Minis treffen Minis beim Blind Date der Ministrantenwallfahrt 2014

07.08.2014

Fast 50.000 Ministrantinnen und Ministranten aus ganz Deutschland haben sich am Mittwochabend gleichzeitig an 300 Plätzen in ganz Rom getroffen. Darunter waren voller Eifer und Schwung die 5.500 Regensburger Minis. Da waren die einen an der Spanischen Treppe, die anderen am Piazza Navonna, an der Engelsburg, am Kolosseum, am Trevi Brunnen oder beim Vatikan.

„Wir stellen die Stadt auf den Kopf und Du bist mittendrin“, hatte die Einladung geheißen. Dabei stand das Kontakteknüpfen im Vordergrund. Jede Gruppe aus den einzelnen Diözesen traf sich mit einer anderen Gruppe aus einer anderen Diözese.

Wir haben zum Beispiel eine Ministrantengruppe aus Bärnau-Großkonreuth  (Landkreis Tirschenreuth) begleitet, die beim Blinde Date mit den Minis aus dem Bistum Mainz und dem Bistum Freiburg in der Nähe des Vatikans zusammentraf. Der Countdown lief an, als die Gruppenleiter starteten und von zehn rückwärts zählten. Dann standen fünf Minuten für das „Hallo“ zur Verfügung, in denen möglichst viele Hände geschüttelt wurden und man sich jeweils kurz mit dem Namen vorstellte.

Anschließend ging es ans Mini-Bingo: für jeweils ein Kästchen am Bingo musste ein Ministrant aus dem anderen Bistum gefunden werden, der das Wallfahrtslied „Ich bin frei“ anstimmte, wusste wer der Patron der Ministranten ist, drei Kirchen im Rom besucht hatte oder die liturgische Farbe des Advents kennt. 25 Fragen rund um „Gott und die Welt“ sollten in möglichst flotter Zeit von 25 verschiedenen Leuten beantwortet werden. Als alle Angaben im Bingo eingetragen und per Unterschrift besiegelt waren, wurde gehüpft und „ frei, frei, frei“ gerufen.

Weitere zehn Minuten standen für gegenseitige Interviews zur Verfügung – da lernte man die anderen Minis ganz gut kennen. Ein gemeinsames Gruppenfoto sollte die Erinnerungen festhalten. Spiritueller Abschluss war ein gemeinsames  „Vater unser“. Am Ende wurde noch das Wallfahrtslied „Ich bin frei“ gesungen. Bei vielen wurden noch die beliebten Pilgertücher getauscht, im Wallfahrtsheft unterschrieben, von Aktionen und Begegnungen erzählt oder ein Eis miteinander gegessen. Danach strömten die Gruppen wieder auseinander. Um 22 Uhr war nämlich ein fester Termin für alle Teilnehmer: Ein Impuls zum Erinnern an all die Ministrantinnen und Ministranten, die sie an diesem Tag kennengelernt haben. 

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