Bischof Rudolf begegnet den Regensburger Pilgern in Fátima

14.06.2016

Vom 11. bis zum 15. Juni 2016 macht sich eine Gruppe Regensburger Pilger auf zum kleinen, weltberühmten Wallfahrtsort Fátima in Portugal.

 

Bischof Rudolf Voderholzer hat sich der Regensburger Wallfahrt nach Fátima angeschlossen: Am Montag ist der Oberhirte zu den Pilgern gestoßen und hat sich mit ihnen auf die Spuren des berühmten portugiesischen Wallfahrtsortes begeben.

 

Der 13. Juni ist in Fátima ein ganz besonderer Tag: Vor genau 99 Jahren war die zweite Erscheinung der Gottesmutter. Auf dem Programm standen deshalb die Feierlichkeiten zum Erscheinungstag.

 

Nach dem Rosenkranzgebet in der Erscheinungskapelle wurde die Statue Unserer Lieben Frau von Fátima mit der Originalkrone, in der die Kugel eingearbeitet wurde, durch die Papst Johannes Paul II. bei einem Attentat schwer verletzt wurde, zum Freialtar vor der Rosenkranzbasilika getragen. 

 

Auch die Regensburger haben beim Tragen der Gottesmutter mitgemacht – ein großartiges Erlebnis. "Meine persönliche, verehrte heilige Muttergottes tragen – ich war happy auf gut oberpfälzisch gesagt. Das war wirklich das Erlebnis der Wallfahrt, das kann nicht mehr getoppt werden. Aber die ist sehr schwer. Die hat a saubers Gwicht ghabt", so Johann Spörl.

 

Auf dem Foto ist er als zweiter Träger auf der linken Seite der Statue zu sehen.

 

Beim Internationalen Gottesdienst vor der Basilika sind Pilger aus aller Welt anwesend. Der Bischof von Leiria-Fátima, António Marto, begrüßte am Ende der Messe die Regensburger Pilger mit ihrem Bischof Rudolf Voderholzer in deutscher Sprache.

 

Bischof Rudolf Voderholzer nahm im Anschluss an die Messe einen Rundgang über den Heilgen Bezirk vor. Hier besuchte er unter anderem das Grab des Seligen Francisco Marto, eines der drei Hirtenkinder, denen die Jungfrau Maria auf den Feldern erschienen ist.

 

Im Zentrum des Platzes ist eine Quelle, die 1921 hervorsprudelte. Pilger füllen das Wasser ab und tragen es in die ganze Welt hinaus. Ihm wird eine heilende Wirkung zugesprochen. Bischof Rudolf Voderholzer bekreuzigte sich mit dem Wasser. 

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