Bischof Rudolf trifft Missionare auf Heimaturlaub

19.05.2017
V. l. n. r.: Sr. Michaelis Schaumann, Sr. Vianella Bolz, Sr. Ferrera Weinzierl, Bischof Rudolf, P. Gerhard Lagleder, Bischof em. Hubert Bucher, Sr. Edith Hassler, Ruth Aigner und Claudia Gottwald

Sie kommen aus Südafrika, Simbabwe und Argentinien und haben einen reichen Schatz an Erfahrungen mitgebracht – die Missionarinnen und Missionare, die für drei Tage am diesjährigen Heimaturlaubertreffen im Haus Werdenfels teilnehmen. Die Fachstelle Weltkirche sorgt für ein abwechslungsreiches Programm: Von einer Fahrt zur Abtei Plankstetten in der Nachbardiözese Eichstätt bis hin zur Besichtigung der neu renovierten Basilika in Waldsassen.

Gemeinsame Feier der Vesper in der Hauskapelle von Werdenfels.

Besonders gefreut haben sich die „Urlauber“, dass Bischof Rudolf Voderholzer gestern zu ihnen ins Haus Werdenfels gekommen ist. Zu Beginn der Begegnung feierten sie mit ihm in der Bruder-Klaus-Kirche die Vesper, danach folgte ein gemeinsames Abendessen samt anschließendem gemütlichem Beisammensein auf der Dachterrasse. „Toll, dass sich unser Bischof so viel Zeit für uns nimmt“, meinte Pater Gerhard Lagleder aus Südafrika. „Das zeigt wirklich, dass er das Herz am richtigen Fleck hat.“

 

Aber auch Bischof Rudolf war für das Treffen dankbar.  „So viel Lebenserfahrung, so viel Begegnung mit der Weltkirche: das habe ich so geballt eher selten in unserer Diözese. Deshalb bin ich gerne mit den Missionarinnen und Missionaren auf Heimaturlaub zusammen. Damit erspare ich mir „in Anführungsstrichen“ einige Weltreisen.“ Für Bischof Rudolf sind die Erzählungen der Missionare immer atemberaubend. „ Bei ihnen geht´s um existenzielle Fragestellungen, um das Nötigste vom Nötigsten. Wir haben hier dagegen eher Wohlstandsprobleme. Da wird man klein“, so der Regensburger Oberhirte.  

Bei Abendessen und gemütlichem Zusammensein herrschte lebhafter Austausch.

Nicht entgehen gelassen hat sich das Heimaturlaubertreffen in diesem Jahr unter anderem Schwester Vianella Bolz aus Argentinien. Mal für drei Tage die Seele baumeln lassen zu können, genießt sie sehr. Auch den Austausch untereinander findet sie spannend. Schwester Ferrera Weinzierl aus Südafrika sieht das ähnlich. Ihr Fazit: „Es war sehr schön. Es hat uns gut getan.“

Heute Nachmittag geht das Heimaturlaubertreffen zu Ende. Für die meisten der Missionare war es der Anfang ihres längeren Aufenthalts in der Diözese Regensburg.