Junger Mann blickt auf Christusfigur

Synodaler Weg

Hier finden Sie Statements, Informationen und Hintergründe zum Synodalen Weg. 

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Ausgewählte Beiträge, die zum Synodalen Prozess eingereicht wurden

Alternativer Satzungsentwurf für den Synodalen Weg

Alternativer Satzungsentwurf „Synodaler Weg hin zum ,Primat der Evangelisierung'" vom 26.07.2019 von Rainer Maria Kardinal Woelki und Bischof Dr. Rudolf Voderholzer am 19.08.19 beim Ständigen Rat der DBK eingebracht, eingehend diskutiert und mit 21 zu 3 Stimmen (bei 3 Enthaltungen) abgelehnt:

Alternativer Satzungsentwurf

Zusammenfassung des alternativen Satzungsentwurfs

 

Statements von Bischof Voderholzer

Redebeitrag von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer auf der Synodalversammlung am 01.02.2020

 

Wortmeldung von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer zum Weltcharakter von Laien am 31.01.2020

 

Statement zur MHG-Studie von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer während der ersten Synodalversammlung am 31.01.2020

 

 

 

 

Ausgewählte Artikel und Stellungnahmen über Themen und Verlauf des Synodalen Prozesses

Stellungnahmen von Bischof Rudolf Voderholzer

 

Persönliche Erklärung von Bischof Rudolf Voderholzer zur Abstimmung in der Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz am 25. September 2019 über das Statut des „Synodalen Prozesses“

 

 

Predigten von Bischof Rudolf Voderholzer

 

Predigt anl. des siebten Jahrestages seiner Bischofsweihe (26.01.20)

 

Predigt zum Fest des hl. Erhard, Thema: „Der Bischof als Lehrer" (08.01.20)

 

Predigt zur Messfeier am Silvesterabend 2019 (31.12.19)

 

Predigt zur Vesper anl. der Eröffnung der Adventszeit (30.11.19 )

 

Predigt zum Hochamt am Weihnachtstag (25.12.19)

 

Predigt zum Fest des hl. Wolfgang (31.10.19)

 

Predigt zur Messfeier am Hochfest Mariä Himmelfahrt (15.08.19)

 

Predigt anl. der Pontifikalmesse mit den Pastoralen Mitarbeitern/-innen und Religionslehrern/-innen in der Wolfganswoche 2019 (26.06.19)

 

 

Stellungnahmen

 

„Synodaler Weg: Gehen wir mit Papst Franziskus!“ von der Initiative Maria 1.0 (19.02.2020)

 

Prälat Josef Grabmeier zur Debatte um den Zölibat und den früheren Papst Benedikt (10.02.2020)

 

Dorothea Schmidt vertritt Maria 1.0 beim Synodalen Weg (01.02.2020)

 

Weihbischof Schwaderlapp blickt auf die Synodalversammlung (01.02.2020)

 

Pressemitteilung der Initiative Pontifex zur Sexualmoral der Kirche: Unterstützung statt Belächeln (31.01.2020)

 

 

Artikel

 

Der Bonner Stadtdechant Dr. Wolfgang Picken, als Delegierter des Priesterrats im Erzbistum Köln Mitglied der Synodalversammlung, spricht im Interview über seine Wünsche und Erwartungen. (Kirchenzeitung Köln, 24.01.20)

 

„Adam, wo bist du?" – Der frühere Apostolische Nuntius in Deutschland, Erwin Josef Ender, kritisiert den Synodalen Weg und das Niveau der Diskussion. (Die Tagespost, 02.12.19)

 

„Kirche hat ihre Sendung verloren" – Der Pastoraltheologe Andreas Wollbold hält Evangelisierung für die eigentliche Antwort auf die schwere Krise der Kirche. (Die Tagespost, 01.12.19)

 

„Immer wieder Konflikte" – Auf welcher Basis diskutiert der Synodale Weg? Zum Verhältnis von Schrift, Tradition und Lehramt. (Die Tagespost, 30.11.19)

 

„Die Wahrheit, die Christus ist" – Der Synodale Weg bleibt an der Oberfläche. Was die Kirche in Deutschland so krank erscheinen lässt, hat einen viel tiefer liegenden Grund. (Die Tagespost, 28.11.19)

 

„Synodaler Prozess: So nicht!" Gedanken zum Brief des Papstes „An das pilgernde Volk Gottes in Deutschland“ von Michael Fuchs, Generalvikar der Diözese Regensburg (29.06.19)

 

 

Päpstliche Maßgaben

Briefe von Papst Franziskus

 

Papst Franziskus „Nachsynodales Apostolisches Schreiben Querida Amazonia“

 

Gerhard Card. Müller „Ein Dokument zur Versöhnung“ zum postsynodalen Schreiben „Querida Amazonia“

 

Papst Franziskus „An das pilgernde Volk Gottes in Deutschland"

 

Kurzfassung des päpstlichen Briefes, erstellt von Domkapitular Dr. Josef Kreiml

 

 

 

Zitate von Papst Franziskus (zu beziehen auf den Synodalen Weg)

 

 

Zum Thema „Christus, Bräutigam / Kirche, Braut“

 

„Jesus Christus zeigt sich als der Bräutigam der Eucharistie feiernden Gemeinschaft in der Gestalt des Mannes, der ihr vorsteht als Zeichen des einen Priesters. Dieser Dialog zwischen Bräutigam und Braut, der sich in der Anbetung vollzieht und die Gemeinschaft heiligt, sollte nicht auf einseitige Fragestellungen hinsichtlich der Macht in der Kirche verengt werden. Denn der Herr wollte seine Macht und seine Liebe in zwei menschlichen Gesichtern kundtun: das seines göttlichen menschgewordenen Sohnes und das eines weiblichen Geschöpfes, Maria. Die Frauen leisten ihren Beitrag zur Kirche auf ihre eigene Weise und indem sie die Kraft und Zärtlichkeit der Mutter Maria weitergeben. Auf diese Weise bleiben wir nicht bei einem funktionalen Ansatz stehen, sondern treten ein in die innere Struktur der Kirche. So verstehen wir in der Tiefe, warum sie ohne die Frauen zusammenbricht, so wie viele Gemeinschaften in Amazonien auseinandergefallen wären, wenn es dort keine Frauen gegeben hätte, die sie aufrechterhalten, bewahrt und sich ihrer angenommen hätten. Hier wird sichtbar, was ihre spezifische Macht ist.“

(in: Nachsynodales Schreiben „Querida Amazonia“ (12.02.2020), Nr. 101)

 

 

Zum Thema „Frauen in einer synodalen Kirche“

 

„In einer synodalen Kirche sollten die Frauen, die in der Tat eine zentrale Rolle in den Amazonasgebieten spielen, Zugang zu Aufgaben und auch kirchlichen Diensten haben, die nicht die heiligen Weihen erfordern, und es ihnen ermöglichen, ihren eigenen Platz besser zum Ausdruck zu bringen. Es sei daran erinnert, dass ein solcher Dienst Dauerhaftigkeit, öffentliche Anerkennung und eine Beauftragung durch den Bischof voraussetzt. Das bedeutet auch, dass Frauen einen echten und effektiven Einfluss in der Organisation, bei den wichtigsten Entscheidungen und bei der Leitung von Gemeinschaften haben, ohne dabei jedoch ihren eigenen weiblichen Stil aufzugeben.“

(in: ebd., Nr. 103)

 

 

Zum Thema „Präsenz von engagierten Frauen

 

„In Amazonien gibt es Gemeinschaften, die lange Zeit hindurch sich gehalten und den Glauben weitergegeben haben, ohne dass dort – manchmal jahrzehntelang – ein Priester vorbeigekommen wäre. Das ist der Präsenz von starken und engagierten Frauen zu verdanken, die, gewiss berufen und angetrieben vom Heiligen Geist, tauften, Katechesen hielten, den Menschen das Beten beibrachten und missionarisch wirkten. Jahrhundertelang hielten die Frauen die Kirche an diesen Orten mit bewundernswerter Hingabe und leidenschaftlichem Glauben aufrecht. Mit ihrem Zeugnis haben sie uns alle bei der Synode angerührt.“

(in: ebd., Nr. 99)

 

 

„Dies ist eine Einladung an uns, unseren Blick zu weiten, damit unser Verständnis von Kirche nicht auf funktionale Strukturen reduziert wird. Ein solcher Reduktionismus würde uns zu der Annahme veranlassen, dass den Frauen nur dann ein Status in der Kirche und eine größere Beteiligung eingeräumt würden, wenn sie zu den heiligen Weihen zugelassen würden. Aber eine solche Sichtweise wäre in Wirklichkeit eine Begrenzung der Perspektiven: Sie würde uns auf eine Klerikalisierung der Frauen hinlenken und den großen Wert dessen, was sie schon gegeben haben, schmälern als auch auf subtile Weise zu einer Verarmung ihres unverzichtbaren Beitrags führen.“

(in: ebd., Nr. 100)

 

 

Zum Thema „neues Leben in den Gemeinden“

 

„Es geht also nicht nur darum, eine größere Präsenz der geweihten Amtsträger zu ermöglichen, die die Eucharistie feiern können. Dies wäre ein sehr begrenztes Ziel, wenn wir nicht auch versuchen würden, neues Leben in den Gemeinden zu wecken. Wir müssen die Begegnung mit dem Wort und das Wachstum in der Heiligkeit durch verschiedene Laiendienste fördern, was eine biblische, dogmatische, spirituelle und praktische Ausbildung als auch verschiedene Programme zur Fortbildung voraussetzt.“

(in: ebd., Nr. 93)

 

 

Zum Thema: Priester / pastorale Umkehr

 

„Die Art und Weise der Gestaltung des Lebens und der Ausübung des Priesteramtes ist nicht monolithisch und nimmt an verschiedenen Orten der Erde unterschiedliche Ausformungen an. Deshalb ist es wichtig, zu bestimmen, was dem Priester in besonderer Weise zukommt, was nicht delegierbar ist. Die Antwort liegt im heiligen Sakrament der Weihe begründet, das ihn Christus, dem Priester, gleichgestaltet. Und die erste Schlussfolgerung ist, dass dieser ausschließliche Charakter, der in den heiligen Weihen empfangen wird, ihn allein befähigt, der Eucharistie vorzustehen. Das ist sein spezifischer, vorrangiger und nicht delegierbarer Auftrag. Einige meinen, dass das, was den Priester auszeichnet, die Macht ist, die Tatsache, dass er die höchste Autorität innerhalb der Gemeinschaft ist. Aber der heilige Johannes Paul II. erklärte, dass, obwohl das Priestertum als `hierarchisch´ betrachtet wird, dieser Dienst keine Überordnung gegenüber den anderen bedeutet, sondern dass `sie völlig auf die Heiligkeit der Glieder des mystischen Leibes Christi ausgerichtet ist´. Wenn gesagt wird, dass der Priester `Christus das Haupt´ darstellt, dann bedeutet das vor allem, dass Christus die Quelle der Gnade ist.“

(in: ebd., Nr. 87)

 

 

„Die Priester fordere ich erneut auf, sich mit großer Sorgfalt auf den Dienst der Beichte vorzubereiten, der eine wirklich priesterliche Aufgabe ist. Ich danke euch herzlich für euren Einsatz und bitte euch, für alle offen und aufnahmebereit zu sein; Zeugen der väterlichen Zärtlichkeit zu sein trotz der Schwere der Sünde; fürsorglich zu helfen, über das getane Böse nachzudenken; unmissverständlich die moralischen Prinzipien darzulegen; verfügbar zu sein, um die Gläubigen auf ihrem Weg der Buße zu begleiten und dabei geduldig ihr Tempo zu berücksichtigen; weitsichtig zu sein in der Unterscheidung jedes einzelnen Falles und großherzig in der Gewährung der Vergebung Gottes. … so möge auch der Priester im Beichtstuhl weitherzig sein, in dem Bewusstsein, dass jeder Beichtende ihn an seine eigene persönliche Lage erinnert: Sünder, aber Diener der Barmherzigkeit.“

„Das Sakrament der Versöhnung muss seinen zentralen Platz im christlichen Leben wiederfinden; darum verlangt es Priester, die ihr Leben in den `Dienst der Versöhnung´ (2 Kor 5,18) stellen. Auf diese Weise soll niemandem, der ernsthaft bereut, der Zugang zur Liebe des Vaters, der auf seine Rückkehr wartet, verwehrt werden und allen die Möglichkeit offen stehen, die befreiende Kraft der Vergebung zu erfahren“.

Perspektiven

Kardinal Rainer Maria Woelki im Gespräch mit der „Herder Korrespondenz“ (Februar 2020) zum Synodalen Weg unter dem Titel „Ich lasse mich in aller Offenheit auf diesen Weg ein“ (in: Herder Korrespondenz Heft 2 / 2020, S. 17-21)

 

Abschaffung des Zölibats, Priestertum auf Zeit, Frauenweihe: Das „Pastoralkonzil der niederländischen Kirchenprovinz“ bemühte sich von 1966 bis 1970 um eine liberalisierende Umgestaltung der Kirche – Paul W.F.M. Hamans über einen „Vorläufer des Synodalen Weges“ (Die Tagespost, 01.12.19)

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