondolenz von Prof. Dr. Christos Karakolis aus Athen, Griechenland

Dr. Albert Rauch ist ein grosser Diener der Ökumene gewesen, mit uneigennütziger Liebe der Orthodoxie gegenüber. Wie alle Stipendiaten der Katholischen Kirche in Deutschland schulde ich ihm und dem Ostkirchlichen Institut meine immerwährende Dankbarkeit für sein Vertrauen und seine Unterstützung. Möge er sich jetzt bei unserem Herrn ausruhen, dem er sein ganzes Leben lang treu gedient hat.

Kondolenz von Archim. Dr. Damaskinos Petrakos* aus 272 00 Amaliada, Griechenland*

Dr. A. Rauch habe ich 1989 kennengelernt, als ich - wie viele Orthodoxe Griechen in der Vergagenheit - als Stipendiat der Arbeitsgruppe «Kirchen des Ostens» der Ökumene-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz nach Regensburg kam. Durch seine persönliche Hilfsbereitschaft und das obengenannte Stipendium konnte ich fast vier Jahre in Deutschland bleiben und ein Nachdiplom-Studium führen. Dafür möchte ich noch einmal heute ihm und allen seinen Mitarbeitern im Ostkirchlichen Institut meine Dankbarkeit zum Ausdruck bringen. Dazu möchte ich noch sagen, dass er ein treuer Kleriker der Römisch-Katholischen Kirche und gleichzeitig ein echter Diener der Ökumene gewesen ist. Der Auferstandene Herr schenke unserem beliebten Dr. A. Rauch die ewige Ruhe und das Glück des himmlischen Reichs.
Archim. Dr. Damaskinos Petrakos*

Kondolenz von Helmut Sievers aus Rocca di Papa Rom

Völlig unerwartet und doch gut vorbereitet ist Albert Rauch in aller Stille ins Ewige Leben hinübergegangen. Ein schmerzvoller Verlust für so viele Freunde in den Ostkirchen und für uns alle…
Persönlich möchte ich hier einen bewegten Dank aussprechen dafür, dass ich immer wieder mit Albert zusammenarbeiten dufte und an seiner weit gespannten ökumenischen Vision und seiner konkreten Aktion teilnehmen konnte.
Im Namen des Moderators der Bischofstreffen, Erzbischof Francis Xavier Kriengsak KOVITHAVANIJ, Bangkok (Thailand), der soeben von Papst Franziskus zum Kardinal ernannt wurde, und im Namen der Bischöfe, die sich auch dank der Hilfe und des Zeugnisses von Albert Rauch im Geist der Fokolar-Bewegung um Einheit und brüderliche Gemeinschaft bemühen, sowie von Seiten des Bischofssekretariats in Rocca di Papa (Rom) möchte ich der ganzen Trauergemeinde tiefe Anteilnahme und grossen Dank für das unermüdliche und enorm fruchtbare Wirken von Albert Rauch übermitteln.
Helmut Sievers, Sekretär

Kondolenz von Mechthild Friederichs aus Karachi,Pakistan

Dr. Rauch war er ein grossartiger Mensch und Diener Gottes, demütig, gütig und weise. Ich denke, er ist geradewegs in den Himmel gegangen. Trotz all seiner Titel blieb er der geliebte Herr Pfarrer für alle, der immer ein offenes Ohr für alle Bedürfnisse hatte.
Danke Dr. Rauch für dein Leben und deine Hingabe.
Mechthild Friederichs, Fokolarin in Pakistan, ehemalige Erzieherin und Leiterin des Kindergartens Etterzhausen.

Kondolenz von Maxi und Rüdiger Hennig aus Etterzhausen

Und wohin führt uns die nächste Reise, Herr Pfarrer?
Leider können wir Herrn Dr. Rauch nicht mehr fragen, aber er hatte es uns möglich gemacht, dass wir mit ihm fremde Kulturen, Religionen und auch Menschen kennen lernen durften.
Für uns war er ein beeindruckender Mensch und so wollen wir ihn auch in Erinnerung behalten.

Kondolenz von Prof. Dr. Marios Begzos aus Athen, Griechenland

Dr. Albert Rauch ist ein ergebener Priester, ein gelehrter Theologe und tiefer Kenner der Orthodoxen Theologie und Spiritualität, ein wahrer Arbeiter der christlichen Ökumene gewesen. Er hat persönlich und liebevoll hunderte von orthodoxen Theologie-Studenten und Professoren, Mönchen und Nonen, Priestern und Bischöfen betreut. Er hat sein ganzes Leben lang Brücken der Toleranz, der Verständigung und der Zusammenarbeit zwischen den Kirchen des Westens und des Ostens gebaut. Er hat bis zu seinem letzten Atemzug der Vision der christlichen Einheit mit unausweichlicher Konsequenz gedient. Jetzt erfährt er diese Einheit im himmlischen Jerusalem. In dieser Stunde der Trauer möchten wir, die Theologische Fakultät von Athen und ich als Dekan, unsere Hochachtung vor der Person und dem Werk des Verstorbenen zum Ausdruck bringen. Wir wünschen allen seinen Verwandten, Freunden und Mitarbeitern den göttlichen Trost. Ferner hoffen wir, dass sich seine Nachfolger von seiner Vision einer einheitlichen christlichen Ökumene inspirieren lassen, um auf dem Fundament seines vielfältigen Werkes weiterhin aufzubauen.

Kondolenz von Jutta Weigert aus Etterzhausen

Und plötzlich ist alles anders.
Noch an Ihrem Todestag waren wir Mittag zusammen. Unsere Wege trennten sich mit einem warmherzigen festen Händedruck. Es war ein Abschied für immer, musste ich nur wenig später schmerzlich erfahren.
Sie waren nicht nur der Pfarrer von Etterzhausen, nein, Sie waren einer von uns, Sie waren unser Freund. Herr Pfarrer Sie fehlen.
Ich sag es mit Ihren Worten:
Vergelt`s Gott für alles.

Kondolenz von Franz Piendl aus 93326 Abensberg


Lieber Onkel Albert,

dein plötzlicher Tod hat mich völlig überrascht, haben wir uns doch noch kurz vor Weihnachten getroffen und viel besprochen.

Du hast für uns alle i m m e r Zeit gehabt.

Gerne erinnere ich mich an die Treffen mit der Verwandtschaft, die Besuche in Abensberg, Etterzhausen und Pfaffenberg und die Ausflüge mit den Etterzhausenern sowie die vielen Reisen.

Du hast Monika und mich getraut, du hast uns einige Besuche mit unseren Kindern in San Pastore ermöglicht, ich erinnere mich oft und gerne an die vielen Gespräche an der piscina und die Wanderungen mit Gisbert. Das werde ich sehr vermissen.

Du bist in einer sehr schwierigen Zeit groß geworden, du hast dich seit deiner Kindheit immer gekümmert, du warst ein "Kümmerer" in vielen Belangen. Du hast in allen Bereichen mitgearbeitet und hast dich immer hintangestellt und zurückgenommen. Nur auf Nachfrage hast du mir deine Auffassungen zur Politik mitgeteilt und mir die Zusammenhänge erläutert. Deine Reiseberichte sind ein großer Schatz. Dafür danke ich dir.

Du warst ein Vorbild in der christlichen Nächstenliebe. Ich wünsche mir viele solche Menschen, wie du einer warst.


Dein Neffe Franz mit Familie

Kondolenz von Manfred Hanglberger aus 93158 Teublitz

Lieber Albert,

Dein schneller Tod hat mich völlig überrascht und traurig gemacht. Vor wenigen Wochen haben wir noch miteinander telefoniert und Du hast mir erzählt, wie Du in kleinerem Rahmen die Kontaktarbeit des Ostkircheninstituts jetzt in Etterzhausen weiterführst. Und ich hoffte, dass Du mindestens 90 Jahre alt wirst, damit Dein segensreiches Wirken für die Einheit der Christen noch lange weitergehen kann.
Als ich Theologiestudent in Regensburg war, habe ich durch das Ostkircheninstitut Kontakt zur Kirche in Indien gefunden. Als ich Pfarrer von Nittendorf wurde, hast Du Dich in Deiner bescheidenen Art als mein Kaplan vorgestellt, da die Expositur Etterzhausen zur Pfarrei Nittendorf gehört. Wir haben dann sehr brüderlich zusammengearbeitet. Deine überragenden Sprachen-Kenntnisse, Dein theologisches und spirituelles Wissen über die Kirchen des Ostens, vor allem aber Deine liebenswürdige Weise, Menschen zu begegnen, werden wir sehr vermissen.
Gott segne Dein großartiges Wirken für die Gemeinschaft mit den orthodoxen und altorientalischen Kirchen. Über die Früchte, die daraus wachsen, wirst Du Dich bestimmt aus der Ewigkeit her freuen können.
Dein Manfred Hanglberger