Christ Sein in der Kraft des Heiligen Geistes - Bischof Rudolf Voderholzer spendete 65 Jugendlichen das Sakrament der Heiligen Firmung

07.10.2019

Die großen Glocken der Pfarrkirche St. Laurentius Hohenthann im Landkreis Landshut läuteten für einen ganz besonderen Tag in der Pfarreiengemeinschaft. Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer spendete bei seinem Pastoralbesuch 65 Jugendlichen aus Hohenthann, Schmatzhausen, Andermannsdorf und Oberergoldsbach das Sakrament der Firmung. Seinen ersten Gruß richtete Bischof Rudolf an die Firmbewerber. Bei ihrem Besuch in Regensburg vor zwei Wochen hätten sie lebhaft bewiesen, dass sie gut auf die Firmung vorbereitet seien. Für die Erfüllung dieser wichtigen Aufgabe dankte er vor allem Gemeindereferent Michael Hirsch und Pfarrer Michael Birner. Sowohl bei den liturgischen Gewändern als auch beim Blumenschmuck im Altarraum dominiere die Farbe rot, so der Bischof. Rot stehe für den Heiligen Geist, für Feuer, Begeisterung, Liebe und Blut. Der Heilige Geist werde die Firmbewerber innerlich erleuchten und ihnen Kraft schenken. Weil es den Eltern wichtig war, legten sie nach der Geburt mit der Taufe den Grundstein für die Glaubenszugehörigkeit.

 

Groß genug für eigene Entscheidung

"Die Kirche hält Euch jetzt für groß genug" versicherte der Bischof den Jugendlichen. Sie könnten nun die Vorentscheidung ihrer Eltern bei der Firmung selbst bejahen. Aus eigener Überzeugung sollten sie ihr  "Ja ich glaube!" laut und deutlich kund tun. Der lebendige und dreifaltige Gott, Schöpfer allen Lebens kenne jeden beim Namen.  Mit der Kraft des Heiligen Geistes dürften sie die Freundschaftsbeziehung zu Jesus weiter aufbauen. Niemand werde von Gott vergessen, er halte über alle seine schützende Hand.Firmung bedeute, Jesus nachzufolgen, den Glauben mutig zu vertreten und ihn nicht schlecht reden zu lassen. Gott spreche in der Stimme des Gewissens.

 

Gottes Geist im Herzen als wichtigstes Geschenk

"Gerne dürft ihr euch über Firmgeschenke freuen" sagte der Bischof. Das wichtigste Firmgeschenk sei aber, dass Gottes Geist in den Herzen brenne. Als weiteres großes Geschenk nannte er die Paten. Sie stärkten die Gewissheit, es gebe neben den Eltern jemanden, auf den man sich verlassen könne. Jemand der als Vorbild im Leben und im Glauben stehe. Für diese Begleitung der jungen Christen dankte Bischof Rudolf den Paten. Die Eltern und Großeltern bestärkte er darin, eine gute Sonntagskultur vorzuleben. Sie sollten das christliche Brauchtum und den Schatz des Glaubens weitergeben. "Beten sie daheim und reden sie über den Glauben", bat er eindringlich.

 

 

 

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