Gebetstag für das Leben

28.10.2004
In ein Kondolenzbuch wurden die Namen abgetriebener Kinder eingetragen.

Am Samstag, 23. Oktober, fand in der Wallfahrtskirche am Bogenberg ein Gebetstag für das Leben unter der Leitung von Pfarrer Karl Bräutigam (Geroldshausen) statt. Über 80 Gläubige waren zu dem Gnadenbild der „Muttergottes in der Hoffnung“ gekommen, wohin Mitglieder des Vereins „Helfer für Gottes kostbare Kinder Deutschland e.V.“ eingeladen hatten.

„Dieser Gebetstag war eine Einladung an alle, denen der Schutz des menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum Tod ein wichtiges Anliegen ist“, so Mitorganisatorin Ulrike Karger. „Insbesondere galt dieser Gebetstag auch allen Müttern und Vätern, die ein Kind verloren haben, sei es im Verlauf der Schwangerschaft oder Geburt, sei es durch Abtreibung, sei es später durch Krankheit, Unfall oder Suizid“.

Zunächst beschritten die Wallfahrer einen Kreuzweg für die ungeborenen Kinder. Es folgte eine hl. Messe in der Wallfahrtskirche. Während des gesamten Gebetstages standen verschiedene Priester der Diözese zur Verfügung, um im Sakrament der Beichte Heilung und Befreiung zu schenken und es gab auch für alle Pilger Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Der Gebetstag war Anlass zu der Auseinandersetzung mit Themen wie Abtreibung oder Adoption. „Jede Abtreibung eines Kindes hat Folgen für den Vater und die Mutter, für die gesamte Familie, und zwar über Generationen, aber auch für unser ganzes Volk“, so Karger.

Hinweis:


Am Samstag, 30. Oktober findet um 9 Uhr in der Klosterkirche der Marienschwestern vom Berge Karmel (Landshuter Strasse 32, Nähe Stobäusplatz, Zufahrt über Hemaustrasse)eine hl. Messe für die Ungeborenen statt.

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