Karin Schlecht zur Vorsitzenden des Diözesankomitees wiedergewählt

12.03.2018
Die neue Vorstandschaft des Diözesankomitees: v.l. Tanja Köglmeier, Edmund Speiseder, Bischof Rudolf Voderholzer, Karin Schlecht, Katharina Libon, Monika Uhl, Domkapitular Thomas Pinzer und Geschäftsführer Manfred Fürnrohr.

Bei der Frühjahrsvollversammlung des Diözesankomitees im Bistum Regensburg ist Karin Schlecht als Vorsitzende wiedergewählt worden. Die Vollversammlung für die 47 Mitglieder aus den Verbänden und geistlichen Gemeinschaften fand am Freitag im Kolpinghaus Regensburg statt. Auch der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer nahm teil.

Auf der Tagesordnung der Frühjahrsvollversammlung standen der Rückblick auf die Aktivitäten seit der Herbstvollversammlung sowie die Planungen für das kommende Jahr. Wichtigster Punkt waren die Neuwahlen. Hier konnte die bisherige Diözesankomitee-Vorsitzende Karin Schlecht aus Kösching im oberbayerischen Landkreis Eichstätt bestätigt werden. Sie ist seit 2014 die Diözesanvorsitzende beim KDFB (Katholischer Frauenbund) mit knapp 60.000 Mitgliedern.

 

Die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis:

Vorsitzende: Karin Schlecht, die Diözesanvorsitzende beim KDFB (Katholischer Frauenbund)

Zweite Vorsitzende: Tanja Köglmeier, die Diözesanvorsitzende bei der KLJB (Katholische Landjugendbewegung)

Zweiter Vorsitzender und Delegierter für das Landeskomitee: Edmund Speiseder von der KED (Katholische Elternschaft)

Vertreter für das ZDK (Zentralkomitee der Katholiken in Deutschland): Karin Schlecht, Monika Uhl und Katharina Libon.

Das Diözesankomitee der Katholiken im Bistum Regensburg ist ein Zusammenschluss der Verbände und Geistlichen Gemeinschaften und gleichzeitig oberstes Laiengremium im Bistum. Im Diözesankomitee sind die auf Diözesanebene bestehenden Katholischen Verbände, Geistlichen Gemeinschaften und Bewegungen vereint, um die apostolische Tätigkeit der Kirche vor allem in der Gesellschaft zu unterstützen. Ziel ist es, Richtung zu geben und Richtung zu sein. Bischof Voderholzer ist seit seinem Amtsantritt vor gut fünf Jahren stets sowohl bei der Frühjahrsvollversammlung als auch bei der Herbstvollversammlung dabei.

Der Bischof sprach diesmal im Gottesdienst das Gebot der Nächsten- und der Gottesliebe an. Das Entscheidende sei, einzusehen, was Gott für uns getan hat und glauben zu dürfen, dass Gott uns das Leben geschenkt hat und Jesus alle Wege mitgeht: "Ich bin der Herr, dein Gott, der seine Liebe an dir erwiesen hat." So sei das dicke Buch der Bibel eine Liebesgeschichte Gottes mit uns Menschen.

Als Vorsitzende gab Karin Schlecht einen Impuls für die große Anzahl der Mitglieder: "Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig setzen". Bischof Rudolf dankte allen für das ehrenamtliche Engagement und verwies auf den Studientag zum DOCAT, der am folgenden Tag stattfand. Er gratulierte den Neugewählten und wünschte zu ihrer großen Aufgabe alles Gute. Dabei stellte er fest, dass die Vorstandschaft des Diözesankomitees sehr weiblich geworden ist.

Was war los im letzten Jahr?

Bereits vor der Neuwahl fanden die Verabschiedungen statt: Michael Meier, Dr. Michael Schörnig und Josef Irl . Im Rückblick sind einige Dinge bemerkenswert: Zum Beispiel der Studientag "Ehrenamtskultur entwickeln" im Rahmen der Herbstvollversammlung im Haus Johannisthal, die Pontifikalvesper anlässlich des Jahrestags der Bischofsweihe von Kardinal Gerhard Ludwig Müller, das Requiem für den früheren Vorsitzenden Philipp Graf von und zu Lerchenfeld, die Pontifikalvesper anlässlich des Jahrestags der Bischofsweihe von Bischof Rudolf und die ZdK-Rätetagung in Münster.

Weitere Themen, mit denen sich das Diözesankomitee beschäftigt hat: "Der Kirche ein Gesicht geben - neue pastorale Ideen für Bayern" auf der Frühjahrsvollversammlung des Landeskomitees der Katholiken in Bayern. Die Ausstellung "Mahnmal gegen das Vergessen", passend zur Forderung des ZdK "Eine menschenwürdige Asylpolitik als Gemeinschaftsaufgabe der Europäischen Union". Besprochen wurde auch das Thema Eheanullierung im Arbeitskreis Ehe und Familie.

 

Ausblick auf das kommende Jahr

In der Vorschau auf das laufende Jahr nannte die Vorsitzende Karin Schlecht folgende wichtige Termine:

 

Diözesaner Familientag in Heiligenbrunn am 1. Juli

 

Drei Veranstaltungen zur Landtagswahl im Sommer/Herbst

 

Jahresempfang des Diözesankomitees am 12. Juli

 

Fahrt zum Marsch für das Leben am 22. September

 

Herbstvollversammlung des Diözesankomitees am 12. Oktober

 

Studientag zur Zukunft der Verbände am 13. Oktober 2018

 

Zusatz-Info zu den Terminen:

Auf dem Katholikentag wird das Diözesankomitee das Bistum mit einem Stand vertreten. Geplant ist eine Postkarten- und Kerzenaktion und es werden "Bistumskekse" verteilt. Zur Landtagswahl plant das Diözesankomitee drei zentrale Veranstaltungen in Weiden, Regensburg und Straubing. Hier sollen jeweils Vertreter aus fünf Parteien zur Podiumsdiskussion eingeladen werden: CSU, SPD, Freie Wähler, Grüne und FDP. Als drei große Themen sind geplant: Gleichwertige Lebensverhältnisse in Land und Stadt, Miteinander der Generationen und christliche Werte in der Politik. Domkapitular Thomas Pinzer lieferte Informationen über die zentrale Feier des Weltmissionssonntags am 28. Oktober 2018 in Regensburg. Dabei gibt es einen feierlichen Gottesdienst mit Bischof Rudolf und weiteren Vertretern der Weltkirche. Teilnehmen wird auch der Präsident von Missio. Partnerland wird Äthiopien sein.