BKU Regensburg mit Bischof Voderholzer im Institut Papst Benedikt XVI. und Pentlinger Papst-Haus

08.06.2018
Im Regensburger Institut Papst Benedikt XVI. gibt es nicht nur die weltweit größte Sammlung an Primär-und Sekundärliteratur zu Joseph Ratzinger, sondern auch viele Kunstwerke, die ihn zum Gegenstand haben.

Wer bislang der Meinung gewesen ist, dass Unternehmer sich auch in ihrer Freizeit am liebsten nur mit Wirtschaftsnachrichten, Zahlen oder Bilanzen beschäftigen – der war noch nie bei einem Treffen der Regensburger Diözesangruppe des  Bunds der katholischen Unternehmer (BKU) mit dabei. Dort trifft man auf Unternehmer, denen es vor allem ein Herzensanliegen ist, christliche Werte in Wirtschaft und Gesellschaft zu stärken und auch im eigenen Glauben zu wachsen.

So verwundert es nicht, dass die Ziele beim diesjährigen Sommerausflug der hiesigen BKU-Diözesangruppe um deren Vorsitzenden Günther David das Institut Papst Benedikt XVI.  und das Papst-Haus in Pentling gewesen sind. Denn die Möglichkeit, mit Bischof Dr. Rudolf Voderholzer, einem der gewichtigsten Kenner des Werkes und Lebens Joseph Ratzingers/Papst Benedikts XVI., auf dessen Spuren zu wandeln, lässt man sich lieber nicht entgehen.

Zum Abschluss noch ein Gruppenfoto im Garten des ehemaligen Wohnhauses in Pentling.

Wer Joseph Ratzinger kennenlernen will – der muss Regensburg und Pentling besuchen

Dies merkten auch die Mitglieder der Regensburger Diözesangruppe am Dienstagnachmittag, während Bischof Voderholzer ihnen kenntnisreich sowohl aus dem Leben des emeritierten Papstes als auch aus dem Arbeitsalltag des Instituts Papst Benedikt berichtete. Dort werden seit fast zehn Jahren die Gesammelten Schriften Joseph Ratzingers bis zu dessen Papstwahl veröffentlicht – und gemeinsam mit dem stellvertretendem Instituts-Direktor Dr. Christian Schaller führte der Regensburger Oberhirte den damit verbundenen Aufwand sowie die bereits erzielten Ergebnisse vor Augen.

Im Anschluss ging es nach Pentling – zu jenem Wohnhaus, das sich der damalige Dogmatikprofessor Joseph Ratzinger 1969 bauen lies und in dem viele persönliche Gegenstände des Pentlinger Ehrenbürgers aufbewahrt sind. Wenn man das frühere Arbeitszimmer Professor Ratzingers oder das Zimmer von dessen Schwester Maria betrat, dann war für die BKU-Diözesangruppe etwas spürbar von der besonderen Atmosphäre und des Geistes, der in diesem Haus einmal geherrscht hat. Bischof Rudolf Voderholzer jedenfalls hinterließ nach seiner mit viel Herzblut betriebenen Führung durch beide Einrichtungen bei seinen Gästen zufriedene Gesichter und im Glauben gestärkte Menschen.