„Für jede Maske ein Ave Maria“ - Dominikanerinnen nähen Schutzmasken für das Bischöfliche Ordinariat

05.05.2020
Bischof Rudolf, Generalvikar Michael Fuchs und Mitarbeiter des Ordinariates bedanken sich bei den Schwestern für die wichtige Unterstützung.

Auch im Bischöflichen Ordinariat gelten die Vorsichtsmaßnahmen, um eine Infektion durch das Corona-Virus einzudämmen. 2 Meter Sicherheitsabstand zu den Kollegen, Desinfektionsspender und für Mund und Nase ein ganz besonderer Schutz: Die Ordensschwestern des Dominikanerklosters in Niederviehbach nähen seit Mitte März Stoffmasken und statteten nun die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordinariats in Regensburg aus. Auch Bischof Dr. Rudolf Voderholzer und Generalvikar Fuchs sind nun Träger der klösterlichen Handarbeit, seit dem die Post eine große Kiste in Regensburg anlieferte und alle Mitarbeiter ausgestattet werden konnten.

 

Schutzmasken mit Gottes Segen

Nach einer Reportage über die pfiffige Idee der Klosterschwestern war schnell bei den Verantwortlichen im Bischöflichen Ordinariat klar: "Solche Masken brauchen wir auch!" Vor allem nach der Aussage von Schwester Antonia aus Niederviehbach, die während des Nähens immer den Rosenkranz betet und damit allen Schutzmasken den Segen Gottes mitgibt: "Die Maske liegt direkt am Gesicht des Menschen, der den Schutz bekommen wird. Ich möchte mich bemühen, dass das Gesicht des Tragenden schön wird und er sich durch unsere Mühen wertgeschätzt fühlt!"

 

Klösterliche Masken sitzen besonders gut

Die Einschränkungen der Corona-Krise trafen auch die Dominikanerinnen und ihr tägliches Leben im Kloster. Das und ein größerer Vorrat an verschiedenen bunten Stoffbahnen brachten die Klosterschwestern auf die Idee, Masken zu nähen. Zuerst für sich selbst, schnell wuchs aber der Entschluss, damit auch anderen Menschen zu helfen. Mittlerweile kann man die Masken telefonisch bestellen. Im Internet fand die Priorin des Klosters, Schwester Antonia Lam, schnell eine Schnittvorlage für Schutzmasken, perfektionierte diese aber noch mit einem besonderen Trick: die Enden werden schräg geschnitten, damit sitzen die Masken des Klosters besonders gut.

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