Vertreter des Regnum Christi und der Legionäre Christi aus aller Welt zu Gast in Regensburg – Move 2017

19.06.2017

Der Glaube ist ein Geschenk und er setzt in Bewegung – das zeigte die MOVE des Regnum Christi und der Legionäre Christi, ein katholisches Treffen für Kinder, Jugendliche und Familien. Rund 600 Teilnehmer und Besucher haben sich am Samstag, dem Haupttag der dreitägigen MOVE, in der Regensburger Niedermünsterkirche versammelt, um dort mit Bischof Rudolf Voderholzer den Tag mit der Heiligen Messe zu eröffnen. Das Regnum Christi ist eine katholische Apostolatsbewegung.

 

Aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Spanien, der Slowakei und Ungarn

Das Wort des Apostels Paulus „Die Liebe Christi drängt uns“ war das Leitwort der diesjährigen MOVE. Christine Reimer, Sprecherin für das Regnum Christi im Bistum Regensburg, zeigte sich erfreut über die große Beteiligung aus ganz Deutschland und darüber hinaus: aus Österreich, der Schweiz, Italien, Spanien, der Slowakei und Ungarn waren Mitglieder der Apostolatsbewegung nach Regensburg gekommen. Die Sprecherin erklärte, durch die „klaren Stellungnahmen“ und das „persönliche Zeugnis“ insbesondere zu Fragen der Familien- und Lebensethik stärke Dr. Voderholzer Christen „weit über die Grenzen der Diözese hinaus“. In diesem Zusammenhang würdigte sie auch die Tatsache, dass sich der Regensburger Bischof am „Marsch für das Leben“ in Berlin beteiligt.

 

Zwei gleichberechtigte Wege: die Ehe und ein Leben nach den Evangelischen Räten

In seiner Predigt ging Bischof Voderholzer auf den Charakter des Regnum Christi als geistliche Familie ein und hob besonders das harmonische Mit- und Nebeneinander der verschiedenen Formen geistlichen Lebens hervor. Die Priester der Legionäre Christi, die gottgeweihten Frauen und Männer sowie die Laien, die der Bewegung angehören, stehen als gleichberechtigte Zweige nebeneinander.

Beide Wege, Ehe und Familie sowie ein Leben nach den Evangelischen Räten, werden innerhalb der Apostolatsbewegung geschätzt „und ergänzen sich wunderbar“, bemerkte der Bischof: „Ich möchte das ausdrücklich unterstützen.“ Gleichzeitig dankte er der Gemeinschaft für ihr Gebet um geistliche Berufungen.

 

Das vordringlichste Anliegen der Politik: Privilegierung von Ehe und Familie

„Die Privilegierung von Ehe und Familie müsste eigentlich das vordringlichste Anliegen der Politiker sein“, betonte Bischof Voderholzer. Als Keimzelle der Gesellschaft bedürfe die Familie des besonderen Schutzes. „Vergelt‘s Gott, liebe Erwachsene, für Ihr Bekenntnis zur christlichen Familie“, sagte er in der Niedermünsterkirche.  

Familie sei dort, wo Kindern aus der biblisch-kirchlichen Tradition erzählt wird, wo Eltern als betende Vorbilder den Kindern „die kleinen Hände falten“, wo die Jüngsten in das Kirchenjahr hineinwachsen können, wo Rücksichtnahme und ein gutes Miteinander erlebt werden können, wo „Bitte“, „Danke“ und „Verzeih‘ mir“ keine Fremdwörter sind.

Der Bischof rief auch dazu auf, den Sonntag als wichtigsten Tag der Woche zu begehen, als einen Tag, in dessen Zentrum die Eucharistiefeier stehe, ein Tag, auf den man sich freuen könne.