10 Jahre „in die Welt hineinwirken“ - das Diözesankomitee der Katholiken

22.02.2016
V.l.n.r.: Reinhard Böhm (Sprecher der Gemeindeberatung im Bistum), Patricia Szörenyi (Gemeindeberatung), Bischof Rudolf, Michaela Halter (Vorsitzende Diözesankomitee)

Vor genau 10 Jahren ist das Diözesankomitee der Katholiken im Bistum Regensburg auf Einladung des damaligen Bischofs Gerhard Ludwig Müller zusammengekommen, um die Arbeit der Verbände zu koordinieren und in die Gesellschaft hineinzuwirken.

Bei der Vollversammlung des Diözesankomitees stellte Bischof Rudolf Voderholzer in seinem Grußwort das Turiner Grabtuch vor, das aus Anlass des Hl. Jahres der Barmherzigkeit in einer Kopie durch das Bistum reist. Auch wenn es nie gelingen werde, die Echtheit des Grabtuches sicher zu beweisen, sei es doch ein Bild des Trostes, das Gottes Barmherzigkeit ausdrücke, welche selbst das größte Leid überwinde, so der Bischof.

Moderiert wurde das Ganze von Reinhard Böhm und Patricia Szörenyi, Mitarbeiter der Gemeindeberatung im Bistum Regensburg. Mithilfe eines Zeitstrahls konnten die Anwesenden Themen, Aktionen und Herausforderungen zu den einzelnen Jahren benennen. Dabei wurde unter anderem auf den Katholikentag in Regensburg und das Wallfahrtsheft des Arbeitskreises Ehe und Familien hingewiesen. Auch die Reihe "Diözesankomitee vor Ort" kam zur Sprache, die mit einer Veranstaltung zum Jahrestag des Falls des Eisernen Vorhangs begonnen hatte.

Für die Zukunft wünschten sich die Mitglieder eine noch breitere Themenvielfalt und eine bessere Vernetzung bis hinunter auf Dekanats- und Pfarreiebene. Der Perspektivprozess soll bei der Herbstvollversammlung fortgesetzt werden.

Bischof Rudolf Voderholzer betonte, dass das Diözesankomitee nicht der verlängerte Arm des Bischofs sei, sondern seinen Auftrag durch Taufe und Firmung erhalten habe. "Ich bin stolz auf das gute Verbandswesen im Bistum", so der Bischof. Wichtig sei, Wege zu finden, die Kompetenzen zu bündeln. Es sei Auftrag der Christen, in die Welt hineinzuwirken, Christsein als etwas Bereicherndes zu erfahren und sich auch nicht einschüchtern zu lassen. Das Diözesankomitee soll dabei als umfassendes Repräsentationsgremium der Verbände wirken.

Die Reihe "Diözesankomitee vor Ort" soll übrigens fortgesetzt werden: Weitere Veranstaltungen zum Thema "Kirche im 21. Jahrhundert - Bausteine einer lebendigen Kirche sein" sind in Amberg, Landshut und Cham geplant. Ebenso sei wieder ein Ehrenamtsempfang geplant, um die Arbeit der Ehrenamtlichen in den Verbänden und Geistlichen Gemeinschaften zu würdigen, erzählte Vorsitzende Michaela Halter. Werner Spitzl vom Arbeitskreis Ehe und Familie wies auf den geplanten Diözesanen Familientag hin. Dieser findet am 10. Juli 2016 in Heiligenbrunn bei Landshut statt - jeder ist dazu eingeladen. Thomas Andonie vom Arbeitskreis Jugend stellte eine Postkartenaktion vor, mit der Glaube und Kirche wieder ins Gespräch gebracht werden sollen und die ein Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit des Diözesankomitees sei.

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