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Visitation Alteglofsheim-Schierling

01.03.16   |  

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  • Morgens um 9:00 ist die Welt noch in Ordnung. Bischof Rudolf, Regionaldekan Alois Möstl, Dekan Anton Schober, Prodekan Matthias Kienberger und Pastoralreferent Armin Mehrl beginnen den Abschluss der Großen Visitation im Dekanat Alteglofsheim-Schierling vor dem Pfarrheim in Alteglofsheim.

  • Erste Station ist der Kindergarten Sankt Laurentius in Alteglofsheim. Die Kinder sind gespannt, was da jetzt wohl auf sie zukommt.

  • Ihre Erwartungen haben die Kinder gemalt und was ein Bischof ist und woran man ihn erkennt, das wird recht gut deutlich.

  • Die Bilder darf der Bischof mitnehmen. Auch das gehört zu einer Visitation. Wird doch auf diese Weise deutlich, dass die Frohe Botschaft im Kindergarten ihren kindgemäßen Raum einnehmen darf.

  • Ein standesgemäßer Empfang erfordert unbedingt Musik und dieselbe wiederum volle Konzentration.

  • Der musikalische Erfolg wird begeistert beklatscht. Regionaldekan Möstl ist hingerissen und die Kinder sind mit der Leistung der Kameraden vollauf zufrieden.

  • Demonstriert wird auch die naturwissenschaftliche Erlebniswelt der Kinder. Das Blatt zeigt die Versuchsanordnung.

  • Bischof Rudolf lässt sich die Einzelheiten erklären.

  • Die Durchführung ist kurz und schmerzlos. Ein Gummibärchen kann unter Wasser im Sauerstoffvakuum trocken überleben, um dann zum Abschluss verzehrt zu werden.

  • Rede und Antwort muss der Bischof auch im Kindergarten stehen. Warum er einen Ring trägt? Woher der große Stab kommt? Warum er gekleidet ist wie der Nikolaus? Warum er eine so hohe Mitra trägt? Die Moderatorin ist die Einrichtungsleiterin Silke Frank.

  • Die humorvollen Antworten des Bischofs werden honoriert. Er darf sich von den Kindern massieren lassen. Die Profi-Massage-Rollen fahren über die Arme. Das tut dem Bischof gut und die Kinder machen sich ebenso behutsam mit Spaß ans Werk.

  • Backen gehört auch zum Kindergarten. Der Rosinenstuten ist eine duftende Pracht. Ernährungstechnisch ist der Tag gerettet.

  • Beten ist im Kindergarten eine dynamische Angelegenheit. Ohne Bewegung wäre es auch nur halb so schön.

  • Dann zeigen die Kinder dem Bischof ihr Lieblingsbuch. Wie die Maus Alberta die Liebe sucht. Ein schwieriger Weg, der da geschildert wird.

  • Der bischöfliche Segen für die Kinder ist wie ein guter Wunsch, der die Kinder dem Schutz Gottes empfiehlt. Gewisse Bedenken müssen dennoch überwunden werden, bevor man sich dem Bischof anvertraut.

  • Die Kinder verstehen aber, dass der bischöfliche Segen eine herzliche und geistliche Zuwendung ist.

  • Einseitig ist der Segen nicht. Auch die Kinder flüstern dem Bischof zu, was sie ihm wünschen. Wer sich nicht traut, bekommt moralische Unterstützung.

  • Die meisten Kinder gehen aber entschieden zur Sache.

  • Wobei die Wünsche geheim bleiben und niemanden etwas angehen, außer den Bischof und denjenigen, der wünscht.

  • Der Bischof hört jedenfalls ganz genau hin.

  • Und die Kinder beobachten alles.

  • Was die Kinder ihm wünschen, das freut den Bischof offenbar.

  • Was den Fotografen wiederum neugierig macht. Aber auch er erfährt nichts.

  • Zufrieden sind auch die Erzieherinnen.

  • Am Rathaus zu Sünching erwarten die Bürgermeister der Verwaltungsgemeinschaft Sünching den Bischof. Roswitha Gstettner begrüßt herzlich als zweite Bürgermeisterin des Ortes.

  • Der Besuch im Kindergarten neben dem Rathaus war gar nicht vorgesehen. Der Bischof mit dem Sportabzeichen improvisiert. Die Kinder hatten sich an die großen Fensterscheiben gedrängt, um den Amtsbruder des Heiligen Nikolaus zu sehen.

  • Über die Fensterbrüstung hinweg konnten Sie Bischof Rudolf dann die Hände schütteln.

  • Bürgermeisterin Gstettner stellte dem Bischof als erste ihre Gemeinde (Sünching) vor. Als Gastgeschenk überreichte sie ihm die gebundene Ortsgeschichte. Dem Bischof war dieses Treffen sehr wichtig. Zum einen möchte er die Menschen bestärken, die sich für das Gemeinwohl einsetzen und ein politisches Amt übernehmen.

  • Reinhard Knott, Bürgermeister von Mötzing, ergriff danach das Wort. Zum anderen betonen die Katholiken der Region die ausgezeichnete Zusammenarbeit der Pfarreien mit den politischen Gemeinden. Auch das wollte der Bischof mit diesem Treffen unterstreichen.

  • Reinhard Knott überreichte dem Bischof zwei Bände, die die Gemeinde Mötzing, ihre Geschichte, ihre Traditionen und ihre Menschen beschreiben.

  • Franz Kohn ist zweiter Bürgermeister von Aufhausen.

  • Er überreichte ein Buch seiner Gemeinde.

  • Johann Schiller ist Bürgermeister von Riekofen. Er ist gleichzeitig der Dorfwirt. Was der Bischof begrüßt. Denn gut gehe es einer Gemeinde, wenn die Zahl der Gasthäuser die Zahl der Apotheken übertreffe. Johann Schiller wollte die guten Fastenvorsätze des Bischofs testen und überreichte ihm einen wohlgefüllten Präsentkorb. Das ging zu schnell, um das dazugehörige Foto zu schießen.

  • Gerne trug sich der Bischof in das Goldene Buch ein und…..

  • …..stellte sich danach zum Gruppenbild mit Dame.

  • Im Sünchinger Alten- und Pflegeheim begrüßt der Chor der Grundschule Sünching den Bischof. Die Kinder haben Schwung und Laune beim Singen. Das gefällt dem Bischof und den alten Leuten.

  • Was kann der Bischof Besseres bringen als den Segen Gottes?

  • In der Hauskapelle des Altenheims trifft sich der Bischof mit den Bewohnerinnen und Bewohnern zu einem kurzen Gebet.

  • Das Alten- und Pflegeheim in Trägerschaft der Caritas wird zu den besten in Deutschland gezählt. Man spürt, dass sich die Menschen, die hier leben, wohlfühlen.

  • Die Atmosphäre ist herzlich. Viele freuen sich, dass der Bischof kommt.

  • Berta Meinlschmitt zählt 101 Lenze und ist die älteste Bewohnerin.

  • Die Bewohnerstube ist so eingerichtet, dass sich viele Bewohner sofort in einer gewohnten Umgebung wiederfinden.

  • Manfred Lichtl ist der Heimleiter. Er hatte zum Mittagessen eingeladen. Es gab nach der Suppe Dampfnudeln mit Vanillesoße.

  • Neben dem Altenheim liegt die Kapelle Sankt Moritz. Vor dem Hochaltar steht neben dem Regionaldekan und dem Bischof der Ortspfarrer Erwin Gietl.

  • Eine kurze, ungeplante Stippvisite im Schloss Sünching bei Baronin und Baron von Hoenning konnte sich der Bischof nicht verkneifen – schon allein wegen der prächtigen Bibliothek.

  • Der Fotograf erhielt den Auftrag, den lächelnden Jesus festzuhalten. Der freut sich, dass seine Mutter in den Himmel aufgenommen wird.

  • Mit den Dienerinnen vom Heiligen Blut und den Seelsorgern des Dekanates betete der Bischof die Non in der Wallfahrtskirche Maria Schnee in Aufhausen. Eingangslied war das „Gegrüßet seist Du, Königin“ mit dem der Aufhausener Pfarrer Johann Georg Seidenbusch den Katholiken im 17. Jahrhundert eine deutschsprachige Version des „Salve Regina“ schuf.

  • Das Foto vor dem Grab Pfarrer Seidenbuschs in der Wallfahrtskirche zeigt, dass Bischof Rudolf die Seligsprechung des Begründers der Aufhausener Wallfahrtstradition befürwortet. Allerdings, so betonte er: „…geschieht die Seligsprechung durch die Verehrung des Volkes. Das Seligsprechungsverfahren prüft diese Verehrung und auch die Verehrungswürdigkeit. Die Verehrung der Menschen aber ist der erste Schritt.“ Zweiter von links ist Pater Winfried Wermter CO.

  • In der Dekanatskonferenz treffen sich alle Seelsorger, die in den Pfarreien tätig sind. Das Treffen fand in dem schön hergerichteten Pferdestall des Klosters Aufhausen statt. Im Rahmen der Dekanatskonferenz kommen alle wichtigen Anliegen zur Sprache. Dazu zählen die Sorgen: Weitergabe des Glaubens an die junge Generation, Menschen, die aus der Kirche austreten, abnehmender Gottesdienstbesuch. Dazu zählen auch die Aufbrüche: die lebendige volkskirchliche Tradition, die aktiven Verbände (allen voran der Frauenbund), die erfolgreiche Ministrantenarbeit. Die Seelsorger tauschen sich untereinander und mit dem Bischof über solche Themen aus. Der Bischof bestärkt und ermutigt ganz im Sinne des biblischen „Stärke deine Brüder“ (Lukas 22,31).

  • Regionaldekan Möstl stellte die Ergebnisse der Visitation fest. Es ist eine Art Bestandaufnahme des christlichen Lebens in den Pfarreien des Dekanats. Als Regionaldekan sorgt er dafür, dass alle Informationen zusammengetragen und dem Bischof als Dokumentation zur Verfügung gestellt werden.

  • Dekan Anton Schober berichtet aus den Pfarreien und den Sorgen und Nöten, den Stärken und Aufbrüchen der Pfarreien.

  • Pfarrer Mathias Kienberger wird zum Prodekan, zum Stellvertreter des Dekans ernannt werden.

  • Gabi Tentschert wurde zur Dekanatsbeauftragten für Kirchenmusik gewählt.

  • Bischof Rudolf dankte Dekan Schober mit sehr persönlichen und bewegenden Worten. Die Amtszeit des Dekans wird verlängert werden.

  • Die Vesper findet in der Pfarrkirche Sankt Bartholomäus in Aufhausen statt. Bischof Rudolph segnet die Gemeinde.

  • Im Pfarrheim von Thalmassing begrüßen die Kindergartenkinder den Bischof. Sie erhalten den Segen.

  • Der Bischof trägt sich in das Goldene Buch der Gemeinde Thalmassing ein. In der Mitte des Bildes stehend der Bürgermeister des Ortes, Helmuth Haase.

  • Die Pfarrkirche Sankt Nikolaus in Thalmassing fasst rund 500 Menschen. Zum abendliche Pontifikalgottesdienst ist sie voll besetzt. Rings um die Bänke stehen die Fahnenabordnungen der Verbände.

  • Etwa 60 Ministrantinnen und Ministranten dienen in der Eucharistiefeier.

  • Der Bischof dankt Dekan Anton Schober für seinen priesterlichen Dienst,….

  • … was mit begeistertem Klatschen gewürdigt wird.

  • Dekan Schober und Prodekan Kienberger erhalten ihre Ernennungsurkunden.

  • In seiner Predigt dankt Bischof Rudolf allen, die das aktive Leben der Pfarreien tragen. Ganz besonders nennt er dabei die Ministrantinnen und Ministranten, die älteren und auch

  • …die jüngeren.

  • Nach der Eucharistiefeier stellen sich die Konzelebranten zum Gruppenfoto vor den Hochaltar.

  • Sehr gefreut hat sich Bischof Voderholzer über sein Wappen, das ihm Mitglieder des Frauenbundes mit Blüten vor den Hochaltar gelegt haben.

  • Nach dem Pontifikalgottesdienst traf sich der Bischof mit den Vertreterinnen und Vertretern der Pfarreien zur Dekanatsversammlung im Pfarrsaal. Dieses Treffen war ihm wichtig. Denn es sind die Mitglieder der pfarrlichen Gremien, die Mitglieder des Pfarrgemeinderates, die Kirchenpfleger, die Ehrenamtlichen die die Vitalität des Glaubens und seine Überzeugungskraft prägen.

  • Beim Abschied nach 22:00 Uhr war die Welt immer noch in Ordnung. Bischof Rudolf: „Ich bin dankbar für all die Menschen, denen ich heute begegnen durfte.“

  

„Wir müssen sagen können, was unser Glaube ist.“

 

Bischof Rudolf besuchte am 26. Februar 2016 das Dekanat Alteglofsheim-Schierling zum Abschluss der Großen Visitation.

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