Faces in Prayer: Eine Ausstellung in Jerusalem mit besonderer Verbindung ins Bistum Regensburg!

26.09.2017
Besucher beim Betrachten eines Bildes der Ausstellung "Faces in Prayer".

Mit ihrem Projekt „Faces in Prayer“ will die österreichische Regisseurin Katharina Heigl die privaten, individuellen Aspekte des religiösen Lebens, abseits der Politik, in den Vordergrund rücken. Mit ihrer Ausstellung im österreichischen Hospiz in Jerusalem wird diese Perspektive für viele Besucher zugänglich. Der Fokus liegt auf dem, was die Religionen eint, nicht auf dem, was sie trennt. Die Porträts bringen auf einer emotionalen Ebene nahe, dass Christen, Juden und Muslime in der täglichen Glaubenspraxis viel mehr gemeinsam haben, als manche vermuten möchten.

 

"Von innen heraus zu leuchten"

Christen, Muslime, Juden, Sikhs, Buddhisten und Hindus: dreißig Gesichter, die von innen heraus zu leuchten scheinen. Dreißig Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen, die mit etwas kommunizieren, das außerhalb ihres rationalen Verständnisses liegt - im Gebet oder in Meditation versunken.

 

Hingabe und Versunkenheit - Fokus auf das Wesentliche

Welcher Glaubensgemeinschaft die Menschen auf den Bildern angehören, ist auf den ersten Blick nicht ersichtlich – und das ist Teil des Konzepts. Der Fokus liegt auf der Schönheit der Gesichter, auf der Versunkenheit und Hingabe. Der Name des höheren Wesens, mit dem die Porträtierten kommunizieren, rückt in den Hintergrund.

Die Fotos und die Interviews (Zitate) sind in österreichischen und israelischen Kirchen, Synagogen, Moscheen und Tempeln entstanden.

 

 

Sr. Gabriela Zinkl (Foto: Katharina Heigl)

Ein Gesicht aus dem Bistum

Auch Dr. Gabriele Zinkl aus dem Bistum Regensburg, die heute als Schwester Gabriela bei den Borromäerinnen in Jerusalem lebt, wurde für diese besondere Ausstellung in Jerusalem beim Gebet portraitiert.
So ist auch das Bistum Regensburg auf eine schöne Art und Weise mit dieser internationalen Ausstellung verbunden.