Bischof em. Martín de Elizalde aus Argentinien zu Gast in Regensburg

26.02.2016

Noch bis Sonntag ist der emeritierte Bischof Martín de Elizalde OSB aus der argentinischen Diözese Nueve de Julio zu Besuch im Bistum Regensburg. Wenn man so will, eine Reise aus der Heimat von Papst Franziskus in die Heimat des emeritierten Papstes Benedikt XVI.. Dessen Wohn- und Wirkstätten kennenzulernen, interessierte Bischof de Elizalde besonders. Gemeinsam mit María Luisa Öfele, auf deren Einladung er nach Deutschland gekommen war, und die ihn seit Mittwoch auf seiner Reise durch das Bistum begleitet, besuchte er deshalb das Institut Papst Benedikt sowie das Papsthaus in Pentling. In den nächsten Tagen wird der Weg den langjährigen Benediktinerabt unter anderem zur Benediktinerabtei in Metten führen. Auch die Regensburger Basilika St. Emmeram und der Wallfahrtsort Altötting stehen noch auf dem Programm.  

Am Donnerstag machte er in der Stadt Regensburg Halt und freute sich sehr, Bischof Rudolf Voderholzer zu treffen. Ihm berichtete er von der derzeitigen Situation in der Diözese Nueve de Julio. Die ist zwar doppelt so groß wie das Bistum Regensburg, allerdings gibt es insgesamt nur 28 Priester. In den 36 Pfarreien müssen die Pfarrer in den meisten Fällen auf die Unterstützung eines Kaplans verzichten. Für neue Berufungen betet Bischof de Elizalde. Wichtig sei es vor allem, bessere Möglichkeiten der Priesterausbildung zu schaffen. Das Priesterseminar liegt nämlich außerhalb der Diözese Nueve de Julio, rund 260 Kilometer entfernt.

Bischof em. Martín de Elizalde OSB (*23.10.1949) empfing in der Abtei Sta. Escolástica die Priesterweihe, 1983 die Abtsweihe für die Benediktinerabtei San Benito von Buenos Aires-Luján und schließlich 1999 die Bischofsweihe für die Diözese "9 de Julio". In der Bischofskonferenz war er Mitglied der Kommission für das geweihte Leben.