Hausaltäre für die Pfarreiengemeinschaft Pilsting-Großköllnbach

21.04.2020

Pfarrer Jürgen Josef Eckl hat sich für die Gläubigen der Pfarreiengemeinschaft Pilsting-Großköllnbach an Ostern etwas Besonderes einfallen lassen: einen österlichen Hausaltar. Inspiriert hat ihn dazu Bischof Rudolf Voderholzer. „Ihm liegen ja Krippendarstellungen – auch Passionskrippen – sehr am Herzen. Sowas hat natürlich nicht jeder; auch nicht unbedingt Papierkrippen zum Ausschneiden, die es auch gibt. Und da habe ich mir gedacht, so ein Hausaltar, die es früher ja in jeder Familie aus Holz oder anderen Materialien gegeben hat, wär ein guter Ersatz dafür“, erklärt Pfarrer Eckl.

 

Die Osterbotschaft zum Anschauen

Das aufklappbare Bildnis wurde nach Ostern mit einer kleinen Osterkerze, geweihtem Osterwasser und den Osterpfarrbrief ausgelegt. Die Gläubigen der Pfarreiengemeinschaft hatten viel Freude an dem österlichen Gruße. „Ich habe sehr viele positive Rückmeldungen bekommen“, sagt Pfarrer Eckl. „In vielen Familien, auch über die Grenzen der Pfarreiengemeinschaft hinaus, ist dieser Hausaltar inzwischen die Gebetsmitte geworden.“ Vielen Menschen sind diese Osterbräuche ganz wichtig; und sie sollen auch in dieser Zeit aufrechterhalten bleiben, betonte er.

 

Hausaltäre wichtiger denn je

In Zeiten von Corona rücken Hausaltäre und persönliche Gebetsecken wieder mehr in den Mittelpunkt. Solche Orte dienen der inneren Sammlung zum Gebet. Im Monat Mai verehrt die katholische Kirche besonders die Gottesmutter Maria. Blumen schmücken dann das Bild Mariens.

In einem anderen Beitrag hier auf der Bistumshomepage finden Sie weitere Informationen und Erklärvideos zum Marienmonat Mai und zum Bau eines Marienaltars.

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