Persönlicher Segen von Papst Franziskus für Straubinger Schülerin

07.08.2014

„Dies ist der Tag, dies ist der Tag, den der Herr gemacht“ heißt es in einem bekannten Kirchenlied. Und für einige Ministranten aus der Diözese Regensburg wurde die Sonderaudienz mit Papst Franziskus zu einem ganz besonderen  Tag.  Neben dem 18jährigen Manuel und seinem Freund Mathias aus Marklkofen im Landkreis Dingolfing gehörte auch Regina Probst aus der Straubinger Stadtpfarrei Sankt Jakob zu diesen Auserwählten.

 

Bereits im Vorfeld war sie informiert worden, ihren Behindertenausweis mitzunehmen, da für die Ministranten „mit Handicap“ bevorzugte Plätze bei der Audienz reserviert sind. „Das allein war ja schon eine tolle Aussicht, weil wir einen Sonderplatz in vorderster Reihe hatten“ schwärmt Regina Probst. Sie berichtet, dass es beeindruckend war, als die Bischöfe in ihrer Sichtweite Platz nahmen. „Und unser Bischof Rudolf war supertoll. Er trug als einziger der Bischöfe seinen Wallfahrerhut, der uns alle als Pilger aus der Diözese Regensburg kennzeichnet. Damit hat er uns Ministranten gezeigt, dass er so richtig zu uns gehört“ erklärt Regina voller Stolz. Die ganze Audienz hat sie sehr genossen und aufmerksam den Worten des Heiligen Vaters gelauscht, in denen er die Ministranten sehr für ihren Dienst am Altar gestärkt und motiviert hat. Auch die Lieder haben ihr gut gefallen und die Stimmung war großartig.  „Ich habe dann ganz interessiert zugeschaut, wie am Ende der Vesper alle Bischöfe zu Papst Franziskus gegangen sind und ihm die Hand gegeben haben. Ich glaube unser Bischof hätte gerne sein Wallfahrertuch mit ihm getauscht, so wie wir alle“ berichtet die Straubinger Ministrantin. 

 

Bis dahin hatte sie noch immer keine Ahnung, was gleich passieren würde. Es war wohl eine von den spontanen „Papst-Franziskus-Aktionen“, denn er setzte sich in Bewegung Richtung Ministranten. „Ja und dann kam Papst Franziskus die Rampe runter. Direkt auf uns Ministranten auf den Sonderplätzen zu. Es war für mich unfassbar, dass ich ihm gleich die Hand geben darf“ sagt Regina Probst und man merkt ihr einen Tag später noch die Ergriffenheit an. „Der Heilige Vater hat ganz wunderschöne und gütige braune Augen. Er hat mich angelächelt, mir die Hand gegeben und dann auch noch die andere Hand auf meinen Kopf gelegt und mich gesegnet. Und als er zum nächsten Mini mit Handicap gegangen ist, dann sind bei mir die Tränen volle Kanne gelaufen“ gesteht sie ganz gerührt. Als Andenken hat sie einen Rosenkranz von den Mitarbeitern des Papstes erhalten, den sie natürlich gerne der ganzen Wallfahrergruppe zeigte und sich alle mitfreuen konnten.    

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