Hirtenwort zur Fastenzeit 2016 von Bischof Rudolf Voderholzer

19.02.2016
Bischof Rudolf Voderholzer bei der Eröffnung des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit in Regensburg. Der Regensburger Oberhirte wünscht sich in seinem Hirtenwort zur diesjährigen Fastenzeit, dass viele Menschen Gottes Barmherzigkeit erfahren mögen.

Die Barmherzigkeit Gottes in den Blick zu nehmen - hierzu ermuntert Bischof Rudolf Voderholzer alle Gläubigen in seinem diesjährigen Hirtenwort zur Fastenzeit.

Der Regensburger Oberhirte empfiehlt hierzu einen einfach praktizierbaren Zweischritt, damit diese „Wesenseigenschaft Gottes“ (Bischof Rudolf Voderholzer) im eigenen Leben wirksam sein kann:

Zum einen sich selber zu öffnen für Gottes Barmherzigkeit  „im Gebet, beim Lesen und Betrachten der Heiligen Schrift und ganz besonders in der Feier der Sakramente, insbesondere im Bußsakrament und in der Feier der Eucharistie.“ Außerdem empfiehlt Bischof Rudolf, sich mit dem „Turiner Grabtuch“ auseinanderzusetzen, dessen Faksimile gegenwärtig im Bistum Regensburg angesehen werden kann und an diesen Orten im Bistum zu sehen ist. Auch zum Durchschreiten der Heiligen Pforten im Bistum Regensburg anlässlich des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit lädt Bischof Rudolf in seinem Hirtenwort ausdrücklich ein.

Und zum anderen ist es laut Bischof Voderholzer notwendig, Gottes Barmherzigkeit weiterzugeben und für andere erfahrbar zu machen, denn „(d)ie Barmherzigkeit, die zuerst Gabe und Zuwendung Gottes selbst ist, wird zur Aufgabe für uns.“ Hierbei erinnert Bischof Rudolf an die sieben leiblichen (Hungernde speisen, Durstige tränken, Obdachlose beherbergen, Nackte bekleiden, Kranke pflegen, Gefangene besuchen, Tote bestatten) sowie die sieben geistlichen (Unwissende lehren, Zweifelnden raten, Trauernde trösten, Sünder zurechtweisen, Beleidigern gerne verzeihen, Lästige geduldig ertragen, für Lebende und Tote beten) Werke der Barmherzigkeit, durch die wir unseren Mitmenschen Gottes Nähe und Barmherzigkeit konkret zusichern.

Das komplette Hirtenwort von Bischof Rudolf können Sie hier nachlesen.