Bischof Rudolf feiert mit Seelsorgern 40-jähriges Weihejubiläum

09.07.2020
Bischof Voderholzer mit den Weihejubilaren. Mit dabei die Haushälterinnen der Priester sowie die Ehefrauen der Ständigen Diakone.

12 Geistliche im Bistum Regensburg feiern heuer ihr 40-jähriges Weihejubiläum. Im Hochchor der Kathedrale St. Peter feierte Bischof Rudolf mit 11 der Priester, Äbte, Patres und Diakone einen Dankgottesdienst. In seiner Predigt würdigte Bischof Voderholzer das langjährige Wirken der Männer in der Seelsorge und wünschte ihnen, dass sie die einzelnen Stationen ihres Wirkens Revue passieren lassen sollten.

 

Priester wird man für die Menschen, zu denen man gesandt wird

Die vielen Menschen, mit denen sie zusammen sein durften: Das Schöne, so der Bischof, sei, dass man im seelsorglichen Dienst mit allen Generationen zu tun haben dürfe, alle Lebenssituationen miterlebe und begleiten könne. "Denken sie an die Täuflinge, Kommunionkinder, die Kinder, die Sie zur Erstbeichte geführt haben, die Firmbewerber, die Ehepaare, deren Trauung Sie feiern durften. Sie haben mit vielen Menschen gelacht und vermutlich auch geweint. Sie auf den letzten Weg zum Grab geleitet. All das, was Sie an Segen geben durften, der nicht von ihnen, sondern von Christus Ihnen zur Weitergabe geschenkt wurde. All das darf nun auch hinein fließen in diesen Dankgottesdienst. Ich bitte Sie, dass Sie in den freien Minuten und Stunden, die Ihnen während der Feierstunden Ihres Jubiläums geschenkt seien werden gerade auch für die Menschen beten, die Ihnen anvertraut sind. Bischof, Priester und Diakon wird man nicht für sich, sondern für die Menschen, zu denen wir gesandt sind", hob Bischof Rudolf hervor.

 

Sich durch die Kirchenmusik inspirieren, tragen und erfreuen lassen

Bischof Rudolf Voderholzer blickte auch zurück auf die Priesterweihe der Jubilare und die Predigt, die damals Bischof Rudolf Graber hielt: Vor 40 Jahren anlässlich der Priesterweihe kam Graber unter anderem darauf zu sprechen, dass die Feier der Priesterweihe besonders auch die emotionale Seite und die Freude am Glauben unterstreiche. Er nahm dabei Bezug auf die Kirchenmusik. Vor 40 Jahren, so Bischof Voderholzer, habe Domkapellmeister Georg Ratzinger, den wir am Mittwoch zu Grabe getragen haben, hier im Dom gestanden und den Chor der Domspatzen geleitet. Bischof Graber habe damals die Weihekandidaten darauf hingewiesen, dass es eine unglaubliche Freude sei, das "Tu es Petrus", das "Christus vincit", das "Te deum" zu hören. Sie, die Weihekandidaten, sollten sich durch diese großartigen Werke der Kirchenmusik inspirieren, tragen und erfreuen lassen, damit mancher Ernst im Dienst in der Nachfolge Christi leichter und in einer frohen Grundstimmung getragen werden könne, erklärte damals Bischof Graber. "Nehmen wir auch heute Domkapellmeister Georg Ratzinger ins Gebet, verbunden mit einem Dank, für all das, was er in 30 Jahren im Dienst als Domkapellmeister hier getan hat. Als Diener der Freude, vermittelt durch die Kirchenmusik", so Bischof Rudolf.

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