Frauenbund startet Solibrot-Aktion

26.02.2020

„Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung“ – so lautet das diesjährige Projekt der Solibrot-Aktion, an der sich heuer bereits zum achten Mal der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) im Bistum Regensburg in Kooperation mit dem Hilfswerk Misereor beteiligt.

Die Aktion dauert von Aschermittwoch (26. Februar 2020) bis Karsamstag (11. April 2020). In dieser Zeit beteiligen sich rund 100 KDFB-Ortsgruppen und zahlreiche Bäckereien und leisten damit konkrete Hilfe.

Bei der Aktion erklären sich Bäckereien bereit, während der Fastenzeit ein so genanntes „Solibrot“ zu verkaufen. Dabei handelt es sich entweder um ein Brot nach neuem Rezept oder um ein Brot aus dem üblichen Sortiment, das mit einem Solidaritätsanteil von 50 Cent pro Brot verkauft wird.

Vielerorts werden aber auch Frauenbundfrauen aktiv und verkaufen nach einem Gottesdienst oder bei Veranstaltungen diverse Backwaren, die sie zum Teil selbst herstellen.

„Mit dem Kauf von Solibroten unterstützen Sie mutige Frauen in Ägypten, Äthiopien und Tansania, die für die Abschaffung des grausamen und höchst gesundheitsschädlichen Rituals der weiblichen Beschneidung kämpfen und für ein selbstbestimmtes Leben in ihrer Gesellschaft eintreten“, erklärt Diözesanvorsitzende Karin Schlecht.

Im Jahr 2019 beteiligten sich fast 130 Zweigvereine an der Solibrot-Aktion und spendeten knapp 31.000 € an Misereor für ein Kinderprojekt in Indien. Mit der diesjährigen Beteiligung stellt sich der Frauenbund bewusst an die Seite der betroffenen Frauen und Mädchen.

„Mit der Solibrot-Aktion möchten wir den Blick für gerechtere Lebensbedingungen in den Ländern des Südens schärfen. Brot ist mehr als ein Lebensmittel, es ist ein Symbol für Gerechtigkeit und Frieden“, erwähnt die stellvertretende Diözesanvorsitzende Luise Fischer.

Wer ebenfalls die Solibrot-Aktion unterstützen will, kann sich beim örtlichen Frauenbund informieren, welche Bäckereien mitmachen oder welche weiteren Möglichkeiten zur Unterstützung geboten sind. Weitere Informationen gibt es dazu auf der Homepage: www.frauenbund-regensburg.de

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