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Bischof firmt in nördlichster Pfarrei

21.07.14   |  

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  • Letzte Vorbereitungen beim Einzug zum Pontifikalamt in Schönwald.

  • In seiner Predigt bat der Bischof die Jugendlichen, fest zu ihrem Glauben zu stehen und keine Angst zu haben vor kritischen Fragen oder gar Gespött. Sie könnten sicher sein, dass die Kirche offen sei für jedes gute Argument. Der Glaube habe immer im engen Miteinander mit der Vernunft gelebt. Das Problem der heutigen Menschen sei weniger, dass sie zu wenig, sondern dass sie zu viel glaubten. Es komme darauf an, die Geister zu unterscheiden und kritisch zu sein. Das erfordere Mut und die Kraft, die Dinge zu durchdenken.

  • Die Firmung ist eine persönliche Zuwendung des Heiligen Geistes an jeden einzelnen Firmling. Mit ihrem JA zu Gott greifen die Jugendlichen die Entscheidung ihrer Eltern auf, ihnen durch die Taufe den Weg zu Christus und seiner Kirche zu öffnen.

  • Das Gruppenbild der Firmlinge zeigt eine Gemeinschaft, die nun ihren Platz im Glauben, in der Kirche und in der Welt suchen muss. Pfarrgemeinderatssprecher Helmuth Resch ermutigte die Jugendlichen, sich in der Pfarrei Schönwald einzubringen. Die Kirche sei offen für ihre Fragen, für ihre Ideen und ihre Wege.

  • Auch die Kinder des benachbarten Kindergartens warteten auf den Bischof. Sie hatten ein frohes und bewegungsintensives Lied vorbereitet und freuten sich über den Segen Gottes, den der Bischof ihnen weitergab.

  • Bürgermeister Christian Wörpel hieß den Bischof während des Empfangs im nahegelegenen Kolpingsaal der Stadt herzlich willkommen. Er unterstrich die Einladung an die jugendlichen Firmlinge, sich mit ihrer Kraft und ihren Ideen einzubringen.

  • Die Stimmung im Kolpingsaal war prächtig und gesprächsintensiv. Die Schönwalder freuten sich, ihren Bischof mal ganz für sich in der nördlichsten Pfarrei der Diözese Regensburg zu haben. Da kam kein Mangel an Gesprächsthemen auf.

  • Einige Schönwalder hatten sich den Bildband über Bischof Rudolfs erstes Jahr in der Diözese besorgt. Natürlich bekamen sie ihre Widmung – vorausgesetzt, sie waren bereit, während des Schreibens den Bischofsstab zu halten. Vielleicht eine symbolische Geste. Denn es gehört zu einem Pastoralbesuch Bischof Voderholzers, die Gläubigen um ihr Gebet zu bitten und zu betonen, dass er nur mit ihnen zusammen sein Bischofsamt ausüben könne.

Der Mutter Gottes ist die nördlichste Pfarrei des Bistums Regensburg geweiht. Am Donnerstag, 17. Juli, firmte Bischof Rudolf Voderholzer in Schönwald. In der Kirche Mariä Verkündigung feierte er das Pontifikalamt für 19 Jugendliche zusammen mit den Konzelebranten Dekan Johann Klier und Father John Arolichalil.

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