News Bild Basilika Waldsassen ist zu Stein gewordener Glaube

Basilika Waldsassen ist zu Stein gewordener Glaube

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Zur Glaubenserneuerung forderte Diözesanbischof Dr. Gerhard Ludwig Müller am ersten Adventssonntag die 550 Gläubigen in der Stiftsbasilika Waldsassen auf, „damit in 300 Jahren hier auch noch Gläubige beten und ihre Herzen zu Gott erheben“. Zum 300. Kirchweihjubiläum des 1704 vollendeten barocken Kirchenbaus und zum Abschluss der Feierlichkeiten des Jubiläumsjahres in der Basilika wurde der Bischof herzlich in der Pfarrei Waldsassen von Stadtpfarrer Dekan Michael Fuchs begrüßt.

Konzelebranten waren neben dem Hausherrn der Bischöflicher Sekretär Martin Priller, Kaplan Christian Stock und Pater Dr. Gabriel Lobendanz, der Spiritual des Waldsassener Zisterzienserinnenklosters, das durch Priorin Schwester Mechthild vertreten war. Musikalisch ausgestaltet wurde der Gottesdienst festlich mit Franz Schuberts Messe in G-Dur, aufgeführt unter Kirchenmusiker Andreas Sagstetter mit Silvia Gmeiner an der Orgel, und dem Basilikachor mit seinen Solisten Gisela Malzer und Johannes Roettges.

„In diesem prächtigen Kirchenbau spiegelt sich der ganze Reichtum und die volle Schönheit unseres christlichen Glaubens wider!“ stellte der Regensburger Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller beeindruckt vor über 550 Gläubigen in der überfüllten Kirche fest. In seiner leidenschaftlich gehaltenen Festpredigt zog der Redner die Bilanz über die letzten dreihundert Jahre und ihre jeweiligen geschichtlichen Gegebenheiten in den Jahren 1704, 1804 und 1904. Auch damals hatten es die Gläubigen keinesfalls einfacher als heute, machte Bischof Müller klar und blickte mit ermutigenden Worten auf eine beständige Zukunft des christlichen Glaubens.

Nach dem Gottesdienst trug sich der Bischof im Rathaus bei Bürgermeister Herbert Hahn noch in das Goldene Buch der Stadt Waldsassen ein.



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