Hoffnung und Zuversicht durch die Gottesmutter auf dem Bogenberg

19.04.2021

„Ich bin außerordentlich dankbar, dass unter Einhaltung aller Corona-Regeln Gottesdienst gefeiert werden kann“ sagte Bischof Dr. Rudolf Voderholzer am Sonntagmittag auf dem Bogenberg. Bischof Rudolf betonte, dass er sehr gerne wieder einmal auf die bekannte Wallfahrtsstätte gekommen ist. Schöne Erinnerungen an das Treffen aller sieben Bayerischen Bischöfe am 1. Mai 2013, an seine Teilnahme bei der Jugendwallfahrt und bei der Holzkirchner Kerzenwallfahrt verbinden ihn mit dem Bogenberg. Und er dankte allen, die mit Disziplin und Mut zum Gottesdienst in dieser schwierigen Corona-Zeit gekommen waren. „Gottesdienst feiern ist eine der wenigen Gelegenheiten, in der momentan Gemeinschaft erlebt werden kann“ resümierte Bischof Rudolf dankbar.

In seiner Predigt blickte Bischof Rudolf auf die Osterzeit, die nun 50 Tage gefeiert und das Halleluja angestimmt wird. Nach 40 Tagen stehe das Fest Christi Himmelfahrt im Kalender. „Es ist eine besondere Zeit“ betonte der Bischof und erinnerte, dass Jesus in dieser österlichen Zeit seine Apostel nocheinmal geprägt und gestärkt hat. Göttliche Pädagogik sei notwendig gewesen, um in der persönlichen Begegnung die Apostel dann endgültig hinauszuschicken in die Welt. Etliche von ihnen hätten dann ja auch später als Märtyrer ihr Leben für ihren Glauben gelassen. Die 40 Tage seien eine wichtige und notwendige Zeit der Begegnung gewesen: Der Auferstandene ist leibhaft auferstanden. Er ließ sich sehen, er isst mit seinen Jüngern, er spricht mit ihnen und so festigt und stärkt er sie.“ In Ewigkeit wird er an seinen Wundmalen erkennbar sein“ resümierte der Bischof und schlug damit die Brücke, wie auch unser Glaube konkret sei und den ganzen Menschen umfasse. So werde mit allen Sinnen Gottesdienst gefeiert und er erläuterte das Stehen, Knien und Sitzen beim Gottesdienst ebenso wie das Tasten, Schmecken und Riechen. „Vom Gottesdienst geht viel Kraft und Segen aus“. Gerade auch jetzt während der Corona-Pandemie.

Bischof Rudolf drückte aber auch seine große Hoffnung und seinen Wunsch aus, dass das „Miteinander“ hoffentlich bald wieder wie früher stattfinden kann. Konkret nannte er die Kerzenwallfahrt der Holzkirchner. Sein Dank galt allen, die sich engagieren in der Wallfahrtskirche auf dem Bogenberg. Es sei für P. Darek nicht einfach gewesen, mitten in der Pandemie hier neu zu beginnen. Danke sagte er aber auch dem Ordnungsdienst, dem Pfarrgemeinderat und der Kirchenverwaltung, der Verantwortlichen der Kirchenmusik, sowie den Ministranten und jenen, die für den Blumenschmuck zuständig sind und so die Natur in die Wallfahrtskirche bringen.

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