„12 Uhr mittags“ – Jeden Wochentag Mittagsmeditation im Dom

29.03.2005

Vom 29. März bis 28. Oktober 2005 findet im Regensburger Dom wieder an jedem Werktag eine Mittagsmeditation statt. Jeweils um 12 Uhr Mittags sind alle Regensburgerinnen und Regensburger eingeladen, in der Mitte des Tages zur Besinnung zu kommen und einen geistlichen Impuls zurück in den Alltag zu nehmen. Auf Anregung des Diözesanbischofs Gerhard Ludwig war die mittägliche Besinnung im vergangenen Jahr mit großem Erfolg eingeführt worden. Innenstadtseelsorger Dr. Werner Schrüfer hat ein Team von über 20 Priestern, Diakonen und Pastoralen Mitarbeitern zusammengestellt, die jeweils eine Woche lang von Montag bis Freitag die Mittagsmeditation gestalten. Fünf Organisten, koordiniert von Domorganist Professor Franz Josef Stoiber, teilen sich den Orgeldienst.

„Eingeladen sind sowohl Menschen, die in Regensburg leben oder arbeiten, aber auch Besucher der Stadt und Touristen“, so Dr. Schrüfer. „So wie der Dom an Sonntagen Zentrum kirchlichen Lebens ist, ist er auch an Wochentagen Ort der Gottesbeziehung“. Die Mittagsmeditation beginnt jeweils mit dem Mittagsläuten der Domglocken und dauert maximal 20 Minuten. In einem Wechsel von Stille, Anregungen zur Besinnung und Orgelmusik werden die Besucher der Mittagsmeditationen aus der Hektik des Alltags geholt.
In der ersten Mittagsmeditation in diesem Jahr ging der Innenstadtseelsorger auf die Bedeutung des Osterfestes ein. „Ostern war noch nie so wertvoll wie heute, weil Ostern den Menschheitstraum erfüllt. Das ewige Leben hat ein Gesicht bekommen, denn Jesus ist den Weg der Menschen gegangen. Viele tun sich schwer an die Auferstehung zu glauben, denn Steine drücken uns herunter, lassen uns stolpern. So bitten wir Gott: Wälz den Stein weg, der mich hindert zu glauben, damit ich glaube und auferstehe zu einem neuen Leben“.

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