Aktuelle Informationen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diözese

Herzlich Willkommen im Mitarbeiterbereich des Bistums Regensburg! Hier finden Sie als Angestellter oder Angestellte der Diözese Regensburg aktuelle Informationen.

2. April 2020, 16:30 Uhr

Information des Bischöflichen Ordinariates (2020/32_BO) für alle Pfarreien

Betr.: Firmungen, Erstkommunionfeiern, Bischofstermine


Sehr geehrter Herr Pfarrer,
sehr geehrte Damen und Herren,


aufgrund der staatlichen Beschränkungen zur Vermeidung der Ausbreitung des Corona-Virus gehen derzeit vermehrt Anfragen hinsichtlich der Firmungen, Erstkommunionfeiern und anderer besonderer Feierlichkeiten in den Pfarreien im Bischöflichen Ordinariat ein.


Firmungen und andere Feierlichkeiten in den Pfarreien

Bis einschließlich Pfingstsonntag (31.05.2020) werden alle Firmungen abgesagt. Gleiches gilt für die Termine des Bischofs oder eines bischöflichen Vertreters zu Feierlichkeiten in den Pfarreien (Einweihungen, Jubiläen etc.). Bischofskaplan Michael Dreßel wird dies den betroffenen Pfarreien noch einzeln mitteilen.


Erstkommunionfeiern
Es wird dringend empfohlen, die Erstkommunionfeiern bis einschließlich Pfingstsonntag abzusagen.
Herzliche Grüße

Michael Fuchs
Generalvikar

1. April 2020, 16:50 Uhr

Information des Bischöflichen Ordinariates (2020/30_BO) für alle Pfarreien
Betr.: Weitere pastorale Anregungen und Weisungen für die Zeit der Corona-Pandemie in der Diözese Regensburg

Download - Weitere Anregungen und Weisungen

1. April 2020, 15:30 Uhr

Ökumenisches Glockengeläut


Sehr geehrter Herr Pfarrer / Pfarradministrator,
gerade in dieser schwierigen Zeit suchen wir vermehrt nach Möglichkeiten in Verbindung zu sein und zu bleiben, auch wenn die physische Begegnung nicht oder nur unter sehr erschwerten Bedingungen erfolgen kann. Die älteste Form einer „nicht-physischen“ Kommunikation dürften wohl die Glocken sein. Lange bevor man Briefe schreiben, Emails verschicken oder Videokonferenzen einberufen konnte, haben Glocken Hoffnungen und Freude, Trauer und Ängste der Menschen verkündet.


Deswegen möchte ich eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland aufgreifen und sie ausdrücklich auch im Auftrag unseres Bischofs Rudolf Voderholzer den Verantwortlichen in den Pfarreien sehr ans Herz legen. Ich bitte Sie an jedem Abend um 19.30 Uhr die Glocken zu läuten.


Die Gläubigen sind auf diese Weise eingeladen, einen Moment innezuhalten und sich im Gebet mit den Kranken und den Helfern der aktuellen Krise zu verbinden. Die Gläubigen können beispielsweise ein „Vater unser“, ein „Gegrüßet seist du Maria“ beten oder ein anderes passendes Gebet sprechen. Möglich ist auch, einfach einen Moment in Stille zu verharren und an die Menschen zu denken, die einem lieb sind, die krank sind oder die in dieser schwierigen Zeit in Krankenhäusern, Altenheimen oder Arztpraxen arbeiten. Alle sind eingeladen, in dieser Zeit des Glockenläutens und des gemeinsamen Gebets eine Kerze ins Fenster zu stellen. Dieses besondere Läuten soll nicht in Konkurrenz zum Angelusläuten/Totengedenken stehen, es sollte nicht aufdringlich, aber eindringlich sein (Vorschlag; die beiden größten Glocken für ca. drei Minuten).
Darüber hinaus soll am Ostersonntag von allen Kirchen um 12.00 Uhr ein festliches Geläut erklingen. Dazu möchte ich Sie bitten, das normale Mittagsläuten zeitlich auszudehnen und in der Klangfülle, wenn möglich zu erweitern.


Thomas Pinzer
Leiter der Hauptabteilung Seelsorge

30.03.2020, 17:40 Uhr

Information des Bischöflichen Ordinariates (2020/29_BO) für alle Pfarreien

Betr.: Hinweise zur Feier der Heiligen Woche in den Pfarreien

Download - Hinweise zur Feier ...

30.03.2020, 15:00 Uhr

Informationen der Mitarbeitervertretung

Liebe Kolleginnen und Kollegen im Bereich der Mitarbeitervertretung Allg. Verwaltung (MAV AV),

wir hoffen, dass Sie noch alle von der Dienstvereinbarung über die Durchführung eines stark eingeschränkten Dienstbetriebes während der Pandemiezeit in der Zeit vom 26.03. bis 13.04.2020 Kenntnis nehmen konnten.

Zur Sicherheit haben wir die Dienstvereinbarung auch auf unsere Homepage www.mav-av-regensburg.de aufgenommen; zudem ist sie im Intranet jederzeit einsehbar.

Sollten Sie Fragen zur Dienstvereinbarung haben, wenden Sie sich gerne an uns.

Die MAV AV ist natürlich auch in dieser Zeit arbeitsfähig, gut vernetzt und unter der E-Mail-Adresse mav.av@bistum-regensburg.de leicht erreichbar.

Wenn Sie uns telefonisch sprechen möchten, schicken Sie bitte eine E-Mail an mav.av@bistum-regensburg.de. mit Kontaktdaten und einem Zeitfenster, während dem Sie erreichbar sind.
Wir rufen Sie dann gerne zurück.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien von Herzen, dass Sie gut und vor allem gesund durch diese schwere Zeit kommen.

Passen Sie gut auf sich auf.

Schöne Grüße

Bernhard Hommes
Stellvertretender Vorsitzender

 

 

27.03.2020, 15:25 Uhr

Information des Bischöflichen Ordinariates (2020/25_BO) für alle Pfarreien

-- Hirtenwort des Herrn Bischofs
-- Eingeschränkter Betrieb des Bischöflichen Ordinariates
-- Weitere Hinweise der KUVB und des BayStMAS zu KiTa's

1. Hirtenwort des Herrn Bischofs
im Anhang erhalten Sie das Hirtenwort des Hwst. Herrn Bischofs zum 5. Fastensonntag 2020 (28./29.03.2020) "Ostern unter den Beschränkungen der Corona-Krise". Bitte verbreiten Sie das Hirtenwort auf allen Ihnen derzeit zur Verfügung stehenden Kanälen.
Download - Hirtenwort

2. Eingeschränkter Betrieb des Bischöflichen Ordinariates zum Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der besonders Schutzbedürftigen vor Ansteckung sowie als Beitrag zur notwendigen zeitlichen Verzögerung der Ausbreitung des Corona-Virus wird auch das Bischöfliche Ordinariat ab sofort und voraussichtlich bis mindestens 13.04.2020 seinen Betrieb stark reduzieren und auf die systemkritischen Bereiche einschränken.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass sich dadurch die Bearbeitung aller Vorgänge verzögert. Wenden Sie sich bitte nur noch in dringenden Ausnahmefällen an die Ihnen bekannten Rufnummern bzw. E-Mail-Anschriften. Die Telefonvermittlung ist von den Einschränkungsmaßnahmen genauso betroffen und Montag bis Freitag nur noch von 08.00-12.00 Uhr erreichbar

3. Weitere Hinweise KiTa's
Anhängend finden Sie weitere Hinweise der Kommunalen Unfallversicherung Bayern (KUVB) und des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales

Download - Betretungsverbote

Download - Hinweise zum Schutz von Beschäftigten und Kindern in bayerischen Kindertageseinrichtungen vor einer Infektion mit dem neuen Coronavirus

27.03.2020, 08:40 Uhr

Covid-19 (Coronavirus): Dienstvereinbarung für alle Mitarbeitenden des Bischöflichen Ordinariats

Sehr geehrte Damen und Herren,liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

im Zuge der derzeitigen, äußerst akuten Corona-Pandemie möchten auch wir unseren Beitrag zur Eindämmung der rasanten Ausbreitung des Virus leisten. Oberstes Ziel ist der Schutz der Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zur Erreichung dieser Ziele müssen die Kontakte von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf ein absolut nötiges Minimum reduziert werden. Jedoch ist es auch in der Krise notwendig, dass im Rahmen eines eingeschränkten Dienstbetriebs bestimmte systemkritische Organisationsbereiche funktionsfähig bleiben.


Vor diesem Hintergrund wurde am 26.03.2020 die beigefügte Dienstvereinbarung über die Durchführung eines stark eingeschränkten Dienstbetriebes während der Pandemiezeit in der Zeit vom 26.03. bis 13.04.2020 geschlossen, die ich Ihnen hiermit bekannt geben darf. Diese Dienstvereinbarung gilt für alle Mitarbeiter/innen, die dem Zuständigkeitsbereich der Mitarbeitervertretung "Allgemeine Verwaltung" zugeordnet sind.


An dieser Stelle ist es mir ein Anliegen Ihnen allen ein herzliches Vergelt`s Gott für Ihr großes Engagement und Ihre Mitarbeit bei der Bewältigung dieser Krise zu sagen. Mein besonderer Dank gilt denjenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in den systemkritischen Organisationsbereichen in der Zeit vom 26.03. bis 13.04.2020 den eingeschränkten Dienstbetrieb aufrecht erhalten.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien Gottes Segen und bleiben Sie gesund.


Herzliche Grüße
Michael Fuchs
Generalvikar

Download Dienstvereinbarung

Download Ausstattungspaket Notfall

26.03.2020, 16:00 Uhr

Information des Bischöflichen Ordinariates (2020/25_BO) für alle Pfarreien

Betr.: Informationen zu Beichte und für KiStift (Anordnungen und wichtige Informationen für alle Mitarbeitenden von Kirchenstiftungen einschließlich KiTa's)


Sehr geehrter Herr Pfarrer,
sehr geehrte Damen und Herren,
wie gestern Abend noch angekündigt und versprochen erhalten Sie nachfolgend die Erläuterungen und Hinweise zu den Themen Beichte und Umgang mit den Mitarbeitenden in den KiStift (v.a. KiTa's).
Wir bitten Sie für beide Dokumente dringend um Beachtung!

1. Beichte - Download

2. aktuelle Informationen für Kirchenstiftungen - Download

26.03.2020, 08:00 Uhr

Information des Bischöflichen Ordinariates (2020/24_BO) für alle Pfarreien

Betr.: Informationen zu Beichte, Bestattungen, Karfreitagsfürbitte, KiTa's, Hotline


Sehr geehrter Herr Pfarrer,
sehr geehrte Damen und Herren,


1. Beichte

Die Informationen zur Beichte können Ihnen aufgrund notwendiger letzter Absprachen erst morgen zugesandt werden.

2. Bestattungen
Zum Thema Bestattungen vgl. Sie bitte den Anhang "Hinweise Bestattungen_CoronaVirus"
Download Hinweise Bestattungen

3. Karfreitagsfürbitte
Auf Wunsch des Herrn Bischofs leiten wir Ihnen anhängend eine zusätzliche aktuelle Fürbitte für den Karfreitag zu.

4. KiTa's
Aufgrund sehr kurzfristiger und aktueller Rückmeldungen verschiedener Gesundheitsbehörden können wir Sie leider erst morgen, dann aber ausführlich zum Umgang mit der Situation in den KiTa's informieren.

5. Hotline
Leider müssen wir den Betrieb unserer Corona-Hotline reduzieren. Sie erreichen uns ab sofort von Mo bis Do von 09.00 bis 15.00 Uhr und Fr von 09.00 bis 13.00 Uhr. Nach wie vor besteht ein - allerdings stark eingeschränkter - Betrieb der Hotline auch außerhalb dieser Zeiten.

Zusätzlich stehen wir Ihnen ab Donnerstagnachmittag, 26.03.2020 unter der E-Mail-Adresse hotline-corona@bistum-regensburg.de für Fragen zur Verfügung.

Bitte beachten Sie: Die Hotline ist für Pfarrbüros, Kindergartenleitungen und Pfarrer für drängende Fragen vorgesehen und sollte nicht als allgemeiner Beschwerdeweg verwendet werden.

24.03.2020, 12:00 Uhr

Corona/Covid19: Wichtige Hinweise für alle Bauverantwortlichen

Wie aktuell überall, besteht auch auf Baustellen ein hohes Ansteckungs- und Übertragungsrisiko mit dem sich derzeit ausbreitenden Corona Virus (SARS-CoV-2). Aus diesem Grund stellt das Bischöfliche Baureferat wichtige Hinweise für alle Bauverantwortlichen zur Verfügung.

24.03.2020, 10:00 Uhr

Information des Bischöflichen Ordinariates (2020/22_BO) für alle Pfarreien

Sehr geehrter Herr Pfarrer,
sehr geehrte Damen und Herren,


1. Beten mit Papst und Bischof
Papst Franziskus ruft alle Christen weltweit für morgen, Mittwoch, dem 25. März 2020 zu einem Sturmgebet gegen das Corona-Virus auf. Um 12 Uhr sollen alle Gläubigen einen Moment innehalten und ein Vaterunser beten. Dazu sind am Mittwoch um 12 Uhr Mittag alle Kirchenglocken im Bistum läuten.

Bischof Rudolf ruft für den gleichen Tag dazu auf, in allen Pfarreien der Diözese Regensburg um 19:30 Uhr den freudenreichen Rosenkranz zu beten (Hochfest "Verkündigung des Herrn"). Auch dazu sind alle Kirchenglocken im Bistum zu läuten.  

Am kommenden Freitag, dem 27. März 2020 leitet Papst Franziskus um 18 Uhr ein Gebet auf dem (menschenleeren) Vorplatz des Petersdoms. Der Heilige Vater wird sich in einer Ansprache an die Gläubigen wenden und dann das allerheiligste Altarsakrament aussetzen, um abschließend den Segen "Urbi et orbi" (der Stadt und dem Erdkreis) zu spenden. Auch dazu sind alle Kirchenglocken im Bistum zu läuten.

2. Hirtenwort
Das bereist angekündigte Hirtenwort des Bischof für den kommenden Sonntag werden wir Ihnen am Freitag vormittag als Video-, Audiodatei und Text per Rundmail zur Verfügung stellen.


3. Übertragung von Gottesdiensten ins Internet
Anhängend finden Sie Informationen des VDD zur GEMA-Problematik bei der Übertragung von Gottesdiensten ins Internet.

4. Beichte
Zum Thema Beichte werden wir Ihnen in Kürze Klärungen liefern.


5. KiTa's
Zum Thema KiTa's sind wir bemüht, Ihnen heute noch ausführlichere Empfehlungen weiter zu leiten.

23.03.2020, 18 Uhr

Informationen für alle Pfarreien

Sturmgebet gegen das Corona-Virus - Papst Franziskus und Bischof Rudolf Voderholzer laden ein zum Gebet

Papst Franziskus ruft alle Christen weltweit für Mittwoch, dem 25. März 2020 zu einem Sturmgebet gegen das Corona-Virus auf. Um 12 Uhr sollen alle Gläubigen einen Moment innehalten und ein Vaterunser beten, schlug er bei seinem Angelusgebet am Sonntag vor. "In diesen Tagen der Prüfung, während die Menschheit vor der Bedrohung durch die Pandemie zittert, möchte ich allen Christen vorschlagen, gemeinsam ihre Stimme zum Himmel zu erheben", so der Heilige Vater. Bischof Rudolf Voderholzer ruft alle Gläubigen im Bistum Regensburg auf, diesem Aufruf nachzukommen. Dazu sollen am Mittwoch um 12 Uhr Mittag alle Kirchenglocken im Bistum läuten.

Bischof Rudolf ruft für den gleichen Tag dazu auf, in allen Pfarreien der Diözese Regensburg um 19:30 Uhr den freudenreichen Rosenkranz zu beten. Auch dazu soll das Geläut der Kirchenglocken einladen. Am Mittwoch feiert die katholische Kirche, neun Monate vor Weihnachten, das Hochfest "Verkündigung des Herrn".

Am kommenden Freitag, dem 28. März 2020 leitet Papst Franziskus um 18 Uhr ein Gebet auf dem (menschenleeren) Vorplatz des Petersdoms. Der Heilige Vater wird sich in einer Ansprache an die Gläubigen wenden und dann das allerheiligste Altarssakrament aussetzen, um abschließend den Segen "Urbi et orbi" (der Stadt und dem Erdkreis) zu spenden. Dies wird im Internet z.B. über www.domradio.de übertragen.

Hinweis

Die beiden Gebetstermine mit Papst Franziskus werden im Internet u. a. durch das Kölner Domradio (www.domradio.de und seine Kanäle auf Facebook und Youtube) oder durch Radio Vatikan (https://www.vaticannews.va/de.html) übertragen.

23.03.2020, 11:15 Uhr

Information des Bischöflichen Ordinariates (2020/21_BO) für alle Pfarreien

Betr.: Information des Betriebsarztes für die Leitung der Kinderbetreuungseinrichtungen - Hotline des BO außerhalb der regulären Dienstzeiten

Sehr geehrter Herr Pfarrer,
sehr geehrte Damen und Herren,

1. Nachfolgend eine Information des Betriebsarztes für die Leitungen der verschiedenen Kinderbetreuungseinrichtungen:

Aufgrund der aktuellen Lage sind wir bemüht, unsere Ressourcen zum einen für die kurzfristige Beratung von Arbeitgebern wie Arbeitnehmern, andererseits zur vordringlichen Durchführung der arbeitsmedizinischen Vorsorge G42 "Tätigkeiten mit Infektionsgefährdung" (resp. Beratung nach BioStoffV) zu bündeln. Wir setzen von daher arbeitsmedizinische Vorsorge mit geringerer Dringlichkeit wie bspw. G37 "Bildschirmarbeitsplätze" bis auf weiteres aus.

Um lange Anfahrtswege und Arbeitsausfälle bei angespannter Personaldecke zu minimieren, bieten wir die Beratung nach BioStoffV im ausgewählten Einzelfall neu auch telemedizinisch an. Bitte beachten Sie die beiliegenden Formulare. Selbstverständlich kommen wir auch weiterhin (soweit möglich und erwünscht) zu Ihnen vor Ort in die Einrichtungen zur Kinderbetreuung.

Wir danken für Ihre Aufmerksamkeit - bleiben Sie gesund!

Ihre Betriebsärzte
Dr. Kolbeck u. Dr. Grab.

2. Erreichbarkeit der Corona-Hotline außerhalb der regulären Dienstzeiten:

Aus technischen Gründen ist die Corona-Hotline außerhalb der regulären Dienstzeiten unter der Rufnummer 0941 597-2002 oder 0175 4334634 erreichbar.

Einzelterminvereinbarung Praxissprechstunde

Einzelterminvereinbarung Telemedizin

20.03.2020, 13:30 Uhr

Covid-19 (Coronavirus): Anordnungen und wichtige Informationen für alle Mitarbeitenden des Bischöflichen Ordinariats sowie von Kirchenstiftungen einschließlich KiTas und Sozialstationen

Sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

mit diesem Schreiben erhalten Sie eine Aktualisierung unserer Hinweise im Maßnahmenplan vom 09.03.2020 sowie zu unserer Email vom 13. März 2020 zum Thema "Wichtige Informationen zum Thema Coronavirus und Betretungsverbot Schulen und Kitas". Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass die vorgenannten Hinweise weiterhin Bestand haben, sofern mit diesem Schreiben nichts Anderes geregelt wird.

Ziel und Grundsatz soll sein, als Dienstgeber angesichts der zwischenzeitlichen Entwicklungen angemessen und flexibel für Sie als Mitarbeiterende mit Blick auf die bestehenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens zu reagieren.

Um einer weiteren Verbreitung des Coronavirus entgegen zu wirken, erhalten Sie anbei Verhaltensmaßnahmen für diese Ausnahmesituation. Unser oberstes Ziel ist der Schutz der Bevölkerung - somit auch Ihr Schutz! Dazu wollen wir mit diesen Anordnungen unseren Beitrag leisten:

Corona Informationsschreiben

Arbeitgeberbescheinigung Corona

18.03.2020, 16:00 Uhr

Information des Bischöflichen Ordinariates (2020/18_GV) für alle Pfarrer/Pfarradministratoren

Betr.: Auftreten des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) - Hinweise des Generalvikars (Stand 18.03.2020)

Sehr geehrte Herren Pfarrer/Pfarradministratoren, liebe Mitbrüder,

am vergangenen Montag habe ich angekündigt, dass heute noch weitere Regelungen kommen. Zuerst möchte ich bei allen ein großes Dankeschön sagen für die Geduld und die Bereitschaft, diesen schweren Weg gemeinsam zu gehen, und für viele Anregungen und Ideen.

Zunächst ein grundsätzlicher Punkt:

Bitte nehmen Sie die Anordnungen der letzten Tage ernst. Ich bekomme mit, dass bisweilen noch ein großes Requiem, ein prächtiges Jubiläum oder Messen in Privathäusern gefeiert werden. Den Schmerz über die Einschränkungen und die gefühlte Widersprüchlichkeit zu vielen kirchlichen Wesenseigenschaften ("Sammeln und Senden", "Begegnungsräume schaffen", "Gemeinschaft mit Gott und der Menschen untereinander fördern", usw.) kann ich sehr gut nachvollziehen. Dieser Schmerz ist ein gutes Zeichen des katholischen Empfindens. Aber es hilft nichts: Vieles ist derzeit einfach nicht möglich. Zu viele menschliche Begegnungen sind eine Gefahr, nicht nur und gar nicht in erster Linie für den Pfarrer oder die Gemeindereferentin, sondern für die gefährdeten Personen, denen wir oder andere die Viren weitertragen könnten. Wenn es nicht gelingt, die Verbreitung des Virus wesentlich zu verlangsamen, können unsere Gesundheitssysteme die Zahl von Patienten nicht mehr bewältigen und die Ärzte und Hilfskräfte kämen in sehr tragische Entscheidungszwänge, wie wir sie von Italien hören.

Daher bitte ich in dieser Ausnahmesituation eindringlich, aus Rücksicht und Verantwortung für diese gefährdeten Gruppen und für alle Mitmenschen, die möglicherweise krank werden, die Einschränkungen anzunehmen und umzusetzen.

Gleichzeitig streichen wir nicht einfach alles auf Null, ganz im Gegenteil: Gerade in solchen Notzeiten sind wir Kirche und handeln als Christen, suchen und vertiefen verantwortbare Formen des christlichen Gebets und der geistlichen Gemeinschaft, der gegenseitigen Hilfe und der Begegnung mit Gott: Die Priester feiern die Messe, wenn auch physisch fast allein, aber für alle Gläubigen und geistlich mit ihnen. Wir beten das Stundengebet als Gebet des Volkes Gottes und tun dies - im Geiste - mit den Gläubigen. Wir halten die Kirchen offen und laden zum persönlichen Gebet. Wir versorgen die Leute nach Möglichkeit mit Gebetsanregungen, legen Gebetszettel auf, usw. Manche Pfarreien kopieren die Schrifttexte des Sonntags. Hier zeigt sich, was uns wichtig ist und wie wir mit dem Blick auf den Gekreuzigten in dieser ganz außergewöhnlichen Österlichen Bußzeit verantwortlich handeln.

Nun zu einigen konkreten Punkten:

1. Nach den verschärften bundesweiten Bestimmungen, wonach "Zusammenkünfte in Kirchen ..." verboten sind, gilt für die Sonntagsmesse ebenso wie für die Werktagsmesse:
In jeder Pfarrei - bzw. bei Pfarreiengemeinschaften in jeder Pfarreiengemeinschaft - findet eine Messe statt, aber ohne Öffentlichkeit. Der Priester feiert sie ggf. mit dem Kaplan/Pfarrvikar/Ruheständler, mit Diakon, Pastoralreferenten, Gemeindereferentin, Organist, und/ oder Mesner, die das Kirchenvolk repräsentieren. Darüber hinaus können keine weiteren Personen anwesend sein, auch keine Ministranten/-innen.
In der Allgemeinen Einführung ins Messbuch (AEM) ist in den Nummer 209 - 231 Nützliches zur "Messe ohne Gemeinde" gesagt.

Der Mesner läutet die Glocken der Kirche zu Beginn und zur Wandlung. Die übrigen Gläubigen der Pfarrei/Pfarreiengemeinschaft wissen dabei um die Stunde der Messe und hören die Glocken, die vor Beginn zum gleichzeitigen Gebet zuhause einladen und dann auch auf die Wandlung hinweisen.

2. Die Gläubigen sind eingeladen, die Messe in den Medien mitzufeiern. Die Messe im Regensburger Dom wird sonntäglich um 10 Uhr per Internet-Lifestream (www.bistum-regensburg.de) übertragen. Am kommenden Vierten Fastensonntag wird unser Bischof Rudolf Voderholzer der im Internet übertragenen Eucharistie im Dom vorstehen und auch predigen. Täglich wird über www.domradio.de und Rado Horeb die Feier der Messe übertragen. Bitte geben Sie das in der Pfarrei weiter.

3. Für den 5. Fastensonntag möchte sich Bischof Rudolf Voderholzer mit einem Hirtenwort an die Gläubigen richten. Das Hirtenwort geht Ihnen rechtzeitig zur möglichen Kopie und Verteilung in der Pfarrei zu und wird im Internet angeboten.

4. Für die Osterliturgie gilt ebenso, was oben für die Werktags- und Sonntagsliturgie gesagt wurde: Wir feiern sie, aber nicht öffentlich, die Gläubigen beten zuhause mit. Nähere Hinweise erhalten Sie nächste Woche.

5. Bezüglich der Beichtmöglichkeiten wurden wir inzwischen darauf hingewiesen, dass wegen der großen Gefahr von Virenübertragungen Beichten im Beichtstuhl nicht möglich sind. Auch hier geht es weniger um den Beichtpriester als um die Beichtenden, die an einem Platz niederknien, wo die Plastikfolie oder an der glatten Oberflächen vorher von möglicherweise Infizierten kontaminiert sein könnte.

Im Dom versuchen wir es in einer Weise, die vielleicht auch in den Pfarreien in der einen oder anderen Weise umgesetzt werden kann: Wir bieten die Beichte im Dom an, lassen uns vom Schreiner eine Trennwand (Gestell) aus Holz mit Lamellen machen, die zwischen Beichtpriester und Pönitent steht, wobei beide mindestens 1,5 Meter Abstand halten und auf zwei Stühlen sitzen (keine Kniemöglichkeit). Das Holzgitter ist wichtig für die Möglichkeit der anonymen Beichte.

Bitte suchen Sie selbst einen praktikablen Weg, die Beichte in der Kirche auf die eine oder andere Weise möglich zu machen, unter Beachtung der obigen Einschränkungen und Gefahren, also nicht im Beichtstuhl, aber in der Kirche an einer diskreten Stelle, gut durchlüftet und häufig gereinigt und mit dem nötigen Abstand. Die Versöhnung mit Gott in der Beichte ist ein großes Ostergeschenk, das wir den Gläubigen nicht vorenthalten sollten.

6. Dreimal täglich lädt die Kirchenglocke zum Gebet des Engel des Herrn. Das Stundengebet ist eine schöne Form des persönlichen und geistlich gemeinsamen Gebetes, die auch im Gotteslob und mit einer Stundenbuch-App angeboten wird. Bitte weisen Sie die Gläubigen auf dieses private Gebet hin. Auf unserer Homepage finden Sie ab heute eine Schaltfläche, die auf Hilfestellungen und Anregungen für das persönliche Gebet hinweist (die auch dieser E-Mail anhängen). Vielleicht informieren Sie die Gläubigen, dass das Gotteslob bei geschlossenen Geschäften trotzdem online bestellbar ist.

7. Manche Pfarrer fragen an, was sie mit den Messintentionen tun sollen, wenn die damit verbundenen Familien nicht zur Messe kommen können. Für die Werktagsmessen können sich die Familien/Angehörigen im Gebet von zuhause aus mit der Eucharistie verbinden, die Messintentionen würde also am geplanten Termin bleiben. Eine zweite Möglichkeit ist, die Intention zu verschieben auf die Zeit ohne Einschränkung. Eine dritte Möglichkeit, die Intentionen nach Rücksprache mit dem Einzahler des Stipendiums an die Diözese zur Weitergabe zu schicken.

Zur Sonntagsmesse: Wenn der Pfarrer am Sonntag nur eine Messe feiert, ist diese Messe nach den allgemeinen Regeln "für die Gemeinde" zu persolvieren, kann also keine weiteren Intentionen haben.

8. Inzwischen höre ich aus einigen Pfarreien, dass sich regelrechte Hilfsnetze für ältere und kranke Menschen gebildet haben, Menschen, die nachfragen, einkaufen und sich kümmern, alles unter Beachtung der bekannten Einschränkungen. Viele seelsorgliche und begleitende Kontakte laufen inzwischen übers Telefon, sogar über Telefonkonferenzen, viel Organisation und Information funktioniert übers Internet: unsichtbare, aber sehr spürbare und helfende Netze.

Die Beratungsdienste von Caritas und Katholischer Jugendfürsorge gehen weiter, wenn auch auf telefonischem oder elektronischem Weg. Dies ist gerade für die Menschen wichtig, die in eine Notsituation kommen und Beratung suchen. Dies gilt ebenso für die Telefonseelsorge. Bitte geben Sie die entsprechenden Telefonnummern weiter.

Der Diözesancaritasverband wird auf seiner Internetseite in Kürze einige Ideen veröffentlichen, wie wir in diesen Notzeiten ein Herz und ein Auge für die Schwachen und Schwächsten haben können, damit niemand durchs Raster fällt.

9. Ab sofort hat das Bistum eine Hotline geschaltet, die Sie von Montag bis Freitag, 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr und auch außerhalb dieser Zeiten - allerdings nur eingeschränkt - unter der Rufnummer 0941/597-2000 erreichen.

Bitte stellen Sie uns keine diffizilen medizinischen Fragen. Wenden Sie sich dafür an unseren Betriebsarzt (09186/9099439; E-Mail: info@kolbeck-grab.de) oder konsultieren Sie die verschiedenen Hilfsangebote im Internet, besonders: www.rki.de und www.bzga.de.

10. Vergessen wir bei allem nicht: Diese Notsituation wird vorübergehen. Dann können wir in Freiheit und Freude Dank sagen für Gottes Nähe in dieser schweren Zeit und ein Fest feiern. Diese Perspektive und diese Hoffnung ist für uns wie für alle Gläubigen wichtig.
Nochmals vielen Dank für alle Mühe und alles Zusammenhalten in dieser Zeit der Not, die gleichzeitig eine Zeit der Gnade ist.

Herzliche Grüße

Michael Fuchs
Generalvikar

16.03.2020, 15:45 Uhr

Hinweise für die Seelsorger im Bistum Regensburg

Sehr geehrter Herr Pfarrer, sehr geehrter Herr Pfarradministrator,

heute hat der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder den Katastrophenfall ausgerufen und dabei unter Anderem alle Veranstaltungen untersagt.

Wir haben heute mittag in einem großen Kreis über die möglichen Folgen für das kirchliche Leben in unserer Diözese beraten. Dazu sind wir in Fortschreibung der Ihnen zugesandten Punkte vom vergangenen Freitag zu den folgenden Ergebnissen gelangt, die ich hiermit ab sofort bis auf Weiteres anordne:

1. Werktagsgottesdienste: Sie sollen weiterhin stattfinden, jedoch nur noch ohne Öffentlichkeit. Die Priester beten im Namen der ganzen Gemeinde, dies sollten die Gläubigen auch wissen. Aber die Priester müssen es ohne Öffentlichkeit tun, d.h. vor der Öffnung der Kirche im Beisein evtl. des Mesners oder einer Lektorin.

2. Sonntagsmesse und Österliche Tage: Dazu ergeht am Mittwoch noch eine Anordnung.

3. Die Kirchen bleiben offen. Bitte laden Sie die Gläubigen ein zum persönlichen und stillen Gebet vor dem Tabernakel, zum Entzünden einer Kerze, zum tröstlichen Verweilen im Haus Gottes.

4. Eine kirchliche Beisetzung/Beerdigung kann nur im engsten Familienkreis ohne öffentliche Einladung stattfinden. Am selben Tag kann der Priester bei seiner Messe (ohne Öffentlichkeit, auch ohne Angehörige) diese Messe als Requiem für den Verstorbenen / die Verstorbene feiern, nach der Zeit dieser Einschränkungen sollte dann ein gemeinsames Requiem für alle in dieser Zeit Verstorbenen oder mehrere nachgeholte Requien gefeiert werden.

5. Trauungen könnten derzeit nur als liturgische Feier des Priesters/Diakons mit Brautleuten und den beiden Trauzeugen stattfinden. Dies bedeutet, dass wohl die allermeisten Trauungen verschoben werden müssen.

6. Taufen könnten ebenfalls nur als Einzeltaufe im engsten Kreis, d.h. mit Täufling, Eltern, Geschwistern und Paten stattfinden. Dies bedeutet, dass wohl die allermeisten Taufen verschoben werden müssen. Ein Nottaufe ist unter den üblichen Bedingungen immer möglich.

7. Die Internetseite www.ignatius.de bietet verschiedene Anregungen für Hausandachten. Für Hausandachten, Fürbitten, Gebete usw. werden in den kommenden Tagen noch Ideen und Anregungen versandt. Die Streaming-Dienste über das Internet aus dem Dom sowie weitere zahlreiche Möglichkeiten der Gottesdienstteilnahme in TV, Radio und Internet bleiben bestehen und sollten reichlich genutzt werden. Laden wir die Gläubigen ein, zuhause vor dem Kreuz oder vor einem Marienbild gerade in dieser Zeit zu beten und zu singen und die modernen Medien zu nutzen.

8. In Kürze werden wir eine Telefonnummer für Nachfragen zu pastoralen, medizinischen und arbeitsrechtlichen Themen einrichten. Sie werden dann an die kompetenten Mitarbeiter/-innen weitergeleitet, wiederkehrende Antworten werden auf unserer Internetseite in einer Frage-und-Antwort-Liste (FAQ) zusammengestellt. Im Moment können wir im Haus die Nachfragen kaum bewältigen, sind aber für alle Anregungen sehr dankbar.

Herzliche Grüße

Michael Fuchs
Generalvikar

13.03.2020, 15:00 Uhr

Hinweise für die Seelsorger im Bistum Regensburg

Sehr geehrter Herr Pfarrer,
sehr geehrter Herr Pfarradministrator,

nach den heute veröffentlichten Anordnungen der bayerischen Staatsregierung zur Bekämpfung der Ausbreitung des Corona-Virus sind viele neue Fragen aufgetaucht, wie wir kirchlicherseits damit verantwortlich umgehen und so mithelfen, die weitere Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und damit auf die am meisten gefährdete Personengruppe zu schützen.

Grundsätzlich wollen wir mit Gottvertrauen und Kreativität auf diese Herausforderungen reagieren und alles tun, um die staatlichen Vorschriften und Empfehlungen einzuhalten, indem wir nicht unbedingt nötige Veranstaltungen absagen. Gleichzeitig wollen wir die Kirchen offen- und das sakramentale Leben der Kirche möglichst aufrechterhalten und uns in diesen Zeiten im Gebet geistig eng verbinden.

Im Folgenden werden vorerst für die Zeit vom 16. März bis zum 19. April 2020 einige Anordnungen erlassen und Empfehlungen gegeben. Diese gelten unter den derzeitigen staatlichen und kirchlichen Vorgaben und werden in den nächsten Wochen ggf. ergänzt und angepasst.

Konkret bedeutet dies:

1. Sonntagsmesse: Es werden keine Messen abgesagt. Sie sollen jedoch auf Grund der staatlichen Vorgaben jeweils nicht mehr als 100 Mitfeiernde haben. Die Gläubigen, die nicht zur Messe kommen können, sind gebeten, eine Zeit des Gebets zu halten (Hl. Schrift, Gotteslob) oder mit innerer Beteiligung einen Gottesdienst im Fernsehen, Radio oder beim Streaming-Gottesdienst aus dem Dom (www.bistum-regensburg.de) mitzufeiern. Die Gläubigen erfüllen durch eine Dispens unseres Diözesanbischofs Rudolf Voderholzer damit ihre Sonntagspflicht.

Zur Kommunionspendung wird dringend die Handkommunion empfohlen. Außerdem wird auf die Möglichkeit der Geistigen Kommunion und des Segens (Manualsegen des Priesters ohne Berührung, oder Segenswort des/der Kommunionhelfers/-in) hingewiesen.

Statt des Weihwasser-Nehmens am Weihwasserbecken wird empfohlen, beim Betreten der Kirche am leeren Weihwasserbecken innezuhalten und ein Kreuzzeichen zu machen.

2. Beichte: Im Beichtstuhl sollte zwischen Beichtpriester und Beichtenden neben dem Gitter ein Textilvorhang oder eine Plastikfolie vorhanden sein. Beim Beichtgespräch ist wie bei allen anderen Begrüßungen auf das Reichen der Hand zu verzichten und bei der Lossprechung statt der Handauflegung das Ausbreiten der Hände vorzusehen. In jedem Fall ist auf Abstand (mind. 1 Meter), auf regelmäßige Reinigung der Oberflächen und auf häufige Lüftung zu achten.

3. Requiem: Dieses Thema versuchen wir derzeit noch zu klären. Eventuell kann das Requiem nur mit einem engen Kreis (max. 100 Personen) gefeiert werden.

4. Firmung: Die im oben genannten Zeitraum geplanten Firmungen finden nicht statt. Wie die Firmungen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden können, muss noch geklärt werden.

5. Erstkommunion: Erstkommunionfeiern im oben genannten Zeitraum sind nicht möglich.

6. Krankenkommunion: Die Krankenkommunion sowie die Wegzehrung für die Sterbenden ist - unter strenger Beachtung der hygienischen Vorschriften - sicherzustellen.

7. Die Kranken und die älteren Menschen: Sie gehören zu der am meisten gefährdeten Gruppe - durch das Virus oder durch Vergessen-Werden. Papst Franziskus hat wiederholt aufgerufen, sich um diese Menschen gerade jetzt zu kümmern und ihnen - unter Beachtung der Abstands- und Hygienevorschriften - hingebungsvoll zu helfen und ihnen zu geben, was ihre geistige und körperliche Not lindert.

8. Gebet und offene Kirchen: Die Kirchen sollten jetzt erst recht offen bleiben zum persönlichen Gebet. Die Gläubigen sollen sich in dieser schwierigen Zeit besonders verbinden mit Gott und mit den Mitmenschen, besonders jenen, die in Not und in Krankheit sind, und jenen, die Verantwortung tragen. Das Gotteslob birgt viele Anregungen zum persönlichen Gebet.

9. Osterliturgie: Auch für sie gilt zunächst grundsätzlich die Obergrenze von 100 Teilnehmern, Details sind aber noch zu klären. Hierzu wird es zu einem späteren Zeitpunkt noch konkretere Empfehlungen geben.

10. Chorproben: sind abzusagen. Die musikalische Gestaltung der Liturgie wird sich für diese Zeit beschränken müssen und schlichter ausfallen.

11. Treffen, Vereinsfeiern, Sitzungen, Tischgruppen, Gruppenstunden, Versammlungen, Gruppenreisen, Ausflüge, Parteienverkehr im Pfarrbüro, auch Fortbildungen, Einkehrtage, usw.: Sie sind im Normalfall abzusagen bzw. auf spätere Zeit zu verschieben. Ausnahmen sollten Zusammenkünfte bilden, die für das organisatorische Zusammenwirken dringend nötig sind, z.B. eine Kirchenverwaltungssitzung zur Beschlussfassung in einer rechtlich erforderlichen Angelegenheit oder die nötigen Absprachen für die Österlichen Tage.

12. Kommunikation: Wenn schon die physische Kontaktaufnahme stark beschränkt ist, sollten umso stärker elektronische und digitale Möglichkeiten genutzt werden. Dazu gehört das schlichte Telefon für den Zweier-Kontakt, außerdem beim Telefon für kleine Gruppen die Möglichkeit von Telefonkonferenzen (z.B. über Dazuschaltung durch das Smartphone, durch Konferenzanbieter Telekom, usw.), über das Internet durch Skype und andere Anbieter von Video- und Tonkonferenzen. Bezüglich des Datenschutzes im Internet ist lediglich zu beachten, dass keine relevanten personenbezogenen Daten über diese Medien ausgetauscht werden.

13. Die Liturgie im Dom unterliegt denselben oben genannten Regeln. Die Kirchenmusik im Dom wird auf Grund der Schließung des Domspatzengymnasiums stark beschränkt sein. Stattfindende Gottesdienste werden per Livestream ins Internet übertragen und können von den Gläubigen von Zuhause aus mitgefeiert werden (www.bistum-regensburg.de).

14. Termine des Bischofs bzw. durch Vertreter in den Pfarreien zu Jubiläen, Einweihungen, usw. können wegen der Vorgaben derzeit nicht stattfinden.

15. Diözesane und andere überpfarrliche Veranstaltungen in der Diözese wurden größtenteils bereits abgesagt. Interne Besprechungen in direkter Begegnung finden nur statt, wenn sie zur Organisation der Abläufe unabdingbar sind oder wenn sie per Telefon oder Internet nicht ablaufen können.

16. Arbeitsrechtliche Regelungen für Eltern, die diözesane Angestellte sind und die von Schul- und Kita-Schließungen betroffen sind, werden diesen in einer gesonderten Mail zugesandt. Den Kirchenstiftungen als eigenständige Arbeitgeber wird dringend empfohlen, sich diesen Regelungen anzuschließen.

17. Der Blick über den Kirchturm hinaus: Bei allen derzeitigen Schwierigkeiten wegen des Corona-Virus sollten wir den geistlichen Sinn der Fastenzeit nicht übersehen und die Armen und die Notleidenden in der Welt durch unser Fastenopfer (z.B. Misereor) unterstützen.

Bitte besprechen Sie diese Regelungen mit den Mitverantwortlichen in Ihrer Pfarrei und werben Sie für ihre Umsetzung.

Bei Rückfragen steht den Pfarrern/Pfarradministratoren die Hauptabteilung Seelsorge (Tel. 0941-597-1600) zur Verfügung.

Im Gebet herzlich verbunden

Michael Fuchs
Generalvikar

 

13.03.2020, 13:40 Uhr

Covid-19 - FAQs für das Bischöfliche Ordinariat/Allg. Verwaltung

Antworten zu häufig gestellten Fragen finden Sie hier.

 

13.03.2020, 13:30 Uhr

Wichtige Informationen zum Thema Coronavirus und Betretungsverbot Schulen und Kitas

Sofern Sie vom Betretungsverbot für Kinder in Kindertageseinrichtungen und Schulen betroffen sind und die Betreuung Ihrer Kinder ab Montag, den 16.03.2020 nicht sicherstellen können, haben Sie die Möglichkeit gemäß § 29 Abs. 3 ABD einen Antrag auf Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung des Entgelts für bis zu 3 Arbeitstage zu stellen. Bitte informieren Sie Ihren Vorgesetzten auf dem gewohnten Dienstweg, sobald Sie die Notwendigkeit der Antragstellung für sich erkannt haben.

Anlässlich der heutigen Pressekonferenz der Bay. Staatsregierung von Ministerpräsident Markus Söder informieren wir Sie über die aktuellen Inhalte, denen Sie entnehmen können, ob Ihre Situation unter die Notfallregelung zur Kinderbetreuung fällt: https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/index.php

Notfallkinderbetreuung ist dann gegeben, wenn beide Erziehungsberechtigte des Kindes, im Fall von Alleinerziehenden der Alleinerziehende, in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind und

· die Kinder keine Krankheitssymptome aufweisen,

· die Kinder nicht in Kontakt zu infizierten Personen stehen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und die Kinder keine Krankheitssymptome aufweisen,

· die Kinder sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist (tagesaktuell abrufbar im Internet unter beim Robert-Koch-Institut) bzw. 14 Tage seit Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sind und die Kinder keine Krankheitssymptome zeigen (vgl. Allgemeinverfügung vom 06.03.2020).

Zu den Bereichen der kritischen Infrastruktur zählen insbesondere die Gesundheitsversorgung, die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und die Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Konkretisierungen erfolgen im Lauf des Tages.

Für Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen oder Heilpädagogische Tagesstätten bedeutet dies, dass die Kinder, die vom Betretungsverbot ausgenommen sind, in der Kindertageseinrichtung betreut werden, die sie gewöhnlich besuchen. Es werden also keine speziellen Notfallkitas eingerichtet, sondern jede Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Heilpädagogische Tagesstätte hat eine entsprechende Notbetreuung sicher zu stellen.

Im nächsten Schritt kontaktieren Sie bitte Ihren direkten Vorgesetzten, um darüber hinaus gemeinsam Lösungen zu finden, wie etwa Überstunden abzubauen oder Urlaub zu nehmen. Wir bitten Sie, sich tagesaktuell auch auf dieser Unterseite der Bistumswebseite über Geschehnisse zu informieren. Wir bitten Sie auch, alle Ihnen bekannten Mitarbeiter/innen über konkrete Infos aus der Homepage zu informieren, die keinen Zugang zum Internet haben.

Zusätzliche Informationen finden Sie in den neuesten Hinweisen des Betriebsarztes sowie in der Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

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