Durch das Kirchenjahr: Durststrecke

08.08.2018

…mit Benedikt.

1 Kön 19,4-8

 

Mein Schreibtisch biegt sich gerade. Nicht, dass ich jammern wollte. Aber die Projekte stapeln sich einfach. Drei Seminararbeiten müssen geschrieben werden, dazu kommen zahlreiche Artikel, im September steht ein Praktikum an. Gerade bei der Hitze kann ich mir ziemlich viele schönere Orte als meinen Schreibtisch vorstellen. Zwischendurch würde ich am liebsten alles hinschmeißen. Einfach wegfahren. Nicht mehr weiterarbeiten, weil ich ohnehin bezweifle, dass das Ziel eines Tages erreicht werden kann.

Vielleicht geht es Ihnen ja auch so. Dass ich damit zumindest nicht alleine bin, weiß ich sicher, denn es steht im Alten Testament. Die erste Lesung dieses Sonntags berichtet davon. Der Prophet Elija kann nicht mehr. Zugegeben, er steht vor etwas größeren Problemen als ich: Er hat Angst um sein Leben. Er hat Streit mit König Ahab. Der hatte eine heidnische Frau geheiratet, die ihn dazu brachte, nicht mehr dem Herrn, sondern einem Götzen zu dienen. Das ließ ihm Elija nicht durchgehen und bewies mit einem Aufsehen erregenden Experiment die Macht Gottes. Alle Propheten des Götzen Baal sollten einen Opferstier darbringen. Das nötige Feuer sollten sie aber nicht entzünden, sondern zu ihrem Gott beten, er möge Feuer schicken. Sie versuchen es über Stunden, beten, singen und tanzen – das Opfer brennt aber nicht. 

Elija betete daraufhin zum Herrn. Gott schickt Feuer und das Opfer Elijas beginnt zu brennen. Damit hat er gezeigt, dass allein der Gott der Israeliten Gott ist. Isebel, die heidnische Frau des Königs, ist darüber alles andere als erfreut und droht, Elija zu töten. Er flieht. In der Wüste verlässt ihn dann die Kraft. Welche Alternativen hat er schon? Er, ein einzelner Mann, kann dem Heer des Königs doch kaum entgehen. Er hat ja die Wirkmacht Gottes schon bewiesen. Wenn nicht einmal das Isebel überzeugen konnte, werden alle weiteren Versuche kaum gelingen.

Also legt er sich in die Wüste unter einen Baum, um zu sterben. Er sagt: „Nun ist es genug, Herr. Nimm mein Leben“. Er will nicht nur alles hinwerfen, er will auch nicht mehr leben. Er schläft ein. In der Wüste, unter brennender Sonne, hat er kaum Überlebenschancen. Doch ein Engel weckt ihn und gibt ihm Brot und einen Krug Wasser. „Steh auf und iss!“, sagt der Engel. Elija lässt sich nicht lange bitten, verzehrt die Gaben und schläft wieder ein. Nochmals weckt ihn der Engel und gibt ihm Essen und Trinken.  

Jetzt hat er wieder Kraft. Viel Kraft: 40 Tage und Nächte wanderte er daraufhin durch die Wüste. An seinem Ziel, dem Gottesberg Horeb, begegnete er dann dem Herrn. Brot und Wasser hatte genügt, um seine Sichtweise vollkommen zu ändern. Er will nicht mehr sterben, er will leben – und findet die Kraft für diesen beinahe unmenschlichen Weg durch die Wüste.

Manchmal brauchen wir einen Wandel der Sichtweise, eine Drehung um 180 Grad. Wo Gott ist, da ist Leben und Hoffnung. Elija hat das sehr eindringlich erfahren. Ich merke mir das und mache am Schreibtisch einfach weiter.

Elija betete daraufhin zum Herrn. Gott schickt Feuer und das Opfer Elijas beginnt zu brennen. Damit hat er gezeigt, dass allein der Gott der Israeliten Gott ist. Isebel, die heidnische Frau des Königs, ist darüber alles andere als erfreut und droht, Elija zu töten. Er flieht. In der Wüste verlässt ihn dann die Kraft. Welche Alternativen hat er schon? Er, ein einzelner Mann, kann dem Heer des Königs doch kaum entgehen. Er hat ja die Wirkmacht Gottes schon bewiesen. Wenn nicht einmal das Isebel überzeugen konnte, werden alle weiteren Versuche kaum gelingen.

Also legt er sich in die Wüste unter einen Baum, um zu sterben. Er sagt: „Nun ist es genug, Herr. Nimm mein Leben“. Er will nicht nur alles hinwerfen, er will auch nicht mehr leben. Er schläft ein. In der Wüste, unter brennender Sonne, hat er kaum Überlebenschancen. Doch ein Engel weckt ihn und gibt ihm Brot und einen Krug Wasser. „Steh auf und iss!“, sagt der Engel. Elija lässt sich nicht lange bitten, verzehrt die Gaben und schläft wieder ein. Nochmals weckt ihn der Engel und gibt ihm Essen und Trinken.  

Jetzt hat er wieder Kraft. Viel Kraft: 40 Tage und Nächte wanderte er daraufhin durch die Wüste. An seinem Ziel, dem Gottesberg Horeb, begegnete er dann dem Herrn. Brot und Wasser hatten genügt, um seine Sichtweise vollkommen zu ändern. Er will nicht mehr sterben, er will leben – und findet die Kraft für diesen beinahe unmenschlichen Weg durch die Wüste.

Manchmal brauchen wir einen Wandel der Sichtweise, eine Drehung um 180 Grad. Wo Gott ist, da ist Leben und Hoffnung. Elija hat das sehr eindringlich erfahren. Ich merke mir das und mache am Schreibtisch einfach weiter.