Einsatz von Talenten – konstituierende Sitzung des Diözesansteuerausschusses

24.01.2020
Das aktuelle Gremium: Mitglieder Kraft ihres Amtes sind als Vorsitzender der Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer und als stellvertretender Vorsitzender der Bischöfliche Finanzdirektor Alois Sattler. Ernannte Mitglieder sind Generalvikar Michael Fuchs und Prof. Franz Merl. Gewählte geistliche Vertreter sind aus dem Wahlbezirk Nord Pfarrer Helmut Brügel, aus dem Wahlbezirk Mitte Pfarrer Günter Lesinski und aus dem Wahlbezirk Süd Pfarrer Martin Neidl. Gewählte weltliche Vertreter sind Martin Rosner aus dem Wahlbezirk Nord, Hans Pamler aus dem Wahlbezirk Nördliche Oberpfalz, Martin Schafbauer aus dem Wahlbezirk Mittlere Oberpfalz, Klaus Hofbauer aus dem Wahlbezirk Ost, Waltraud Müllner aus dem Wahlbezirk Regensburg, Harald Lassleben aus dem Wahlbezirk Mitte, Wilfried Daum aus dem Wahlbezirk West, Johann Scharf aus dem Wahlbezirk Süd und Karl Bauer aus dem Wahlbezirk Südost.

Gestern tagte die konstituierende Sitzung des Diözesansteuerausschusses. In der Veranstaltung, die mit einer gemeinsamen Eucharistiefeier begann, wurde ausscheidenden Mitgliedern gedankt und neue Mitglieder begrüßt. Das Gremium, das alle sechs Jahre bestellt wird, war im Herbst neu gewählt worden. Der Diözesansteuerausschuss ist ein wichtiges Instrument der Mitbestimmung von Weltchristen in der Diözese Regensburg.

Bischof Rudolf Voderholzer, kraft seines Amtes Vorstand des Diözesansteuerausschusses, zelebrierte die Heilige Messe in der Sailer-Kapelle im Regensburger Dom. Er freute sich, die Schwelle zwischen der letzten und der neuen Amtsperiode mit einer Eucharistiefeier begehen zu können, denn die Eucharistie mache uns überhaupt erst zur Kirche. Er dankte für die geleistete Arbeit und bat um Segen für die neue Amtsperiode. Als Evangelium wurde das Gleichnis von den anvertrauten Talenten vorgetragen (Mt 25,14–30). In der Predigt sagte der Bischof, das Evangelium möchte im Vertrauen stärken, dass wir das, was der Herr uns gegeben hat, gut einsetzen, damit geradewegs zu wuchern. Heute sei das Evangelium im Übrigen nicht mehr eins zu eins auf die echte Welt übertragbar: Mit Eingraben der Talente könne man sich heute wenigstens Negativzinsen sparen, sagte Bischof Voderholzer mit einem Schmunzeln. Nein, es ginge einfach darum, mit seinem Vermögen etwas anzufangen, es nicht schüchtern zu verstecken. Im Zuge der Rezeption sei dann ja aus der römischen Währungseinheit, dem Talent, ein Lehnwort geworden, das eine Begabung oder Fähigkeit bezeichnet. Davon ausgehend schlug der Bischof den Bogen zur Tätigkeit des Ausschusses: „Sie helfen, mit ihren Fähigkeiten und Begabungen, dass wir die uns anvertrauten Talente in einem guten Sinn verwenden, dass geistliche Früchte daraus hervorgehen.“

In der anschließenden Sitzung wurden die neuen Mitglieder vereidigt. Man besprach die wichtigsten Entscheidungen der letzten Legislaturperiode und warf auch einen Blick auf zukünftige Herausforderungen. Unter den neuen Mitgliedern war Vorfreude auf die kommende Arbeit zu spüren, Hoffnung, etwas mitentscheiden und bewirken zu können und auch die wichtige Frage, wie die Diözese die Gelder sinnvoll einsetzt und verteilt.

Mehr über das Gremium und seine Arbeit erfahren Sie hier.

Bischof Voderholzer mit zwei der ausscheidenden Mitglieder, Dekan Johann Amann, links, und Anton Murr, rechts.
Jeder der ausscheidenden Mitglieder erhielt ein Kreuz, das Bischof Voderholzer in der Messe segnete.

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