Drei neue Ständige Diakone für das Bistum Regensburg – Weihe im Dom mit Bischof Voderholzer

12.09.2019
Manuel Hirschberger ist in der Pfarrei in Neutraubling tätig.

Am Samstag, dem 28. September 2019 weiht Bischof Dr. Rudolf Voderholzer drei Männer zu Ständigen Diakonen. Zur Weihefeier, die um 09:30 Uhr im Regensburger Dom St. Peter beginnt, sind alle Gläubigen recht herzlich eingeladen. Die diesjährigen Weihekandidaten sind:

 

 

Manuel Hirschberger

Manuel Hirschberger ist in Bernhardswald aufgewachsen. Er ist 34 Jahre alt, verheiratet und als Pastoralreferent in der Pfarrei Neutraubling-St. Michael tätig.

Nach dem Abschluss des fünfjährigen Theologiestudiums war er ein Jahr als Pastoralpraktikant in der Pfarrei St. Bonifaz (Regensburg) tätig. Dort konnte er die ersten Erfahrungen für die Arbeit in der Pfarrei sammeln. Seit September 2011 ist er in Neutraubling eingesetzt. Hier ist er bereits mit verschiedenen diakonischen Aufgabenfeldern in Berührung gekommen, unter anderem durch die Mitarbeit im Krankenhausbesuchsdienst, durch das Überbringen der Krankenkommunion und den Besuch von alten und kranken Pfarreimitgliedern.

Es ist ihm ein großes Anliegen, Menschen auf den unterschiedlichen Wegen ihres Lebens zu begleiten. Als Diakon kann er diesen Dienst durch die Feier der Taufe und der Trauung und durch die Begleitung auf dem letzten Lebensweg auf besondere Weise tun. Als Weihespruch hat er sich Ps 27 gewählt "Der Herr ist mein Licht und mein Heil."

Helmut Pscheidl kommt aus der Pfarrei in Parkstetten.

 

Helmut Pscheidl

Helmut Pscheidl wurde 1965 in Mamming geboren und ist seit 22 Jahren verheiratet. Mit seiner Frau Daniela sowie seinen beiden Söhnen wohnt er in der Pfarrei Parkstetten-St. Georg.

Nach der Grundschulzeit kam er 1977 in das Karmelitenseminar Josephinum nach Straubing, wo er dann am Turmair-Gymnasium seinen Abschluss machte. Anschließend begann er eine Lehre als Bankkaufmann in einer Straubinger Bank, in der er seither beschäftigt ist.

Seine große Leidenschaft gilt der Musik, speziell die Kirchenmusik. Schon mit 15 Jahren erlernte er das Orgelspiel und war mit 18 Jahren bereits Chorleiter in Straubing/Alburg. In der Pfarrei Parkstetten-St. Georg engagiert er sich nicht nur als Chorsänger und Organist, sondern auch als Kommunionhelfer, Lektor und arbeitet im Pfarrgemeinderat mit. Geprägt durch das christliche Elternhaus und die religiöse Erziehung im Karmelitenseminar Straubing erwuchs schließlich der Wunsch, als Diakon tätig zu werden.

Sein Weihespruch "Ich will den HERRN allezeit preisen; immer sei sein Lob in meinem Mund." (Ps 34, 2) will ihn in seinem täglichen Dienst als Diakon und Musiker ermuntern und anspornen, die Liebe Gottes den Menschen näher zu bringen und den Lobpreis Gottes mit "Mund und Tat" zu verkünden.

 

 

Harald Schneider engagiert sich in der Pfarrei in Runding.

 

Harald Schneider

Harald Schneider, geboren 1975 in Cham und aufgewachsen im benachbarten Willmering, wohnt seit rund 20 Jahren mit seiner Frau Manuela und seinen beiden Kindern in Runding, einem Ort zwischen Cham und Bad Kötzting.

Nach dem Abschluss der Mittleren Reife an der Maristen-Realschule Cham absolvierte er eine Ausbildung zum Bankkaufmann und holte im Anschluss daran an der Berufsoberschule das Abitur nach. Danach stieg er wieder in das Berufsleben ein, studierte berufsbegleitend bis zum diplomierten Bankbetriebswirt und ist seitdem als Firmenkundenberater in einer Bank in Straubing tätig.

Mit der Wahl in den Pfarrgemeinderat vor 13 Jahren begann sein Engagement in der Pfarrei Runding, das er mit vielfältigen Aufgaben immer weiter ausbaute. Geprägt durch die Zeit als Zivildienstleistender in einer Werkstätte für Behinderte und als Vater einer behinderten Tochter erkannte er, wie erfüllend es sein kann, anderen zu helfen. Diese Erfahrungen möchte er im Licht des Glaubens als Diakon mit Zivilberuf in der Pfarreiengemeinschaft Chamerau und Runding mit Lederdorn weitergeben. Er hat einen Weihespruch gewählt, der das tätige Helfen in den Vordergrund stellt: "Dient einander - jeder mit der Gabe die er empfangen hat." (nach 1 Petr 4,10)

 

 

 

Stichwort Ständiger Diakonat

Der Ständige Diakonat wurde vom "Zweiten Vatikanischen Konzil" wieder belebt und ist im Bistum Regensburg seit 1973  eingeführt. Er wird haupt- oder nebenberuflich ausgeübt und steht auch verheirateten Männern offen. Unverheiratete Kandidaten legen vor der Weihe das Zölibatsversprechen ab. In der Diözese Regensburg gibt es  derzeit 113 Ständige Diakone.

Mit der Weihe gehören sie zum Stand der Kleriker. Im Zentrum der Aufgaben der Ständigen Diakone, deren Bezeichnung "Diakon" auf das griechische Wort "Dienen" zurückgeht, steht der caritative Dienst. Ihre Arbeit in der Kirche soll den Dienst Christi an den  Menschen in besonderer Weise zum Ausdruck bringen. Die konkreten Aufgabenfelder der "Ständigen Diakone" liegen sowohl in der konkreten Hilfe für notleidende Menschen  als auch in der Feier der Liturgie und der Verkündigung des Evangeliums.

 

 

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