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Abschluss der Großen Visitation im Dekanat Vilsbiburg

23.04.16   |  

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  • Bei strahlendem Sonnenschein begann der Abschluss der Großen Visitation des Dekanats Vilsbiburg mit Bischof Rudolf Voderholzer! Erster Halt war um 9 Uhr morgens die Pfarrkirche St. Florian Kirchberg

  • Dort warteten unzählige kleine und große Christen auf den Regensburger Oberhirten. Denn die Segnung von rund 70 Kindern der kommunalen KiTa und Krippe stand auf dem Programm.

  • Manches Kind fragte sich wohl schon, wie es so ist, einem waschechten Bischof zu begegnen…

  • Und dann war er auf einmal da…

  • Die Kinder sangen dem Gast aus Regensburg zur Begrüßung: „Wir feiern heut ein Fest“…

  • … und Pfarradministrator Cyril Cunha stellte den Kindern ihren Bischof mit folgenden Worten vor: „Es ist ganz einfach: Im November kommt Bischof Martin (von Tours), im Dezember Bischof Nikolaus (von Myra) und heute haben wir Bischof Rudolf aus Regensburg zu Gast!“

  • „Es segne und beschütze dich, Gott der Vater und der Sohn und der Heilige Geist!“ Mit diesen Worten segnete Bischof Rudolf Voderholzer die Kinder in St. Florian.

  • Für die Kinder und deren Verwandte ein unvergessliches Erlebnis!

  • Auch der Erste Bürgermeister von Kröning, Konrad Hartshauser, hieß Bischof Rudolf Voderholzer im Anschluss an die Kindersegnung in seiner Gemeinde willkommen.

  • Das Kirchlein von Dechantsreit stand als Nächstes auf dem Besuchsprogramm des Bischofs.

  • Andächtig verharrte Bischof Rudolf vor der farbenfrohen Altarwand…

  • … und ließ sich gemeinsam mit Regionaldekan Josef Thalhammer über die Geschichte des Kirchleins informieren.

  • Im Anschluss besuchte Bischof Voderholzer die Pfarr- und Jugendstilkirche Maria Immaculata Dietelskirchen.

  • Auch hier nahm sich Bischof Rudolf Zeit für eine genaue Besichtigung des Gotteshauses…

  • … und ließ sich von der Schönheit des Kircheninneren beeindrucken.

  • Und das unter den Augen der lateinischen Kirchenväter…

  • Im Anschluss besuchte Bischof Rudolf einen der großen Arbeitgeber im Raum Vilsbiburg: die Firma Flottweg SE. Flottweg gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Zentrifugen, Bandpressen und Anlagen für die mechanische Fest-Flüssig-Trennung und beschäftigt in Vilsbiburg rund 634 Mitarbeiter sowie 55 Auszubildende. Der Sprecher des Vorstands, Fritz Colesan (3.v.l.) empfing den Gast aus Regensburg…

  • … und besichtigte mit ihm den Standort in Vilsbiburg. Genauer gesagt – einen Ausschnitt des Werksgeländes. Denn ein vollständiger Rundgang hätte mehr als drei Stunden beansprucht!

  • Die Mitarbeiter zeigten Bischof Rudolf ihre Arbeitsplätze…

  • … und der Regensburger Oberhirte stellte viele interessierte Fragen.

  • Vorstandsprecher Colesan erklärte anschaulich, wie Flottweg von Vilsbiburg aus global agiert.

  • Auch für einen Bischof gibt es bei solchen Werksbesichtigungen viel Neues zu entdecken!

  • Von den Berufstätigen zu denjenigen, die mittlerweile ihren verdienten Ruhestand genießen: Besuch im Caritas-Altenheim Geschwister-Lechner-Haus in Vilsbiburg.

  • Hier hielt Bischof Rudolf gemeinsam mit den Bewohnern zunächst eine Andacht, um danach mit Ihnen im Speisesaal zu Mittag zu essen.

  • Anschließend gab es noch den Segen des Bischofs für jeden einzelnen Bewohner…

  • … der viele tief bewegte.

  • Bischof Rudolf besuchte außerdem auch einige Bewohner auf ihren Zimmern…

  • … und löste damit unter den Seniorinnen und Senioren große Freude aus.

  • Kommt schließlich nicht oft vor, dass ein waschechter Bischof zu Besuch ist!

  • Das weiß der Bischof ebenfalls – und nimmt sich deshalb als Seelsorger auch genug Zeit für Gespräche und Zuhören.

  • Was nicht fehlen darf – der Eintrag ins Goldene Buch von Vilsbiburg, welches der Erste Bürgermeister Helmut Haider (1.v.r.) ins Caritas-Altenheim mitgebracht hat.

  • Bischof Rudolf tut dies gerne.

  • Religion und Politik im vertrauensvollen Miteinander.

  • Im Anschluss ging es in die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in Bodenkirchen.

  • Auch hier betrachtete Bischof Rudolf Voderholzer das Kircheninnere aufmerksam…

  • … und verweilte vor diesen ungewöhnlichen Kreuzwegstationen.

  • Für diejenigen, die etwas genauer hinsehen: An der Altarwand sind Zeichnungen angebracht, die den Prager Fenstersturz (1618) thematisieren!

  • Doch alte Kirchen sind für den Regensburger Oberhirten keinesfalls nur von musealem Wert: Deshalb wird auch hier gebetet und gesungen.

  • Nächste Station: Die Wallfahrtskirche St. Salvator auf dem Berg in Binabiburg.

  • Die Gründung der Kirche basiert auf einer Legende, die von einem Hostienfrevel erzählt: Das Pferd eines Fuhrmanns fällt vor einer Wacholderstaude auf die Knie. Der Grund ist eine im Gebüsch verborgene Hostie. Da der Fuhrmann diese nicht selbst erheben darf, ruft er den Pfarrer von Binabiburg, der sie in einer Prozession zur Pfarrkirche überträgt. An der Stelle des Hostienfundes wird eine Kapelle zur Verehrung der hl. Eucharistie errichtet, zu der sich bald eine rege Wallfahrt zu “Unserem Herrn auf dem Berg” entwickelt. Der Fundort der Hostie ist im Bereich des Chorbogens durch eine in den Boden eingelassene Holzkiste gekennzeichnet.

  • Was betrachten die Besucher von St. Salvator da wohl so angeregt?

  • Ein beeindruckendes Deckengemälde, welches die Gründungslegende von St. Salvator illustriert.

  • Nach den beiden Kirchenbesuchen zieht es Bischof Rudolf wieder zu den Menschen: Diesmal besucht er die Bewohner des Hauses Pater Viktrizius in Bodenkirchen, einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung.

  • Auch hier wird der Gast aus Regensburg freudig erwartet…

  • … und Bischof Rudolf grüßt jeden einzelnen Bewohner persönlich.

  • Benannt wurde das Wohnheim nach Kapuzinerpater Viktrizius Weiß (geboren 1842 in Eggenfelden, gestorben 1924 in Vilsbiburg). Am 25. April 1935 fand im Bistum Regensburg die Eröffnungssitzung des Bischöflichen Seligsprechungsprozesses statt und 1953 begann der Apostolische Prozess für die Seligsprechung. 1979 wurde in einem päpstlichen Dekret die feierliche Entscheidung bekanntgegeben, dass Pater Viktrizius Weiß sein Leben heroisch geführt habe.

  • Bischof Rudolf ließ sich von den Bewohnern durch die Einrichtung führen…

  • … und machte mit ihnen im Garten ein Erinnerungsfoto!

  • Auch eine Große Visitation geht einmal zu Ende: Eingeläutet wurde der Abschluss durch einen festlichen Pontifikalgottesdienst in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Bonbruck…

  • … bei dem Bischof Rudolf die anwesenden Gläubigen dazu ermunterte, den christlichen Glauben an die nachfolgenden Generationen weiterzugeben.

  • Der Regensburger Oberhirte bedankte sich außerdem für die Gastfreundschaft und lobte das große Engagement unzähliger ehren- und hauptamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

  • Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt…

  • … und in eine festliche Stimmung eingetaucht.

  • Der anschließende Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde Bodenkirchen im Beisein der Ersten Bürgermeisterin Monika Maier durfte nicht fehlen…

  • … und Bischof Rudolf schrieb:

  • „Allen Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Bodenkirchen mit seinen vielen Ortschaften und den leuchtenden Kirchen erbitte ich den Segen des dreifaltigen Gottes!“ + Rudolf Voderholzer - Bischof von Regensburg

  • Die Gläubigen waren nach dem Gottesdienst zu einer Begegnung mit Bischof Rudolf in den Bürgerstadl eingeladen – eine Einladung, die gerne angenommen wurde!

  • Herzlich und fröhlich ging es dort zu…

  • … und ohne Umschweife kam man in gelöster Atmosphäre miteinander ins Gespräch.

  • Ein kleiner Präsentkorb von Bürgermeisterin Maier zur geistigen und leiblichen Stärkung an den Bischof rundete die Große Visitation des Dekanats Vilsbiburg ab.

Bischof Rudolf besuchte am 22. April 2016 das Dekanat Vilsbiburg zum Abschluss der Großen Visitation.

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